Marco Orth und Ralf Eisel gönne ich die Meisterschaft

Ostermeister zu werden, das hat der TuS Oberbrombach dann doch nicht geschafft. Es hat eine Woche länger gedauert. Trotzdem ist es natürlich eine enorme Leistung schon jetzt – sechs Spieltage vor Saisonende – den Titel in der B-Klasse Birkenfeld West zu holen und damit frühester Meister aller Klassen zu werden.

Gefreut hat es mich für das Trainerteam. Ich glaube, dass sich Ralf Eisel und Marco Orth perfekt ergänzen. Marco Orth hat vor zwei Jahren wohl genau zum richtigen Zeitpunkt mit seinem Wechsel zum TuS Oberbrombach den richtigen Schritt gemacht, um ins Trainergeschäft einzusteigen. Er hat etwas geschafft, was nicht jedem gelingt, der vom Spieler zum Spielertrainer wird: Er hat sein Niveau auf dem Platz gehalten und ist somit der Schlüsselspieler beim TuS.
Ralf Eisel gönne ich den Aufstieg total. Ich schätze diesen Trainer dafür, dass er seine Spielidee durchgezogen hat. Auch, als es vor zwei Jahren bei den verlorenen Aufstiegsspielen gegen den SV Oberhausen einen Rückschlag gab. Ich finde diese Standhaftigkeit klasse.

Gefreut habe ich mich natürlich auch für meinen ehemaligen Mitstreiter bei der Nahe-Zeitung, Björn Symanzik. Als Fußball-Abteilungsleiter hat er sicher seinen Anteil an der Meisterschaft und dem Aufstieg.

Grundsätzlich gelingt ein solcher Titelgewinn allerdings nur, wenn alle im Verein – vom Vorstand, über die erste und zweite Mannschaft, bis zu den Betreuern, dem Platzwart und den Zuschauern an einem Strang ziehen. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl vermittelt der TuS Oberbrombach – und deshalb ist er verdient Meister geworden. Meinen Glückwunsch dafür.

Sascha Nicolay

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