Rhein-Zeitung.de im September: Mit Blendle 15,1 Prozent plus bei verkauften Einzelpässen

Im September haben wir bei der Rhein-Zeitung erstmals Einzelartikel nicht mehr nur über die eigene Website, sondern auch über den frisch gestarteten Partner Blendle verkauft. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Paywall

Bei Blendle haben wir in den ersten zwei Wochen des Starts exakt 100 Einzelartikel à 49 Cent verkauft. Eigentlich waren es noch 70 mehr, doch bei dem Dienst gibt es die Möglichkeit, Artikel auf die Schnelle oder bei Nichtgefallen zurückzugeben. Wer zehn Sekunden nach Anklicken eines Textes wieder herausgeht, gibt den Text automatisch zurück. Die Summe zurückgegebener Artikel erscheint uns relativ hoch – vermutlich wird diese Zahl aber noch sinken, wenn die Leser die Bedienung von Blendle länger erprobt haben.

In Summe verzeichnen wir bei den Einzelpässen insgesamt mit Blendle ein Plus von 15,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Leichte Rückgänge gab es bei den verkauften Tages- und Monatspässen, dafür steigert sich Monat für Monat das Angebot Jahres-Pass: 549 Leser zahlen jetzt monatlich 5,90 Euro für den Zugang zu Rhein-Zeitung.de – ein Plus von 176 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Marcus Schwarze

5 Gedanken zu „Rhein-Zeitung.de im September: Mit Blendle 15,1 Prozent plus bei verkauften Einzelpässen

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  3. Thomas

    Blendle ist mit riesigem Marketing-Buzz in Deutschland gestartet und jetzt kommen Sie auf 49 € Erlös im ersten Monat und verkaufen das als Ergebnis, das sich sehen lassen kann? Meine Güte. Rechnen Sie doch bitte mal dagegen, wie viel Sie ausgeben mußte, bis allein dieses Projekt am Laufen war. Es waren bei Ihnen ja sicherlich diverse Kollegen beteiligt bis die Verträge ausgehandelt waren, die XML-Feeds eingerichtet waren usw. usw.. Wie viele Jahrhunderte müssen Sie 49 € im Monat verdienen, bis Sie diese Kosten wieder drin haben? (wenn es so „gut“ weiter läuft, denn der Marketing-Buzz des Blendle-Deutschland-Launches ebbt ja auch irgendwann ab… )

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    1. Marcus Schwarze Artikelautor

      Die Entwicklung unserer bisherigen Einzelverkäufe zeigt, dass das Verständnis fürs Bezahlen sehr langsam, aber stetig steigt. Und man es den Lesern so einfach wie möglich machen muss. Noch vor einem Jahr schien es vielen undenkbar, für Einzeltexte zu bezahlen. Vor zehn Jahren schien es undenkbar, auf einem Telefon mit einem Fingerabdruck für ein Ding namens App zu bezahlen. Man braucht einen langen Atem. Bereits nach zwei Wochen Gegenrechnungen aufzustellen halte ich für nicht richtig. Man sollte auch den Effekt nicht unterschätzen, den die nun gestartete Einzelverkaufsvermarktung über die fremde Plattform Blendle auf unsere bestehende Kundschaft haben dürfte: Sie bemerkt, dass es einen Wert hat, was wir Journalisten produzieren. So werden auch die anderen Zugänge wie Jahres-Pass oder das klassische Print-Abo mit Wert aufgeladen. Übrigens war das bis jetzt nicht mal ein ganzer Monat bei Blendle. Und außerhalb von Journalistenkreisen ist dieser Kiosk wahrscheinlich sehr viel weniger bekannt, als wir glauben.

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