Bonnie Tyler und ein Kollege namens Darling

Wenn sich jemand häufiger mit Größen aus dem Showgeschäft befasst, muss er auf Überraschungen gefasst sein. Denn die wirklichen Stars sind ohne Allüren. Das hat jetzt wieder mein Kollege Michael Defrancesco erfahren, der plötzlich Bonnie Tyler („Lost in France“ – wie EM-aktuell) im Wohnzimmer hatte. Bildlich gesprochen. Sie klingelte telefonisch in sein Haus hinein. Sie hatten sich zu einem Interview verabredet.

Bonnie Tyler, 1951 geboren, verkaufte in ihren allergrößten Erfolgsjahren bis zu 52 000 Schallplatten am Tag. Heutzutage ein Ding der Unmöglichkeit, abgesehen von der Tatsache, dass keiner mehr Schallplatten kauft. Bonnie Tyler jedenfalls ist raumfüllend und plauderte mit meinem Kollegen, den sie immer Darling nennt, über ihre Deutschland-Tournee. Kein Wunder, dass Michael „Darling“ Defrancesco ein ganz wunderbarer Beitrag gelungen ist, den Sie am Samstag im Wochenend-Journal lesen können.

Oh, gerade kommt unser Sportchef vorbei. Was hatte ich eben noch geschrieben: „Lost in France“ – wie EM-aktuell? Bevor ich mir nun einen Rüffel einfange, korrigiere ich mich lieber. Die Engländer haben verloren. Bonnie Tyler aber ist Waliserin. Und das mit Wales entscheidet sich erst am heutigen Freitag.

Jochen Kampmann

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