Tod durch Passivrauchen: Neuer Zahlensalat aus altem Gemüse

So klingen gute Nachrichten: “Die Rauchverbote in Kneipen und öffentlichen Gebäuden haben zu einem unerwartet deutlichen Rückgang von Herzinfarkten geführt. In Europa und Nordamerika ging die Zahl der Infarkte um bis zu ein Drittel zurück, wie aus zwei Studien hervorgeht.” Eine britische Nachrichtenagentur verbreitete diese Meldung, dpa schickte sie der deutschen Presse auf den Ticker.

Die Entfernung des Suchtzentrums nach der Methode Hieronymus Bosch.

Die Entfernung des Suchtzentrums nach der Methode Hieronymus Bosch, ausgeführt von Schwester Sabine.

In den Studien wird behauptet, das allgemeine Rauchverbot habe in Irland, Schottland und in einigen US-Städten zu einem Rückgang der Herzinfarkte durch Passivrauchen von 11 bis annähernd 50 Prozent geführt. Schon nach drei Monaten Rauchverboten (“smoking bans”) ließen sich positive Trends nachweisen, nach einem Jahr sogar deutliche Effekte. Ein Mediziner versteigt sich zu der  Behauptung, schon geringste Mengen Rauch in der Luft könnten Herzinfarkte auslösen. Er spricht sich daher für Rauchverbote in öffentlichen Parks aus. Überspitzt gefragt: Lässt der Anblick einer qualmenden Zigarette manchen Nichtraucher tot umfallen?

Ich hatte nach dem Lesen erhebliche Zweifel und habe versucht, kritische Stimmen zu den Untersuchungen zu finden. Das war schwierig. Zwar haben dutzende Zeitungen und Onlinedienste die Meldung veröffentlicht, aber nirgends findet sich eine kritische Anmerkung, niemand hat sie hinterfragt oder nachrecherchiert. Erst nach etlichen Stunden fand ich eine kritische Analyse  ähnlicher Studien aus den Vorjahren: im Web-Auftritt des “Netzwerk Rauchen e.V.“  Der Verein “will insbesondere sicherstellen, dass der Umgang mit Tabakrauch im Lichte korrekter, sachlicher und glaubwürdiger Informationen erfolgt”, heisst es in der Selbstdarstellung. Dort steht auch, man  nehme keine Spenden der Tabakindustrie an. Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Aber ich sehe interessante Fakten, die sich nachprüfen lassen.

Paradebeispiel der Verteidiger qualmfreier Luft ist Irland. Dort wurde der “Smoking Ban” bereits am 29. März 2004 wirksam. Auch die Bundesdrogenbeauftrage, Sabine Bätzing, behauptete, “so hat die Zahl der Herzinfarkte in Irland seit dem Rauchverbot um elf Prozent abgenommen.” Da hat sie Recht, bloß: dieser Abwärtstrend bestand bereits vor dem Rauchverbot!

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Tot durch Herzinfarkt in Schottland und Irland

Die Daten für das nebenstehende Diagramm habe ich aus Zahlen der amtlichen Statistik des “Central Statistics Office Ireland” (blau) bzw. der schottischen “Information Services Division” (rot) hergestellt. Sie stellen die Todesfälle durch Herzinfarkte dar und entsprechen übrigens genau den Zahlen des “Netzwerks Rauchen”. Sie zeigen einen deutlichen Abwärtstrend bei der Zahl der Herzinfarkt-Toten in Irland und Schottland auf. Sie zeigen auch: Nach Einführung der Rauchverbote änderte sich: gar nichts!

Eine der beiden sensationellen neuen Studien ist bereits im Original veröffentlicht und kann (für 15 US-$) eingesehen werden. In ihr kommt Irland nur am Rande vor. Schottland wird dagegen als Musterfall bezeichnet. Man wertete eine Untersuchung aus, die Herzinfarkte zehn Monate vor dem dortigen Rauchverbot im März 2006 und zehn Monate danach erfasst. Danach sind die Infarkte um 17% zurückgegangen, Nichtraucher sollen stärker (21%) profitiert haben als Ex- (19%) und aktive Raucher (14%). Weil das vom Körper aufgenommene Nikotin als Stoffwechselprodukt “Cotinin” im Blut gemessen werden kann und dessen Serum-Spiegel bei den Patienten im gleichen Zeitraum um 18% sank, spricht die Studie von einer 98%igen Übereinstimmung und schließt auf die Gefährlichkeit des Passivrauches.

Die amtlichen Fallzahlen akuter Infarke aus Schottland

Die amtlichen Fallzahlen akuter Infarke aus Schottland

Aber warum spiegeln die offiziellen Zahlen diese Raten nicht wider? Lügen die amtlichen Statistiker oder mogeln die Forscher der neuen Studien? Es wäre vermessen, das hier beurteilen zu wollen. Aber Ungereimtheiten sind sichtbar: Die schottische Untersuchung behauptet, etwa zwei Drittel aller Infarkte-Vorfälle im genannten Zeitraum zu umfassen. Diese Zahlen, 3235 Fälle in den zehn Monaten vor und 2684 in zehn Monaten nach dem Rauchbann, stimmen aber nicht mit der amtlichen Statistik überein. Die amtliche Fallstatistik zählte im Jahr 2006  ca. 11.000 Vorfälle und zeigt sich unbeeindruckt vom Rauchverbot: Die Fallzahl sinkt vor dem März 2006 genauso stark wie nachher.

Die Studie erwähnt nur in wenigen Sätzen mögliche biochemische Ursachen für die vehement behauptete Schädigung der Passivraucher. Die betreffenden Referenzen sind alt, die meisten stammen aus den 1980er und 90er Jahren. Deswegen müssen sie natürlich nicht falsch sein, aber noch heute gehen die meisten Mediziner davon aus, dass Raucher ihre Gesundheit langsam (aber sicher) zu Grunde richten und nicht in wenigen Monaten.

Dass sogar ganz geringe Dosen Nikotin beim Passivraucher einen Spontaninfarkt auslösen, mag man kaum glauben, wenn man langjährige Raucher beobachten, die sich täglich ihre Megadosis “einpfeifen”. Nun wäre das nicht der erste Fall, wo wie Wissenschaft zu besseren Ergebnissen kommt, als der “gesunde Menschenverstand”. Mir scheint aber die Beweislage aus drei Gründen zu dünn:

  1. Wie oben an den Fällen Schottland und Irland gezeigt, zeigen die amtlichen Statistiken keinen Effekt des Raucherbanns. In anderen zitierten Fällen scheint mir die statistische Basis sehr spärlich zu sein.
  2. Nichtraucher waren schon einige Jahren vor dem Rauchverbot nur noch an wenigen Orten ihres  Alltagslebens dem Blauen Dunst ausgesetzt: vor allen Dingen in Kneipen und Restaurants, wo die meisten Menschen nur einen kleinen Teil ihres Lebens verbringen. Die Zeiten, wo überall ständig “gequarzt” werden konnte, sind nämlich (zum Glück) schon länger vorbei. Öffentliche Verkehrsmittel, Behörden und andere öffentliche Gebäude waren schon vor dem Generalverbot Tabu, von Raucherzonen abgesehen, wo man Nichtraucher nicht erwartet.  Tatsächlich zeigen die Statistiken auch einen stetigen Rückgang der Infarkte,  wohl aus dem Grund, dass die beiden Hauptursachen (1) überhöhte Blutfettwerte und (2) Rauchen – nicht erst seit gestern konsequent bekämpft werden.
  3. Die beiden Sensations-Studien sind nur “Meta-Studien”. Die Herren Doktoren haben lediglich andere Untersuchungen “zusammengegoogelt”, sie statistisch normalisiert, verrührt und verrechnet und gewichtet. Medizinisch geforscht haben sie selbst nicht. So gesehen, gab es viel neuen Zahlensalat aus altem Gemüse.

Ich lasse mich erst überzeugen, wenn die biochemischen Ursachen dieses “homöopathischen” Phänomens gefunden worden sind.

Jochen Magnus

111 Gedanken zu „Tod durch Passivrauchen: Neuer Zahlensalat aus altem Gemüse

  1. Peter Schneider

    Ich möchte einmal zu denken geben, dass sich Nikotin auf Wänden und Kleidern ablagern kann. Hier kommt es dann mit chemischen Stoffen aus der Umgebungsluft zu weiteren Reaktionen. Wir sprechen also nicht von “absorbiertem Rauch”, sondern durchaus von sehr bedenklichen neugebildeten Nitrosaminen. Siehe auch: http://www.organische-chemie.ch/chemie/2010/feb/rauch.shtm

    Daher muss Zigarettenqualm unter Umständen anders bewertet werden als die Ablagerungen auf Wänden.

    Völlig neutral betrachtet. Aber offen gesagt: es ist nicht zuviel verlangt, dass Raucher auf Balkonen ihrem Hobby fröhnen…

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  2. wall-e

    Wer sich hier noch mit der Passivrauch-Lüge der Prohibitionisten und Unterstützer der Pharma-Lobby herumschlägt, sollte sich mal den Entwurf für die Fortschreibung der Alkohol-Politik der Weltgesundheitsoranisation (WHO) anschauen. Der hat nämlich verblüffende Ähnlichkeit mit dem Kampf der WHO gegen den Tabak! Darin wird -genauso wie beim Tabak- gefordert: Steuern erhöhen, Beschränkung der Verfügbarkeit von Alkohol (auf Bezugsschein?), Werbeverbote, und natürlich die Einführung des Nonsens-Begriffs “Passiv-Trinken”, analog zum Passiv-Rauch.
    Zitat aus dem Newsletter Oktober 2009 von http://www.alkoholpolitik.ch =
    “In den Basispapieren (..der WHO) taucht neu der Begriff des Passiv-Trinkens auf. Nachdem dass Passivrauchen die Tendenzwende beim Rauchen gebracht hat, sollte es möglich sein, mit dem Passiv-Trinken einen ähnlichen Umschwung in der öffentlichen Meinung zu erzielen.” Kommt das jemanden bekannt vor?
    Vom Passiv-Rauch zum Passiv-Trinken wird schon der Bogen geschlagen. Bei den Erfahrungen mit den militanten Tabak-Gegnern, kann man sich jetzt schon ausrechnen, wann man sich mit seinem Glas Wein oder Bier auf der Strasse vor dem Lokal wiederfinden wird.

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  3. Ben Palmer

    Die Anti-Tabakindustrie lügt, wie es der ursprüngliche Artikel hier aufgezeigt hat. Das wurde von Netzwerk-Rauchen bereits im Juli 2008 erkannt http://de.forces-nl.org/documents/Infarktwunder_fini.pdf. TomJones sucht nach Strohmännern, um es nicht eingestehen zu müssen … und zitiert ein Blog, das er selbst bedient.
    Um bei Siegel zu bleiben: “[...] the a chief strategy of tobacco control is to smear the opposition by accusing them of being tobacco industry moles”
    http://snipurl.com/t548v

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  4. Christoph Suter

    @TomJones: Ich habe zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass Prof. Siegel gegen Rauchverbote ist. Wegen eines seiner Zitate ist mir dieser Mann dennoch sympathisch.

    «The scientific standards of the tobacco control movement are rapidly crumbling. And the ethical standards don’t seem to be that far behind.»

    (Die wissenschaftlichen Standards der Tabak-Kontroll-Bewegung sind in raschem Verfall. Und die ethischen Standards scheinen dem dicht zu folgen.)

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  5. TomJones

    There are substantial, dramatic, short-term health effects from smoking bans, due not to the immediate reduction of heart attacks, but to the improvement of workers’ respiratory health.
    There are marked improvements in these workers ability to breathe.

    That, in my view, is enough to support the smoking bans.

    Zitat Michale Siegel
    http://snipurl.com/t0egi

    Wenn hier schon Siegel zitiert wird, dann bitte komplett.

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  6. TomJones

    There are substantial, dramatic, short-term health effects from smoking bans, due not to the immediate reduction of heart attacks, but to the improvement of workers’ respiratory health. There are marked improvements in these workers ability to breathe. That, in my view, is enough to support the smoking bans.

    Zitat von Michael Siegel.
    Suter, schneiden Sie sich den letzten Satz aus und hängen ihn über ihr Bett. Sie mögen doch Michael Siegel so sehr….

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  7. TomJones

    Die Wahrheit muss schon sehr weh tun, wenn Suter und Palmer ihr Gegeifer gleich mehrfach hintereinander hier hereinspammen müssen…

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  8. TomJones

    Suter, schiessen Sie sich gerne ins eigene Knie?

    Lesen Sie doch mal, was Michael Siegel im letzten Absatz des von Ihnen zitierten Bloggartikels schreibt:

    “There are substantial, dramatic, short-term health effects from smoking bans, due not to the immediate reduction of heart attacks, but to the improvement of workers’ respiratory health. There are marked improvements in these workers ability to breathe. That, in my view, is enough to support the smoking bans.”

    Insbesondere den letzten Satz sollten Sie sich ausschneiden und über’s Bett hängen, Suter.

    Michale Siegel als Beweis für die angebliche Unschädlichkeit von Tabakqualm zu benennen, ist nun wirklich ausgesprochen dumm, denn Michael Siegel ist sehr wohl ein Unterstützer des Nichtraucherschutzes, da können Sie noch so laut geifern und Cherrypicking mit seinen Äußerungen betreiben. Gelle?

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  9. TomJones

    an den letzten kommentaren

    Argumentationsschemata nach dem Muster, wie sie ein „BenPalmer” verwendet, charakterisieren den Wissenschaftsschein im „Denialism“, weil sie dem unbedarften Leser Objektivität suggerieren (wollen). Umgekehrt lassen offenkundig falsche und trotzden seit Jahren wiederholte und verteidigte Sachverhalte den „Denialism“ umso deutlicher hervortreten.

    Wer hier tatsächlich immer noch die Lügen der Tabakindustrie verbreitet, kann man hier nachlesen:

    http://tinyurl.com/dnk9rl

    Antworten
  10. Christoph Suter

    Eine weitere Studie, diesmal aus Neuseeland:
    “The study examined national data [Hinweis: 4,3 Mio] on hospitalizations for heart attacks and unstable angina from the New Zealand Health Information Service for the seven years prior to the smoking ban and one year following the ban. Poisson regression analysis was used to model the trends in hospitalization rates and to determine the significance of observed changes in hospitalization rates following implementation of the smoking ban.

    In the year following the smoking ban, the rate of hospitalization for acute myocardial infarctions (heart attacks) increased in New Zealand. There was no significant difference in the pre- and post-ban trends.”
    http://snipurl.com/t0egi

    Es zeichnet sich klar ab, was kritisch denkende Menschen schon lange erkannt haben. Je grösser die Studienpopulation, also je grösser die statistische Signifikanz der Studie, umso weniger kann Cherry-Picking betrieben werden. Zur Erinnerung: die Helena (Montana) Studie umfasste etwa 40 Herzinfarktfälle.

    Das führt die Behauptung des wissenschaftlichen Mitarbeiters des Anti-Tabakkartells TJ ins Absurde:
    “Die Passivrauchschädenleugner treten stets mit einem mehr oder weniger breit gefächerten Argumentationsmosaik auf, das vom grundsätzlichen Bezweifeln epidemiologischer Methoden über das selektice Zitieren „passender” Studienergebnisse [...] reicht. Ausgangsund Endpunkt ihrer Argumentation ist der feste Glaube, dass Passivrauchen nicht schädlich sein kann.”
    Zumindest wissen wir jetzt, wo die Lügner zu finden sind. QED.

    Antworten
  11. Ben Palmer

    … und eine Studie aus Neuseeland (population 4.3 Millionen):

    In conclusion, the health impact study did not detect a significant effect of the SEAA (2003) on the rate of hospitalisations for adult cardiovascular and respiratory diseases.

    Antworten
  12. Christoph Suter

    Eine weitere Studie, diesmal aus Neuseeland:
    “The study examined national data [Hinweis: 4,3 Mio] on hospitalizations for heart attacks and unstable angina from the New Zealand Health Information Service for the seven years prior to the smoking ban and one year following the ban. Poisson regression analysis was used to model the trends in hospitalization rates and to determine the significance of observed changes in hospitalization rates following implementation of the smoking ban.

    In the year following the smoking ban, the rate of hospitalization for acute myocardial infarctions (heart attacks) increased in New Zealand. There was no significant difference in the pre- and post-ban trends.”
    http://snipurl.com/t0egi

    Es zeichnet sich klar ab, was kritisch denkende Menschen schon lange erkannt haben. Je grösser die Studienpopulation, also je grösser die statistische Signifikanz der Studie, umso weniger kann Cherry-Picking betrieben werden. Zur Erinnerung: die Helena (Montana) Studie umfasste etwa 40 Herzinfarktfälle.

    Das führt die Behauptung des wissenschaftlichen Mitarbeiters des Anti-Tabakkartells TJ ins Absurde:

    “Die Passivrauchschädenleugner treten stets mit einem mehr oder weniger breit gefächerten Argumentationsmosaik auf, das vom grundsätzlichen Bezweifeln epidemiologischer Methoden über das selektice Zitieren „passender” Studienergebnisse [...] reicht. Ausgangsund Endpunkt ihrer Argumentation ist der feste Glaube, dass Passivrauchen nicht schädlich sein kann.”
    Zumindest wissen wir jetzt, wo die Lügner zu finden sind. QED.

    Antworten
  13. Ben Palmer

    Und eine weitere Studie im Zahlensalat, aus Neuseeland:
    “The study examined national data [Hinweis: 4,3 Mio] on hospitalizations for heart attacks and unstable angina from the New Zealand Health Information Service for the seven years prior to the smoking ban and one year following the ban. Poisson regression analysis was used to model the trends in hospitalization rates and to determine the significance of observed changes in hospitalization rates following implementation of the smoking ban.

    In the year following the smoking ban, the rate of hospitalization for acute myocardial infarctions (heart attacks) increased in New Zealand. There was no significant difference in the pre- and post-ban trends.”
    http://snipurl.com/t0egi

    Es zeichnet sich klar ab, was kritisch denkende Menschen schon lange erkannt haben. Je grösser die Studienpopulation, also je grösser die statistische Signifikanz der Studie, umso weniger kann Cherry-Picking betrieben werden. Zur Erinnerung: die Helena (Montana) Studie umfasste etwa 40 Herzinfarktfälle.

    Das führt die Behauptung des wissenschaftlichen Mitarbeiters des Anti-Tabakkartells TJ ins Absurde:
    “Die Passivrauchschädenleugner treten stets mit einem mehr oder weniger breit gefächerten Argumentationsmosaik auf, das vom grundsätzlichen Bezweifeln epidemiologischer Methoden über das selektice Zitieren „passender” Studienergebnisse [...] reicht. Ausgangsund Endpunkt ihrer Argumentation ist der feste Glaube, dass Passivrauchen nicht schädlich sein kann.”
    Zumindest wissen wir jetzt, wo die Lügner zu finden sind. QED.

    Antworten
  14. Ben Palmer

    Und eine weitere Studie im Zahlensalat, aus Neuseeland:
    “The study examined national data [Hinweis: 4,3 Mio] on hospitalizations for heart attacks and unstable angina from the New Zealand Health Information Service for the seven years prior to the smoking ban and one year following the ban. Poisson regression analysis was used to model the trends in hospitalization rates and to determine the significance of observed changes in hospitalization rates following implementation of the smoking ban.

    In the year following the smoking ban, the rate of hospitalization for acute myocardial infarctions (heart attacks) increased in New Zealand. There was no significant difference in the pre- and post-ban trends.”
    http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2009/11/published-study-shows-no-effect-of-new.html

    Es zeichnet sich klar ab, was kritisch denkende Menschen schon lange erkannt haben. Je grösser die Studienpopulation, also je grösser die statistische Signifikanz der Studie, umso weniger kann Cherry-Picking betrieben werden. Zur Erinnerung: die Helena (Montana) Studie umfasste etwa 40 Herzinfarktfälle.

    Das führt die Behauptung des wissenschaftlichen Mitarbeiters des Anti-Tabakkartells TJ ins Absurde:
    “Die Passivrauchschädenleugner treten stets mit einem mehr oder weniger breit gefächerten Argumentationsmosaik auf, das vom grundsätzlichen Bezweifeln epidemiologischer Methoden über das selektice Zitieren „passender” Studienergebnisse [...] reicht. Ausgangsund Endpunkt ihrer Argumentation ist der feste Glaube, dass Passivrauchen nicht schädlich sein kann.”
    Zumindest wissen wir jetzt, wo die Lügner zu finden sind. QED.

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  15. Ben Palmer

    “etwa wenn passionierte Raucher einfach nicht wahrhaben wollen, was sich als Erkenntnisstand zum Passivrauchen in den letzten Jahren herauskristallisiert hat und dass sie deswegen ihre Rauchgewohnheiten in der Öffentlichkeit ändern sollen.”

    Der Erkenntnisstand, wie er von Jm und im Kommentar #87 widergegeben wird, lässt sich schwerlich leugnen. Jedenfalls hat TJ bisher keine besseren Erkentnisse produzieren oder die Statistiken widerlegen können. Er verleugnet damit objektive Fakten und macht sich selbst zum Denialisten nach der Defintion von D&M.
    Offensichtliche Lügen unter wissenschaftlichem Deckmantel, wenn sie einmal entlarvt sind, werfen ein schlechtes Licht auf alle Wissenschaftler, die im selben Nest sitzen.

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  16. Ben Palmer

    Ein Auszug aus Diethelm & McKee, der dieses Papier selbst disqualifiziert:
    “……while even now, despite clear evidence of rapid reductions in myocardial infarctions where bans have been implemented, there are some who deny that second-hand smoke is dangerous.”
    Diese Behauptung wird durch JM in diesem Artikel mit Fakten widerlegt (siehe auch die Links in Kommentar #87)

    Sir Richard Peto – Powerful and Renowned Anti-Smoking Scientist – Would Be Considered Denialist According to Diethelm and McKee
    http://snipurl.com/szbdn

    Diethelm hat keine wissenschaftliche Ausbildung, keine Veröffentlichungen zu gesundheitlichen oder epidemiologischen Aspekten.

    Diethelm war an einer grossangelegten Werbekampagne für Rauchverbote beteiligt: siehe http://www.prevention.ch/jmst05tram1.jpg
    Da ist zu lesen:
    “Le risque du cancer du poumon est accru de 50% pour les employés de la restauration exposés au tabagisme passif”

    Es handelt sich um eine zweckdienlich gefälschte Übersetzung aus einer Studie von Michael Siegel, 1993. Die Schlussfolgerung im Wortlaut: “The epidemiologic evidence SUGGESTED that there MAY BE a 50 percent increase in lung cancer risk among foodservice workers that is IN PART attributable to tobacco smoke exposure in the workplace”.
    M. Siegel selbst hat eingestanden, dass es sich um seine persönliche Meinung handle, die er nicht mit Fakten belegen kann.

    Diethelm macht also in Selbst-Denialism, wenn er in einem Papier mit McKee behauptet: “Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit”

    Wenn die Anti-Tabakindustrie ihre eigene Glaubwürdigkeit mit Herzinfarkt- und anderen Studien so offensichtlich untergräbt, wer soll ihr dann noch Glauben schenken?

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  17. Christoph Suter

    TomJones macht Werbung für ein Elaborat von Pascal Diethelm, ehemaliger Informatiker und Ökonom bei der WHO in Genf. Dieser Mann ist mir als Schweizer natürlich bestens bekannt. Gehört er doch zu den militantesten Antitabakayatollahs der Schweiz. “Der Kämpfer wider Vernebelung”

    http://www.tagblatt.ch/abstimmungen/eidenoessisch/20080224/Kaempfer-wider-Vernebelung;art3637,1242679

    TomJones, bitte bringen Sie etwas bessere Kommentare, damit Sie hier endlich auch einen Blumentopf gewinnen.

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  18. TomJones

    Die Passivrauchschädenleugner treten stets mit einem mehr oder weniger breit gefächerten Argumentationsmosaik auf, das vom grundsätzlichen Bezweifeln epidemiologischer Methoden über das selektice Zitieren „passender“ Studienergebnisse bis hin zur Berufung auf „Autoritäten“ wie Paracelsus reicht. Ausgangsund Endpunkt ihrer Argumentation ist der feste Glaube, dass Passivrauchen nicht schädlich sein kann.

    Diethelm und McKee haben kürzlich solche Argumentationsstrategien als „Denialism“ beschrieben, als eine gegen Kritik immunisierte Darstellung von Sachverhalten. Wiederkehrende Elemente von „Denialism“ sehen Diethelm und McKee in verschwörungstheoretischen Unterstellungen gegenüber dem wissenschaftlichen Konsens, falschem Expertentum, selektivem Heranziehen von Studien, überzogenen Anforderungen an den Nachweis von Effekten und falschen Analogieschlüssen bzw. logischen Sprüngen in der Argumentation .

    Dahinter können gezielte Strategien der Zersetzung von unerwünschten wissenschaftlichen Befunden stehen, wie sie beispielsweise die TABAKINDUSTRIE jahrzehntelang praktiziert hat, aber es gibt sicher auch anders motivierte Formen von „Denialism“, etwa wenn passionierte Raucher einfach nicht wahrhaben wollen, was sich als Erkenntnisstand zum Passivrauchen in den letzten Jahren herauskristallisiert hat und dass sie deswegen ihre Rauchgewohnheiten in der Öffentlichkeit ändern sollen.

    Argumentationsschemata nach dem Muster, wie sie ein „BenPalmer” verwendet, charakterisieren den Wissenschaftsschein im „Denialism“, weil sie dem unbedarften Leser Objektivität suggerieren (wollen). Umgekehrt lassen offenkundig falsche und trotzden seit Jahren wiederholte und verteidigte Sachverhalte den „Denialism“ umso deutlicher hervortreten.

    Beispiel siehe hier:
    http://tinyurl.com/dnk9rl

    Der Prüfstein intellektueller Redlichkeit im Sinne Ernst Tugendhats ist die Bereitschaft, den Dingen auf den Grund zu gehen und nicht rigide an einer vorgefassten Meinung festzuhalten. Ernst Wagemann, einst Präsident des Statistischen Reichsamtes und Gründer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, hat aus der Betrachtung zahlreicher Beispiele der (Selbst-)Täuschung durch statistische Willkür schon vor 70 Jahren das Fazit gezogen: „Die Statistik ist ein Spiegel; hüte sich hineinzuschauen, wer nicht reinen Herzens ist!“.

    Es gilt das Recht auf freie Meinungsäußerung – und dass Menschen ihre Interessen geltend machen, ist in demokratischen Gesellschaften erwünscht. Zudem ist gerade der biopolitische Zugriff auf das Verhalten von Menschen, der der Prävention wohl unaufhebbar inhärent ist, auf kritische Reflexion angewiesen. Einschränkungen der Freiheit aus präventionspolitischen Gründen sind sehr sorgfältig auf ihre Legitimität (und ihre Motive) zu prüfen. Sowohl über die Wahrheit in der Wissenschaft als auch über den richtigen Weg in der Politik bzw. bei der Abwägung von Interessen kann (und soll) gestritten werden, aber in der jeweils richtigen Arena.

    Nicht jede freie Meinungsäußerung darf sich als Stimme der Wissenschaft ausgeben. Tut sie es doch, macht sie sich lächerlich, oder vielleicht sogar strafbar.

    Antworten
  19. Ben Palmer

    Wkipedia: Ein Strohmann-Argument (engl. straw man fallacy oder straw man argument) ist eine rhetorische Technik, welche die Position des Gegners verzerrt darstellt, um sie leichter widerlegen zu können. Statt auf die tatsächliche Position des Gegners einzugehen, wird gegen eine verzerrte oder abgewandelte Position – den „Strohmann” – argumentiert. Dabei wird durch verschleiernde Rhetorik versucht, die Widerlegung dieser abweichenden Position als Widerlegung der tatsächlichen Position des Diskussionsgegners glaubhaft zu machen.”

    Und zurück zum Thema des Blogs …

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  20. TomJones

    Ein kleiner Tipp an diese Typen der Tabakindustrie in den Ar…. kriechenden Gestalten mit ihren volksverhetzenden Kommentaren namens “Aranita”, Palmer, Weber, etc. pp.

    Sucht die nächste Thoraxklinik auf und befragt die Patienten, wer von denen Raucher ist (oder war denn den meisten Rauchern vergeht die “Lust” auf den tödlichen Glimmstengel nach der Diagnose instantan)
    Da könnt ihr euch davon überzeugen, wie “harmlos” Tabakqualm ist.

    Oder lest ganz einfach die Texte auf eueren Kippenschachteln, denn da steht es klar und deutlich:

    RAUCHEN FÜGT IHNEN UND DEN MENSCHEN IN IHRER UMGEBUNG ERHEBBLICHEN SCHADEN ZU.

    Wie vernagelt muss man eigentlich sein, um einem “Rauchernetzwerk”, dem keine Lüge zu schäbig ist um die Folgen des Rauchens und Passivrauchens zu verharmlosen, anzugehören? Da müssen die kognitiven Fähigkeiten bereits massivst durch Nikotin geschädigt sein.

    http://tinyurl.com/yb8bkhs

    Dieses mit der Tabakindustrie zusammenarbeitende Rauchernetzwerk verbreitet auf seiner Homepage, neben den anderen gezielten Lügen und bewussten Desinformationen eine Schmuddelkampagne, für die der Tabakkonzern Philipp Morris bereits zu einer Geldstrafe wegen gezielter Irreführung verurteilt wurde, siehe

    http://tinyurl.com/dnk9rl

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  21. Ben Palmer

    Mehr Zahlensalat – und Wasser auf die Mühle von JM: Eine weitere Studie, die nicht das Licht der Öffentlichkeit erblickt hat, weil nur Meldungen, die Angst und Schrecken verbreiten und politisch korrekt sind, Abnehmer finden.
    Die Studie ist eigentlich keine Studie sondern eine Zusammenstellung von offiziellen Krankenhausstatistiken.
    http://sst.dk/publ/Publ2009/CFF/Rygning/Evalueringrygelov.pdf
    Auf Seite 42 findet man den grafischen Verlauf der Infarktaufnahmen der letzten Jahre.

    Das staatliche Institut für Volksgesundheit meint dazu:
    “In none of the four studies was there an effect from the law for men and women in the two age groups. We could not detect any difference in hospitalization rates after the Act came into force. The expected greater effect among younger than among older people could not be found.”

    Eine Googlesuche nach englischsprachigen Publikationen zu dieser Studie ergibt 0. Soviel zur Literaturrecherche, die der Experte in Epidemiologie TomJones zum Besten gegeben hat.

    Antworten
  22. Michael Weber

    Das Neueste aus dem Vorbildland Irland: Der Tobacco-Office
    hat festgestellt, daß im fünften Jahr des Rauchverbotes der
    Anteil der Raucher an der Bevölkerung auf ein 11-Jahre-Hoch
    gestiegen ist. 2004 29% Raucher, 2009 33% Raucher ( trotz
    Preiserhöhungen, Pubsterben und massiver Anti-propaganda)
    Die Raucherhatz hat also einen negativen Effekt für die
    Nichtraucher erzeugt. Hierzulande arbeitet ein Tom Jones
    fleissig, die gleiche Wirkung zu erzeugen.So ist es recht!

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  23. Aranita

    TomJones gab folgendes von sich: “Menschen, die das leugnen, sind TABAKTERRORISTEN und gehören wegen ANSTIFTUNG zur KÖRPERVERLETZUNG MIT TODESFOLGE angeklagt.”

    Ich sage: Menschen, die die Passivrauchlüge verbreiten, gehören wegen Stigmatisierung und Volksverhetzung angezeigt. Dazu kommt Dummheit, Fanatismus und Gehirnwäsche – aber das ist ja nicht unbedingt strafbar.

    Übrigens hat die Staatsanwaltschaft München I die Anzeige einer militanten Nichtrauchergruppe wegen fahrlässiger Körperverletzung zu Lasten von Bayerns Minister Söder nicht einmal angenommen. Begründung: “Ein strafrechtlich relevanter Kausalzusammenhang zwischen der politischen Aufforderung, Verstöße gegen das Rauchverbot nicht mit Bußgeldern zu ahnden und etwaigen Beeinträchtigungen durch Passivrauchen ist nicht ersichtlich”. Und weiter: Es sei noch nicht eine einzige Person “durch das Passivrauchen bereits tatsächlich geschädigt” worden. Und “Für – hypothetisch – präventive Vorgänge ist die Staatsanwaltschaft nicht zuständig”.

    Antworten
  24. Ben Palmer

    Weitere zum Thema Zahlensalat:
    Das Institute of Medecine (wie von JM im Blogartikel erwähnt) findet zwar, dass die zugrundeliegenden Studien zu unterschiedlich und z.T. statistisch nicht haltbar sind, trotzdem kommt es zum Schluss (wie es offensichtlich die Geldgeber gewünscht haben), dass Rauchverbote unmittelbar und sofort eine Senkung der Herzinfarktraten bewirken.
    Dazu bewogen hat sie vor allem die Tatsache, dass bei der Literaturrecherche kaum Studien gefunden wurden, die zu gegenteiligen Ergebnissen kamen.
    Was das IOM dabei übersehen hat, dass es kaum Sinn macht (ausser man wird dafür fett bezahlt), die offiziellen Statistiken der Krankenhäuser in ein Excel-Blatt zu laden und das als Studie mit Peer-Review an eine wissenschaftliche Publikation zu verkaufen. Aber diese offiziellen Zahlen widerlegen die Behauptungen zweifelsfrei, wie man hier sehen kann:

    UK: http://velvetgloveironfist.blogspot.com/2009/10/when-lies-so-big.html

    Australien: http://velvetgloveironfist.blogspot.com/2009/10/no-heart-miracle-in-any-australian.html

    Die selben Bemerkungen gelten für alle Studien, die sich mit dem Thema Passivrauch befassen. Literaturrecherchen führen dann eben zu einem extremen Bias, der natürlich den militanten Tabakgegnern in die Hände spielt. Wissenschaft kann sich nicht darauf beschränken, Stimmen auszuzählen. Vor allem, wenn hinter den Stimmen finanzkräftige Lobbies stehen.

    Antworten
  25. Ben Palmer

    Literaturrecherchen? Da findet man nur, was von potenten Geldgebern, wie zum Beispiel der Robert Wood Johnson Foundation oder von der Pharmaindustrie gesponsort wurde. Wer würde denn eine Studie finanzieren, die zu einem gegenteiligen Ergebnis kommt? Der Tabakindustrie wurde das gerichtlich untersagt. Und wer es trotzdem wagen würden, der würde gleich in die Ecke der Tabakindustrie gestellt. Man braucht nur die Kommentare von TomJones lesen.

    Antworten
  26. TomJones

    Nebenbei bemerkt:

    Expertengruppen namhafter Institutionen wie dem Internationalen Krebsforschungszentrum in Lyon (International Agency for Research on Cancer, IARC) und dem amerikanischen United States Department of Health and Human Services haben umfassende Literaturrecherchen durchgeführt.

    Beide Expertengruppen kamen bei der kritischen Analyse der ausgewählten Studien, die auch auf Schwächen der Studien hinweist, unabhängig voneinander zu dem Schluss, dass die wissenschaftliche Evidenz ausreicht, um auf einen Kausalzusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs zu schließen (International Agency for Research on Cancer 2004; US Department of Health and Human Services 2006).

    Inzwischen wurden eine Vielzahl von kausalen Beziehungen zwischen Passivrauchexposition und gesundheitlichen Schädigungen aufgezeigt. So besteht hinreichende Evidenz für einen Zusammenhang mit Entwicklungsstörungen des Föten, plötzlichem Kindstod, akuten respiratorischen Infekten und Mittelohrentzündungen in der Kindheit, Induktion und Exazerbation von Asthma bei Kindern, konjunktivaler und nasaler Irritationen bei Erwachsenen, Lungenkrebs und Nasennebenhöhlenkrebs bei Erwachsenen sowie koronarer Herzkrankheit und kardiovaskulärer Mortalität bei Erwachsenen. Darüber hinaus liegt für ein Vielzahl
    weiterer Erkrankungen Evidenz vor, die ebenfalls einen
    kausalen Zusammenhang vermuten lässt (Fehlgeburtlichkeit,
    Kognitions- und Verhaltensstörungen bei Kindern, Exazerbation
    bei zystischer Fibrose, herabgesetzte Lungenfunktion, Gebärmutterhalskrebs).

    Menschen, die das leugnen, sind TABAKTERRORISTEN und gehören wegen ANSTIFTUNG zur KÖRPERVERLETZUNG MIT TODESFOLGE angeklagt.

    Antworten
  27. TomJones

    Meine Güte, Weber, vom Bund schwerstnikotinsüchtiger Bürger (war wohl nix mit den Wahlen, gelle?) , Deine Argumente wurden oben bereits mehrfach widerlegt. Inhaliere eifach mal etwas weniger aerosolen Sondermüll, dann kannst Du vielleicht etwas besser schlafen, besser denken, und brauchst nicht um 03.39 Uhr NACHTS im offensichtlichen NIKOTINVOLLRAUSCH so einen abstrusen Quatsch absondern.

    Den zweiten Nikotinschwachmaten namens “Mikels” ignorire ich absichtlich, der richtet sich mit seinem Schwachsinn geflissentlich selbst.

    Antworten
  28. Ben Palmer

    Noch mehr Zahlensalat! Als ob es noch eines weiteren Beweises bedürfte, dass manche Anti-Tabak-Studien erst die Schlussfolgerung bestimmen und erst dann ihre Methodologie und die Fakten so zurechtlegen, dass es hinkommt. Oder sich um die Evidenz gar nicht mehr kümmern … In diesem Beispiel führen sich die Autoren selbst ad absurdum: Der Titel der Studie: “Secondhand Smoke and Cardiovascular Effects: Making Sense of the Evidence” Das Urteil von Prof. Michael Siegel: “Secondhand Smoke and Cardiovascular Effects: Making Nonsense of the Evidence.” http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2009/10/institute-of-medicine-reports.html

    Antworten
  29. Michael Weber

    Auf der Wissenseite der RNZ wurde die Flucht von Prof.Keil
    vor den Fragen auf dem Symposium mit Verwunderung beschrieben.Die Verweigerung der Diskussion setzt sich an-
    anschliessend nahtlos fort. Tom Jones unterstützt diese
    Verweigerung und outet sich damit als Passivrauchgläubiger.
    Nur hat Glauben zwar mit Gewissheit, aber nichts mit Wissen
    zu tun, das nachprüfbar ist.Besonders ungehörig in einer
    wissenschaftlichen Auseinandersetzung sind Angriffe auf die
    Person,statt auf die Sache. Auch hier disqualifiziert sich Tom J.selber. Mehr ist nicht zu sagen.

    Antworten
  30. mikls

    1. Prof. Keil ist ein weltweit bekannter „Empfänger“ der durch die Entwöhnungsmittelproduzenten finanzierten „Prämien“ :
    http://epi.klinikum.uni-muenster.de/download/forschungspreis_rauchfrei.jpg
    2. 2/3 der „Passivrauchopfer“ sind über 75.
    3. Ja, das DKFZ verbreitet Lügen.
    4. „das DKFZ ist eine der angesehensten deutschen Forschungseinrichtungen.
    Das DKFZ hat zurzeit erhebliche Probleme mit seinem „Image“. Nicht zuletzt durch das Märchen über 3301 Passivrauchtoten.
    5. @Tom, wie wäre es, wenn Sie mit Ihren Glaubenskollegen aus dem Verein Prohirnfrei e.V. diskutieren, anstatt Ihren Schwachsinn hier zu verbreiten?
    6. @Tom, haben Sie schon den Unterschied zwischen den Mittelwert und eine „maximal erreichbare Konzentration“ verstanden

    Antworten
  31. TomJones

    Suter, mir Deinem Cherrypickig machst Du dich lächerlich.

    Große Expertengruppen namhafter Institutionen wie dem Internationalen Krebsforschungszentrum in Lyon (International Agency for Research on Cancer, IARC) und dem amerikanischen United States Department of Health and Human Services umfassende Literaturrecherchen durchgeführt. Beide Expertengruppen kamen bei der kritischen Analyse der ausgewählten Studien, die auch auf Schwächen der Studien hinweist, unabhängig voneinander zu dem Schluss, dass die wissenschaftliche Evidenz ausreicht, um auf einen Kausalzusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs zu schließen (International Agency for Research on Cancer 2004; US Department of Health and Human Services 2006).

    Antworten
  32. TomJones

    Tja, was dieser Knatterton Suter hier per copy&paste aus dem Fundus des Hetzwerks-Rauchen nachplappert ist Cherrypicking par excellence und somit symptomatisch für diese Feierabend- und Möchtegernwissenschaftler mit schwersten intelektuellen Defiziten, die durch deren fortwährenden Nikotinabusus wohl maßgeblich verursacht werden.

    Große Expertengruppen namhafter Institutionen wie dem Internationalen Krebsforschungszentrum in Lyon (International Agency for Research on Cancer, IARC) und dem amerikanischen United States Department of Health and Human Services umfassende Literaturrecherchen durchgeführt. Beide Expertengruppen kamen bei der kritischen Analyse der ausgewählten Studien, die auch auf Schwächen der Studien hinweist, unabhängig voneinander zu dem Schluss, dass die wissenschaftliche Evidenz ausreicht, um auf einen Kausalzusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs zu schließen (International Agency for Research on Cancer 2004; US Department of Health and Human Services 2006).

    Antworten
  33. Benno

    Prof. Keil wurde 12/07 gebeten, der BGN Fragen zu beantworten, da die BGN dabei nicht recht weiterkam.

    Es passierte nichts.

    Beim extra anberaumten Symposium verließ er den Raum und auch danach zeigte weder er noch die Tabakkontrolle irgendein Bemühen, um die jährlichen 3301 Passivrauchtoten für Deutschland zu veranschaulichen.

    Frau M.P.-Langer (WHO-DKFZ) antwortete nur dahingehend, dass sich die BGN da raushalten solle.
    Tolle Antwort!
    Ein Thema, zu dem gerade an umfassenden Gesetzen gebastelt wird, die alle Bürger treffen, darf nicht angefragt werden.

    O. g. “Passivrauch und Lungenkrebs, eine Frage der Epidemiologie” ist eine erweiterte Anfrage der BGN an die Tabakkontrolle und Herrn Keil, weil die Damen und Herren Tabakkontrolleure alles nur aussitzen.

    Und als Antwort kam:
    “So darf man(die Tabakkontrolle) nicht fragen.”

    Wenn nun also die Darstellungen der Tabakkontrolle nichts hergeben an robusten, greifbaren Ergebnissen(außer den 1/3 75- und 1/3 85- jährigen Passivrauchtoten mit Ach und Krach)

    Wenn diese Publikation mehr Fragen zu sich selber aufwirft, als irgendeine vorherige Frage beantwortet.
    Dann sollte man die vielleicht mal beantworten, wenn sie gestellt werden und nicht wahlweise aussitzen oder rummotzen.

    In der Sache hat noch kein Verfasser die 3301 erläutert.
    Herr Keil sollte das können mit den ihm vorliegenden Primärstudien – macht er aber nicht.

    Die Kommunikation der Tabakkontrolle unter aller Kanone.
    Motto: Erlaubt ist was klappt und der Zweck heiligt die Mittel.

    Antworten
  34. Ben Palmer

    Noch mehr Zahlensalat! Als ob es noch eines weiteren Beweises bedürfte, dass manche Anti-Tabak-Studien erst die Schlussfolgerung bestimmen und erst dann ihre Methodologie und die Fakten so zurechtlegen, dass es hinkommt. Oder sich um die Evidenz gar nicht mehr kümmern … In diesem Beispiel führen sich die Autoren selbst ad absurdum: Der Titel der Studie: “Secondhand Smoke and Cardiovascular Effects: Making Sense of the Evidence” Das Urteil von Prof. Michael Siegel: “Secondhand Smoke and Cardiovascular Effects: Making Nonsense of the Evidence.” http://tobaccoanalysis.blogspot.com

    Antworten
  35. Ben Palmer

    Noch mehr Zahlensalat im Gemüsebeet! Als ob es noch eines weiteren Beweises bedürfte, dass manche Anti-Tabak-Studien erst die Schlussfolgerung bestimmen und dann ihre Methodologie und die Fakten so zurechtlegen, dass es hinkommt. Oder sich um die Evidenz gar nicht mehr kümmern … In diesem Beispiel führen sich die Autoren selbst ad absurdum: Der Titel der Studie: “Secondhand Smoke and Cardiovascular Effects: Making Sense of the Evidence” Das Urteil von Prof. Michael Siegel: “Secondhand Smoke and Cardiovascular Effects: Making Nonsense of the Evidence.” http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2009/10/institute-of-medicine-reports.html

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  36. Christoph Suter

    @TomJones: Ich will Sie ja nicht bekehren. Ich stütze mich lediglich auf die nachstehend aufgeführten Studien, welche zu einem anderen Ergebnis kommen:

    • Wu-Williams, et al., conducted in northeastern China. This large case-control study reports a statistically significant negative risk associated with ETS exposure.

    • The results do not support a causal relation between environmental tobacco smoke and tobacco related mortality, although they do not rule out a small effect., Enstrom, Kabat

    • …there was no elevated lung cancer risk associated with passive smoke exposure in the workplace. Brownson 1992

    • …an odds ratio of 0.91…indicating no evidence of an adverse effect of environmental tobacco smoke in the workplace – Janerich 1990

    • …the association with exposure to passive smoking at work was small and not statistically significant. – Kalandidi
    • …No association observed between the risk of lung cancer and smoking of husband or passive smoke exposure at work. – Shimuzu, 1988

    • …no statistically signficant increase in risk associated with exposure to environmental tobacco smoke at work or during social activities. – Stockwell, 1992

    • There was no association between exposure to ETS at the workplace and risk of lung cancer. – Zaridze, 1998

    • Ever exposure to ETS from other sources was not associated with lung cancer risk – WHO/IARC

    • When all relevant studies are included in the meta-analysis and results are appropriately combined, current or ever exposure to ETS, as approximated by spousal smoking, is associated with roughly a 5% increased risk of death from CHD in never smokers. … An objective assessment of the available epidemiologic evidence indicates that the association of ETS with CHD death in U.S. never smokers is very weak. Previous assessments appear to have overestimated the strength of the association.- James E. Enstrom, Geoffrey C. Kabat

    PS. Ihre Antwort kenne ich bereits: “Alles von der Tabakindustrie bezahlt.”

    Antworten
  37. TomJones

    Mr. Knatteron Suter, um es kurz zu machen:

    Professor Keil, einer der weltweit angesehensten Epidemiologen tut gut daran, diese “Anfrage” zu ignorieren.

    Nach dieser “Anfrage” hatte die BGN noch ein Pamphlet (Passivrauch und Lungenkrebs, eine Frage der Epidemiologie), das dein Landsmann Palmer weiter oben verlinkt hatte, veröffentlicht, worauf hin die Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin zusammen der Deutschen Krebsgesellschaft UND dem Deutschen Krebsforschungszentrums
    eine vernichtende Stellungnahme veröffentlichte (am 22.07.2008) zu der die BGN BIS HEUTE SCHWEIGT! Warum wohl? Weil man ihr die Maske heruntergerissen hat.

    http://tinyurl.com/ykeaeyc

    Nimmt man die Tatsache hinzu, dass die BGN es nicht für nötig befindet, ihre angeblichen “Forschungen” (ich nenne es miese pseudowissenschaftliche Propaganda der Tabakindustrie, die im Aufsichtsrat der BGN sitzt), zu veröffentlichen, wird sonenklar, wer sich hier wirklich um Antworten drückt. Die BGN ist der Lüge längst überführt.

    Das fing schon mit der Lüge Grieshabers an, 2/3 der Passivrauchopfer wären über 85 Jahre alt geworden, in wirklichkeit ist es nur 1/3.

    Wenn man dann, wie Grieshaber oder die, die seinen Sermon nachplappern, noch die durchschnittliche Lebenserwartung aller Deutschen als Maßstab anlegt, in der ja auch die Raucher enthalten sind, die eine um 10 bis 15 Jahre geringere Lebenserwartung haben,
    sollten spätestens jetzt den letzten ewig gestrigen ein Lichtlein aufgehen.

    Die diese erst einmal gar nichts aussagende Zahl “mittlere Lebenserwartung” wird durch die Raucher deutlich nach unten gedrückt, darüber hinaus ist darin auch die Säuglings- und Kindersterblichkeit enhatlen, sowie die Verkehrunfallopfer. Da sollte jedem denkfähigen Menschen klar werden, wie MANIPULATIV und OBJEKTIV IRREFÜHREND die Aussagen diesen ketterauchenden unbedeutenden Honorarprofessors eigentlich sind.

    Dass solche Typen der letzte Strohhalm für das Hetzwerk-Rauchen sind, beweisen die Anhänger des selbigen immer wieder aufs Neue. Und damit beweisen sie auch, das Sie nicht in der Lage sind, auch nur ansatzweise seriös zu argumentieren.

    Antworten
  38. Ben Palmer

    Dass manche Anti-Tabak-Studien erst die Schlussfolgerung bestimmen und erst dann ihre Methodologie und die Fakten so zurechtlegen, dass es hinkommt; oder sich um die Evidenz gar nicht mehr kümmern, zeigt eine weitere “Studie”. In diesem Beispiel führen sich die Autoren selbst ad absurdum: Der Titel der Studie: “Secondhand Smoke and Cardiovascular Effects: Making Sense of the Evidence” Das Urteil von Prof. Michael Siegel: “Secondhand Smoke and Cardiovascular Effects: Making Nonsense of the Evidence.” http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2009/10/institute-of-medicine-reports.html

    Antworten
  39. Ben Palmer

    Noch mehr Zahlensalat! Als ob es noch eines weiteren Beweises bedürfte, dass manche Anti-Tabak-Studien erst die Schlussfolgerung bestimmen und erst dann ihre Methodologie und die Fakten so zurechtlegen, dass es hinkommt. Oder sich um die Evidenz gar nicht mehr kümmern …
    In diesem Beispiel führen sich die Autoren selbst ad absurdum:
    Der Titel der Studie:
    “Secondhand Smoke and Cardiovascular Effects: Making Sense of the Evidence”
    Das Urteil von Prof. Michael Siegel:
    “Secondhand Smoke and Cardiovascular Effects: Making Nonsense of the Evidence.”

    http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2009/10/institute-of-medicine-reports.html

    Antworten
  40. Christoph Suter

    @TomJones: Um es kurz zu machen. Prof. Keil wurde schriftlich angefragt:

    http://praevention.portal.bgn.de/files/9529/24809/2/wcoicdaxbN9.pdf

    Mutmasslich kam von ihm keine Antwort. Es blieb bei der Stellungnahme – in Form einer Pressmeldung – des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle beim DKFZ in Heidelberg.

    http://praevention.portal.bgn.de/files/9530/24814/1/wcoi4a60c4df40413.pdf

    Das übliche Blabla: “Auf der Basis tausender wissenschaftlicher Befunde besteht ein breiter wissenschaftlicher Konsens aller führenden nationalen und internationalen Gesundheitsforschungszentren ebenso wie der Weltgesundheitsorganisation und der UN-Mitgliedsstaaten, …”

    Fazit:

    Das DKFZ lehnt es ab, eine Diskussion darüber zu führen, in welchem Alter sich tabakrauchbedingte Todesfälle ereignen müssen, um die Forderung nach dem Schutz der Bevölkerung vor den Gefahren des Passivrauchens zu legitimieren.

    Antworten
  41. TomJones

    Ach, Mr. Knatterton Suter, wieder mal den Hoax uber die angebliche “Flucht” von Professor Keil nachplappern? Glücklicherweise gibt es genug Zeugen, die gesehen haben, wie es tatsächlich war und diese dreckigen Lügen entlarven.

    Denn Professor Keil hat diese von der Tabakindustrie in Szene gesetzte Schauveranstaltung aus ganz anderen Gründen verlassen (müssen), vorher jedoch dem Möchtegernwissenschaftler Grieshaber (der noch nie eine von der wissenschaftllichen Fachwelt anerkannte Arbeit zum Thema Passivrauchen verfasst hat) die gestellten Fragen beantwortet, wobei sich herausstellte, dass der werte Herr Grieshaber nicht einmal ansatzweise Keil’s Arbeiten im Detail kannte.

    Nicht zu vergessen: Bei Professor Keil gehört zu den weltweit angesehensten Epidemiologen, Grieshaber ist unbedeutender Honorarprofessor, der nachgewiesenermaßen mit der Tabakindustrie küngelt und gegen den bereits mehrere Dinstaufsichtsbeschwerden anhängig waren/sind.

    Zu Michael Siegel bleibt festzustellen, das er keinesfalls behauptet Passivrauchen sein unschädlich (sondern das Gegenteil), so wie dies von Palmer hier suggeriert wird. Aber wie üblich verbreitet das Hetzwerk-Rauchen immer nur das, was ihnen irgendwie in den Kram passt. Gelle, Palmer?

    Antworten
  42. Ben Palmer

    Um zurückzukommen auf das urpsrüngliche Thema:

    “Anti-Smoking Researcher Claims that Smoking Bans Reduce Heart Attacks Within Minutes of Implementation

    Dr. David Meyers, professor of cardiology and preventive medicine at Kansas University Medical Center and lead investigator of a new study on smoking bans and heart attacks, claimed that: “Within minutes of the ban, it is going to start having an effect on heart attacks.”

    Meyers was quoted as supporting his claim with the following argument: “Heart attacks are caused in large part by blood clots. With 20 minutes or so of tobacco smoke exposure, people’s blood becomes hypercoagulable and sticky and clots easily, and bam, you have a heart attack.”"

    Solch ein Unsinn, und das von einem Kardiologen! Epidemiologie scheint nicht zur Ausbildung in Kardiologie zu gehören, da schnippelt man lieber gleich am offenen Herz.
    Tabakrauch ist nichts anderes als Rauch von organischen Substanzen (Pflanzenblättern). Die selben Schadstoffe entstehen bei der Erhitzung oder Verbrennung jeder beliebigen organischen Substanz, wir atmen sie tagtäglich ein.

    Und diesmal kommt diese Kritik mit Sicherheit nicht von der Tabakindustrie:
    “The rest of the story is that anti-tobacco researchers and groups are making ridiculous, highly exaggerated, and scientifically unsupported claims in order to try to justify smoking bans. While I support the very smoking bans which these groups are promoting, I do not support the junky science and wildly exaggerated and misleading claims that are being made to the public.”

    Michael Siegel ist Arzt und Professor an der Uni Boston.
    http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2009/10/anti-smoking-researcher-claims-that.html

    Antworten
  43. Christoph Suter

    @TomJones: Gut, dass Sie das DKFZ erwähnen. Die 3’301 toten Passivraucher stammen nicht direkt vom DKFZ, sondern von Frau Dr. med. Martina Pötschke-Langer, Leiterin des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle im DKFZ Heidelberg. Das ist ein riesiger Unterschied. An der Studie massgeblich mitgearbeitet hat Prof. Dr. med. Ulrich Keil, Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin, Münster. Professor Keil ist der Wissenschaftler, welcher den Saal wutentbrannt verliess, als Prof. Dr. med. Romano Grieshaber – anlässlich eines Symposiums – Zweifel an der Studie anmeldete. So geht es natürlich auch. Man kann sich auch davonschleichen und sich so einer Diskussion entziehen.

    Antworten
  44. TomJones

    Es ist auch immer wieder erheiternd, wie die Nikotiniker-Hasspredigten, wie obige eines gewissen “Mikels” alias “Mihail” “jennicar”, alias “raucherdiskriminierung.eu”, immer wieder die stets gleichen abstrusen substanzlosen Anschuldigungen enthalten, ohne auch nur ein einziges Ihrer “Argumente” (der Ausdruck Hasstiraden wäre treffender) durch unabhängige, glaubwürdige Quellen belegen zu können. Im obigen Post kann “Mikels” keinen einzigen Fakt, den Herr Jazbinsek audeckt, enkräften geschweige denn widerlegen. Man möchte meinen, Tabak macht schwachsinnnig. Wer behauptet, das DKFZ (eine der angesehensten deutschen Forschungseinrichtungen) würde Lügen verbreiten, ist ein Fall für die Klapsmühle.

    Jeder dieser Schwerstnikotinabhängigen Netzwerk-Raucher postet massenhaft in Internetforen unter den verschiedensten Nicks und unterhält auch noch selbst verschiedene Webauftritte, in denen die Desinformationskampagnen dieser Nikotinikertruppe verbreitet werden.
    siehe dazu auch:

    http://tinyurl.com/yb8bkhs

    Antworten
  45. TomJones

    “Ich bleibe dabei: Artikel wie der Ihre strotzen vor Wiedersprüchen und Unwahrheiten, nutzen der Tabakindustrie und schaden dem Nichtraucherschutz.”

    Richtig.

    Die die gesamte Propaganda dieses “Netzwerks Rauchen” strotzt vor Wiedersprüchen und Unwahrheite und gezielten Desinformationen. Aber gerade deshalb ist diese Propaganda so leicht zu entlarven.

    Denn wissenschaftliche Diskussionen finden nicht in irgendwelchen Blogs statt, und es interessiert auch nicht, wie viel Unfug eine handvoll Schwerstnikotinabhängiger im Internet auf der eigenen Homepage und parallel unter immer wieder neuen Pseudonymen (wie benpal, vivendi, coito, Mitchell, um nur eine kleine Auswahl an Palmer’s Nicks zu nennen, gelle Palmer?) verbreiten.

    Fakt ist: Tabakrauch tötet, aktiv wie passiv.
    Wer Gegenteiliges behauptet, sollte seinen Geiteszustand untersuchen lassen. Oder sich eine Brille besorgen, um die Warnhinweise auf seiner Kippenschachtel zu lesen.

    Antworten
  46. Ben Palmer

    Selbst wenn Herr Magnus von der Tabakindustrie gesponsert würde (ich nehme an, er wartet ebenso wie ich immer noch auf seinen Scheck), die von ihm aufgezeigten Fakten lassen sich überprüfen, ergo nicht wegleugnen. Womit auch aufgezeigt wäre, dass Korruption vorwiegend dort vorkommt, wo Geld dafür bezahlt wird. Der Tabakindustrie ist spätestens seit dem Master Settlement Agreement 1998 jegliche Stellungnahme zu gesundheitlichen Fragen untersagt. Das MSA hat die Tabakindustrie zur Zahlung von bis auf weiteres jährlich etwa $10 Mia verdammt. Ein Teil dieses Geldes kommt direkt und indirekt der Anti-Tabak-Bewegung zugut.

    Antworten
  47. Wolfgang Weege

    An Herrn Magnus,

    danke für Ihre Antwort.
    Ob Sie von der Tabakindustrie gesponsert werden, kann ich nicht beweisen, behauptet habe ich es nicht!

    Nur – Ihre Vorgehensweise entspricht genau dem, was die Tabakindustrie betreibt: Zweifel streuen, leugnen, lächerlich machen.

    Sie schreiben auch “[wird das]Rauchen – nicht erst seit gestern konsequent bekämpft…”

    Das ist – zumindest in Deutschland – angesichts der “Raucherclubs” und der Tatsache, das es für Nichteinhalten von Rauchverboten seltenst Bußgelder hagelt, eine dreiste Lüge!

    Dass das Rauchen Herzinfarkte begünstigt, leugnet nur noch, wer eine Hure der Tabakindustrie ist.

    Wie aber verwandelt sich der krankmachende Rauch in einen ungefährlichen, wenn jemand am Nebentisch sitzt und den selben Qualm einatmet?

    Ob Rauchverbote 2% oder 92% weniger Herzinfarkte bringt, ist mir als Laien völlig egal. Ein Passivrauchtoter ist einer zuviel!

    Wichtig ist, dass das Rauchen aus dem Leben von Nichtrauchern verschwindet, denn abgesehen von der Gesundheitsschädigung ist es eine Manierenlosigkeit und Zumutung, anderen ungefragt die Luft zu verstänkern.

    Ich komme ja auch nicht in Ihr Büro zum Furzen.

    Das auch geringer Dosen von Tabakrauch schädlich sind, ist längst bewiesen.

    Untersuchungen von Cotinin-leveln im Urin von Kindern in Raucher- bzw. Nichtraucherhaushalten liegen auch vor.

    Rauchen ist schädlich, für den der raucht sowie für unschuldige, die sich in Windrichtung aufhalten.

    Ich will niemandem das Rauchen verbieten, möchte mir aber im Gegenzug auch nicht das frische Luft einatmen wegnehmen lassen.

    Ich bleibe dabei: Artikel wie der Ihre strotzen vor Wiedersprüchen und Unwahrheiten, nutzen der Tabakindustrie und schaden dem Nichtraucherschutz.

    Antworten
  48. Ben Palmer

    Wer seine Argumente mit ad hominem-Angriffen unterstreichen muss, hat nicht die richtigen Argumente. Wo selbst ein Minimum an gegenseitigem Respekt fehlt, ist eine sachliche Diskussion nicht möglich.

    Antworten
  49. TomJones

    Der “schlaue” Palmer schrieb:

    “Wobei die Studie nichts darüber aussagt, woher das Benzol stammt. Oder doch? Man müsste ja davon ausgehen, dass auch Benzol mit zunehmender Nikotinkonzentration zunehmen müsste.”

    Mann, Palmer, wie dumm ist das denn? Seit wann enthalten denn Tabakprodukte alle den gleichen Anteil an Nikotin? Außerdem ist Tabakabbrand kein konrollierter Prozess, wie z.B der Verbrennungsprozess in einer Turbine. Oder wie kommst Du auf so einen Stuss Korrelationen zu postulieren?

    Palmer: Setzen, 6. (=1 in der Schweiz)

    Antworten
  50. TomJones

    Palmer& Suter, beide militante pro-qualm-Aktivisten dieses unsäglichen Netzwerks Rauchen.

    Immer wieder der gleich Unsinn dieser Herrschaften.

    Die Tabakindustrie gehört immer noch zu den finanzstärksten Industriezweigen, und wenn es nachweisbar wäre, das Passivrauchen unschädlich wäre, warum tut das die Tabakindustrie dann nicht? Die Antwort ist ganz einfach: Die Tabakindustrie hat selbst Jahrzehnte versucht, die Schädlichkeit des Passirauchens zu vertuschen. Weil diese Mörderbande seit langem weiss, wie schädlich der Dreck ist.

    Und weil der schlaue Palmer immer wieder auf irgendwelchen Arbeitsplatzgrenzwerten herumreitet (die es als Grenzwerte so überhaupt nicht gibt, denn die TRGS 900 schreibt bei Kanzerogenen die niedrigste technisch erreichbare Konzentration vor, und die ist ganz klar durch ein Rauchverbot erreichbar).

    Für Benzol beispielsweise gilt nach TA Luft ein Immisionsschutzgrenzwert* von 5 µg/m³. In verrauchten Kneipen wird dieser Wert um das 12-fache überschritten.

    *http://www.lfu.bayern.de/luft/daten/doc/immissionsgrenzwerte.pdf

    Antworten
  51. mikls

    Tom: Sie haben gerade mal wieder einen Hinweis dafür gebracht, wie ihre Möchtegern-Statistiker aus dem Bereich der medizinischen Propaganda arbeiten: Wozu vergleichen Sie den Mittelwert und eine „maximal erreichbare Konzentration“?
    Abgesehen von der Tatsache, dass ich den Messungen vom „Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit“ und anderen Rauchverbotsfetischisten genau so viel glaube, wie den Forschern aus Bereich der Rassenideologie.
    „Mit absurden Berechnungen torpediert die Berufsgenossenschaft für Gaststätten das Rauchverbot in der Gastronomie.
    siehe:
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/751/303732/text/“
    Weiter lesen hier:
    Information über Herr Jazbinsek:
    1) Ist ein Mitautor von: “Deutschland benötigt eine gesetzliche Regelung für eine rauchfreie Gastronomie”, eine von dem Deutschen Krebsforschungszentrum verfasste Publikation. Abrufbar unter: noch ein Schwachsinn vom DKFZ
    2) Herr Jazbinsek hat seit 2004 keine einzelne vom DKFZ veranstaltete “Konferenz für Tabakkontrolle” verpasst.
    3) Im Jahr 2006, als immer mehr scheinwissenschaftlichen Studien Behauptungen von DKFZ ins Wackeln geraten, müsste man ja etwas dagegen unternehmen ( Zur Erinnerung: die erste Kritik an die damals schon ausgedachten 3301 Passivrauchen-toten kam von einer Journalistin in “die Zeit” 2005).
    Um die Verbreitung der Desinformation über die Zahl 3301 zu unterstützen, müsste man mindestens die fehlenden Kommunikationsfähigkeiten verbessern.
    Wie? Richtig! Man erfährt es aus einem Beitrag zur von dem DKFZ organisierten 4. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle, der Autor? Genau: Herr Jazbinsek.
    „Dann lesen Sie Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, der Deutschen Krebsgesellschaft und des Deutschen Krebsforschungszentrums zum Text „Passivrauchen und Lungenkrebs – eine Frage der Epidemiologie“
    Zur der „Stellungnahme“:
    1. „So fehlt in dem Papier der BGN die für jede wissenschaftliche Publikation notwendige Darstellung der angewandten statistischen Methoden sowie die gerade in der Epidemiologie erforderliche Korrektur für mögliche Störfaktoren.“
    Haha. Das Problem liegt daran, dass in dem Papier keine statistischen Methoden angewendet wurden. Offensichtlich können die „Forscher“ bei der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Deutschen Krebsforschungszentrums mit solchen Methoden wie „Multiplizieren“, „Addieren“ und „Mittelwert bilden“ nichts anfangen.
    Eigentlich hätte ich von den Forschern etwas anderes erwartet.
    2. „Obwohl die BGN in ihrem Papier Unterschiede in den Ergebnissen internationaler Studien anprangert und die Qualität von Übersichtsarbeiten in Zweifel zieht, nimmt sie keine umfassende Analyse der bestehenden Studien und Übersichtsarbeiten vor, sondern nutzt für ihre Kritik nur eine kleine Auswahl von zwei Originalarbeiten und vier Übersichtsarbeiten. Die gezogenen Schlussfolgerungen sind demnach unhaltbar.“
    Falsch, die gezogenen Schlussfolgerungen sind demnach haltbar. Sehe hier:
    http://praevention.portal.bgn.de/files/9529/24807/2/wcoicMS9txR.pdf
    3. und 4. Punkte kritisieren die „falsche Zitierweise“.
    Sehr ernst zu nehmende Kritik.
    „Was Philip Morris schreiben muss, ist hinlänglich bekannt. Sie muss das schreiben, andernfalls drohen weitere Klagen. Wenn mir in dunkler Nacht ein Gangster seine Waffe an den Kopf hält, dann gebe ich ihm sehr gerne meine Barschaft. Hauptsache, er lässt mich in Ruhe.“
    Genau!
    „Der Artikel von JM zeigt auf, dass das Anti-Tabakkartell gerne zweckdienlich desinformiert. Es wird damit zusehends schwierig, solche “wissenschaftlichen” Studien ernst zu nehmen.
    Der Grenzwert für Benzol an Arbeitsplätzen beträgt 3250 Mikrogramm/m3.
    Die angegebene Belastung im Freien ist der Jahresmittelwert (mit wesentlich höheren Spitzenwerten), dem man nicht entgehen kann. Die kurzfristige Belastung in verrauchten Diskotheken kann man leicht ganz vermeiden.“
    Richtig!

    Antworten
  52. Christoph Suter

    @Marc Janssen: Jede aufgeklärte Person weiss, dass die US-Tabakfirmen Schwachsinn über das aktive Rauchen verbreitet haben. Siehe Fernsehwerbung aus den Fünfzigerjahren.

    http://www.youtube.com/watch?v=UyhvHB62ph8

    http://www.youtube.com/watch?v=gCMzjJjuxQI&feature=PlayList&p=9D4C94AEF3975DC4&index=0

    Dass aktives Rauchen “gesund” ist, haben jedoch nur die naiven Amerikaner geglaubt. Bei uns in der Schweiz glaubte niemand daran. Was meinen Sie warum meine Freunde und ich als Halbwüchsige, Ende Fünfzigerjahre, Cigaretten als “Sargnägel” bezeichnet haben? Sicherlich nicht weil man uns erzählt hat, das aktive Rauchen sei gesund.

    Es ist bedauerlich, dass nun heute die Antitabaklobby beim Thema “Passivrauch” dieselben unlauteren Methoden anwendet, wie früher die US-Tabakindustrie.

    Antworten
  53. Marc Janssen

    @Christoph Suter: Sind sie etwa keine guten Bürger? Die legale Produkte herstellen und ordentlich Steuern zahlen? Vielleicht haben sie ja eine hochgradig miese Vergangenheit als Anstifter und als Drogenproduzenten und Dealer? Ist es Zufall, dass die Prozesse in den USA mit Hilfe von Gesetzen gegen organiserte Kriminalität geführt wurden?

    Und dass sie jetzt vor Passivrauch warnt, nachdem die Luft für diese organisierte Kriminalität dünn geworden ist, ist also nichts als Opportunismus? Mag sein, aber diese Gangsterfirmen haben auch verdammt viel gutzumachen. Jahrzehnte gekaufter Studien, Wissenschaftler und Politiker beispielsweise – und Millionen von Leichen.

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  54. Christoph Suter

    @Marc Janssen: Die Frage beantworte ich Ihnen gerne. Reine Geschäftspolitik. In den USA hat PM jetzt auch erklärt, sie möchten nicht, dass ihre Zigaretten in Filmen gezeigt werden! Also den Anschein erwecken, sie seine gute Staatsbürger! Auflagen der Behörden und Angst vor Strafzahlungen! Konkurrenzvorteile und der Versuch, bei den Behörden gut angesehen zu sein, um durch politisches Lobbying Vorteile herauszuschlagen!

    Siehe auch:
    http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2005/10/in-my-view-why-campaign-for-tobacco.html

    Antworten
  55. Ben Palmer

    Die Tabakindustrie, einmal Engel, einmal Teufel, wie es gerade ins Konzept passt, Marc Janssen? Es wird wohl gute Gründe haben, weshalb PM so etwas publiziert, es nennt sich “good citizenship”, man kann es auch “sich anbiedern” nennen; nein nicht bei den Rauchern, sonst hätte man sich gegen die Ekelbilder gewehrt.
    Dank dieser Taktik ist es PM in den USA gelungen, zusammen(!)mit der grössten Anti-Tabak-Organisation, Campaign for Tobacco-Free Kids (von einem der grössten Pharmakonzerne ins Leben gerufen!), einen Gesetzesentwurf für die Unterstellung von Tabakprodukten unter die Nahrungsmittelbehörde FDA einzubringen. Das Gesetz ist stumpf, denn logischerweise müsste die FDA Tabak ganz einfach verbieten, darf es aber gemäss diesem Gesetz nicht. Sie darf noch nicht einmal das Nikotin entfernen lassen. PM hingegen triumphiert, weil das Gesetz seine marktbeherrschende Stellung zementiert; künftig kann kein neuer Konkurrent z.B. mit Zigaretten auf den Markt kommen, die nachweislich weniger Schadstoffe produzieren. Selbst elektronische “Zigaretten” wurden verboten, obwohl sie das selbe tun wie die Nikotin-Inhalierröhrchen der Pharmaindustrie, sie geben (warmes) Nikotin ab.

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  56. Marc Janssen

    @christoph Suter: Philipp Morris könnte auch gepflegt schweigen, wie es die anderen Konzerne auch tun. Niemand zwingt Philipp Morris zu einer solchen Stellungnahme. Der Vergleich mit dem Gangster und seiner Waffe ist absurd und abwegig.

    Antworten
  57. Ben Palmer

    “sorg erstmal dafür, dass kein Raucher mehr mit dem Auto fährt, Heizungen betreibt oder sonstwie die Luft verschmutzt, dann darft Du anfangen …”

    Ich will überhaupt für nichts sorgen, ich leide ja nicht an Luftverschmutzungsphobie. Ich habe lange genug auf Baustellen und in der Industrie gearbeitet, um mich nicht von solchen Betrachtungen beeindrucken zu lassen.
    Aber wer sich wirklich vor den Spuren von Schadstoffen in Gastbetrieben fürchtet, kann leicht verrauchte Lokale meiden. Die ubiquitäre Luftbelastung in unseren Städten lässt sich nicht meiden.

    Antworten
  58. Ben Palmer

    TomJones schreibt: “in Kneipen gemessen:
    http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/umweltmedizin/tabakrauchbelastung.htm
    “Als Maxima wurden 50 µg/m³ in einer Diskothek und 64 µg/m³ in einer Kneipe erreicht.”

    Wobei die Studie nichts darüber aussagt, woher das Benzol stammt. Oder doch? Man müsste ja davon ausgehen, dass auch Benzol mit zunehmender Nikotinkonzentration zunehmen müsste. Aus der Studie des LGL kann man erkennen, dass Benzol- und Nikotin-Belastung nicht korrelieren. Könnte es etwa sein, dass das Benzol vom Parkplatz neben der der Diskothek stammt? Wir wissen es nicht, die Grundbelastung in der Disko wurde nicht gemessen.

    Der Artikel von JM zeigt auf, dass das Anti-Tabakkartell gerne zweckdienlich desinformiert. Es wird damit zusehends schwierig, solche “wissenschaftlichen” Studien ernst zu nehmen.

    Der Grenzwert für Benzol an Arbeitsplätzen beträgt 3250 Mikrogramm/m3.
    Die angegebene Belastung im Freien ist der Jahresmittelwert (mit wesentlich höheren Spitzenwerten), dem man nicht entgehen kann. Die kurzfristige Belastung in verrauchten Diskotheken kann man leicht ganz vermeiden.

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  59. Christoph Suter

    @Marc Janssen: Was Philip Morris schreiben muss, ist hinlänglich bekannt. Sie muss das schreiben, andernfalls drohen weitere Klagen. Wenn mir in dunkler Nacht ein Gangster seine Waffe an den Kopf hält, dann gebe ich ihm sehr gerne meine Barschaft. Hauptsache, er lässt mich in Ruhe.

    Antworten
  60. TomJones

    Palmer hat auch wieder, wie sollte es auch anders sein, einen weiteren Kronzeugen der Tabaklobba verlinkt:

    Die BGN

    Dazu nur so viel:

    Mit absurden Berechnungen torpediert die Berufsgenossenschaft für Gaststätten das Rauchverbot in der Gastronomie.
    siehe:
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/751/303732/text/

    “Auf ähnliche Weise wie die BGN hat bislang nur die Tabakindustrie versucht, die Gesundheitsgefahren des Passivrauchens in Zweifel zu ziehen. Das scheint kein Zufall zu sein. Weil die Zigarettenhersteller zur Nahrungsmittelbranche gehören, sitzen die Arbeitgeber und Betriebsräte der Tabakindustrie im Vorstand und in der Vertreterversammlung der BGN. Interne Dokumente der Industrie deuten auf die langjährigen Kontakte hin, die zwischen beiden Seiten bestehen. So heißt es in einem Strategiepapier des Marlboro-Produzenten Philip Morris aus dem Jahr 1993: “Ziel: allgemeine Rauchverbote verhindern. Strategie: Studien auf den Weg bringen, die belegen, dass Maßnahmen im Hinblick auf ETS (Tabakrauch in der Umgebungsluft, Anm. d. Red.) nicht notwendig sind. Die Berufsgenossenschaften als Bündnispartner nutzen.”

    Noch Fragen?

    Dann lesen Sie Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, der Deutschen Krebsgesellschaft und des Deutschen Krebsforschungszentrums zum Text „Passivrauchen und Lungenkrebs – eine Frage der Epidemiologie“ der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN), den Ben Palmer oben verlinkt hat.

    http://www.krebsgesellschaft.de/news_detail,,,108679.html?markierung=mortalit%E4t

    Antworten
  61. TomJones

    So so, Palmer, wer mit dem Auto zur Gaststätte oder in die Disco gefahren ist, hat bereits mehr Benzol eingeatmet, als er während des ganzen Aufenthalts aus dem Tabakrauch einatmen wird? Eine haltlose Behauptung. Eine völlig aus der Luft gegriffene Behauptung. Erinr dreiste Lüge.

    http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3626.pdf
    Mittlere Benzol-Konzentration an vielbefahrenen Strassen :
    2.1 µg/m³ (im Jahr 2007),

    in Kneipen gemessen:
    http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/umweltmedizin/tabakrauchbelastung.htm
    “Als Maxima wurden 50 µg/m³ in einer Diskothek und 64 µg/m³ in einer Kneipe erreicht.”

    Da sieht man mal wieder ganz klar, welche Lügen hier von BenPalmer, einem Mitglied des Netzwerks Rauchen verbreitet werden.

    Abgesehen davon, Palmer, sorg erstmal dafür, dass kein Raucher mehr mit dem Auto fährt, Heizungen betreibt oder sonstwie die Luft verschmutzt, dann darft Du anfangen, die Luftverschmutzung durch Tabakabbrand gegen alles Andere, was Du gebetsmühlenartig hier herunterbetest, aufzurechen.
    Kapiert?

    Antworten
  62. Marc Janssen

    Was sagt eigentlich die Tabakindustrie zum Thema Schädlichkeit des Passivrauchens?

    Die Firma Philipp Morris zum Beispiel dieses:

    “Fachleute des Gesundheitswesens sind zu dem Schluss gekommen, dass Passivrauchen bei erwachsenen Nichtrauchern Erkrankungen wie Lungenkrebs und Herzkrankheiten verursacht und bei Kindern Leiden wie Asthma, Atemwegsinfektionen und -beschwerden, Husten, Mittelohrentzündung sowie den Plötzlichen Kindstod verursacht. Des Weiteren sind Fachleute des Gesundheitswesens zu der Überzeugung gelangt, dass Passivrauchen Asthmaleiden bei Erwachsenen verschlimmern und Reizungen von Augen, Hals und Nase verursachen kann. “Passivrauch”, auch als Tabakrauch in der Umgebungsluft oder englisch ETS (environmental tobacco smoke) bezeichnet, ist eine Kombination des Rauches, der am brennenden Ende einer Cigarette entsteht, und des Rauches, der vom Raucher exhaliert (ausgeatmet) wird.

    Die Schlussfolgerungen von Gesundheitsbehörden sollten maßgebend sein, wenn es um die gesundheitlichen Auswirkungen des Passivrauchens und um die Frage geht, ob man sich an Orten aufhält, wo geraucht wird, bzw., wenn man selbst raucht, wann und wo man dies im Beisein anderer tut. Besondere Umsicht ist geboten, wenn Kinder betroffen sind. Erwachsene sollten nicht in Gegenwart von Kindern rauchen.

    Philip Morris International glaubt, dass die Schlussfolgerungen von Gesundheitsbehörden zum Passivrauchen ausreichen, um Maßnahmen zu rechtfertigen, die Regeln über das Rauchen an Orten mit Publikumsverkehr vorschreiben. Unserer Auffassung nach sollten die Behörden außerdem an Orten, an denen das Rauchen erlaubt ist, Warnhinweise vorschreiben, die auf die Schlussfolgerungen von Institutionen des Gesundheitswesens hinweisen, dass Passivrauchen bei Nichtrauchern Krankheiten verursacht.”

    Der schönste Satz ist der: “Philip Morris International glaubt, dass die Schlussfolgerungen von Gesundheitsbehörden zum Passivrauchen ausreichen, um Maßnahmen zu rechtfertigen, die Regeln über das Rauchen an Orten mit Publikumsverkehr vorschreiben.”

    Damit ist doch eigentlich alles gesagt.

    Ach ja, wer’s nicht glaubt:

    http://www.philipmorrisinternational.com/DE/pages/deu/smoking/Secondhand_smoke.asp

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  63. Ben Palmer

    1. Metastudien sind nur so gut wie die zugrundeliegenden einzelnen Studien. Aber Statistik fragt nicht danach ob die Daten gut sind, man kann auch sinnlose Daten meta-analysieren. Metastudien leiden unter Publication Bias. Man kann zwar viele Studien finden, die angeblich eine Reduktion der Infarktraten gefunden haben. Aber welches Journal käme auf die Idee, eine Studie zu publizieren, die zum umgekehrten Schluss kommt? Wer würde eine solche Studie finanzieren. Nur die Anti-Tabakindustrie verfügt über die notwendigen Mittel und vor allem über die finanziellen Interessen.

    Hier als Beispiel die kritische Analyse der “berühmten” Helena-Studie (nicht Metastudie), die zuerst über eine Reduktion von 60% berichteten, was dann klammheimlich auf 40% korrigiert wurde. Die Publikation der Analyse wurde von allen Journals verweigert.
    http://www.acsh.org/factsfears/newsID.990/news_detail.asp
    Unbequeme Wahrheit?

    Und hier eine Studie die mehr Gewicht hat als alle bisherigen Metastudien, sie umfasst das gesamte Gebiet der USA. Sie basiert auf offiziellen Zahlen. Auch diese Analyse wurde nie in einem Journal publiziert.
    http://kuneman.smokersclub.com/hospitaladmissions.html

    Ich habe weiter oben auf eine weitere Meta-Analyse hingewiesen. Erst lesem, dann kommentieren.

    2. Welche wissenschaftlichen Qualifikationen hat ein fettiz?

    3. “… seit wann gehen denn Herzinfarktraten zurück? Seit dem auch die Raucherquoten zurückgehen.” Und wo ist die wissenschaftliche Eigenleistung von fettiz? Es wäre ein Leichtes, sich die offiziellen Zahlen zu beschaffen.
    Hier sind die Trenddaten aus Irland: täglicher Zigarettenkonsum. Rückgang der Raucherquoten?
    http://www.otc.ie/chart.asp?image=fig_2.6.JPG
    Die dazugehörigen Sterberaten:
    http://www.cso.ie/statistics/principalcausesofdeath.htm

    4. “Die Schädlichkeit des Passivrauchens ist längst bewiesen” und als Zeuge dafür wird ausgerechnet die Tabakindustrie herbeigezogen!

    Die Wirkung aufs Personal? Diese von der EU gerne zitierte Schätzung kommt auf gerade 8 Todesfälle. Das liegt weit innerhalb der Fehlergrenzen der Berechnung:
    http://dev.ersnet.org/uploads/Document/37/WEB_CHEMIN_1555_1173100724.pdf
    Und eine Auswertung der tatsächlichen Krankendaten in der Gastronomie ergibt keine signifikanten Ergebnisse:
    http://praevention.portal.bgn.de/files/9529/24807/2/wcoicMS9txR.pdf

    Antworten
  64. Christoph Suter

    fettiz schlägt vor: “Ein Bundesland wirklich vollkommen mit RV überziehen. Nach 2- Jahren sollte dann was feststellbar sein…”

    Das geht viel schneller. Kaum wurde in Irland das Rauchverbot eingeführt, da waren die Angestellten der Gastronomie – schwuppdiwupp – unvermittelt wieder gesund.

    http://de.forces-nl.org/documents/Kneipen_Irland.pdf

    Wunder gibt es – wenn man daran glaubt :-)

    Antworten
  65. fettiz

    1. Metastudien können die Qualität durchaus erhöhen. Wenn eine breitere statistische Basis erreicht wird.
    2. Das Netzwerk Rauchen als kritische Quelle zu finden, ist wie wenn ich einen Bock als Gärtner suche. Die machen alles um eine Studie zu diskreditieren. Aber da ist nullkommanull Wissenschaftlichkeit dahinter.
    3. Die Studien mit dem Passivrauch sind auf jeden Fall problematisch. Weil sie sehr plakaktiv und auch leicht tendendziös sind. Stimmt, aus dem Rückgang lässt erstmal nichts erkennen. Klar könnten statistische Verfahren trotzdem was rauslesen. Aber so sehen die Grafiken nun wirklich nicht aus. Nur seit wann gehen denn Herzinfarktraten zurück? Seit dem auch die Raucherquoten zurückgehen. Ist also wahrscheinlich weniger ein Passivrauchphänomen, denn ein Nicht-mehrrauchen-phänomen.
    4. Die Gefährlichkeit des Passivrauchs ist durchaus bewiesen. Zumindest sehen das alle Organisationen mit Einfluß so (OECD, Tabakfirmen, etc.). Außerdem sind ja alle Feinstaubgrenzwerte in Kneipen sowieso um ein Vielfaches überschritten. Wo es wirklich schwierig ist, eine die negative Wirkung des Passivrauchs festzustellen ist aber sicher in der Gastronomie. Da ja alle Studien auch den Passivrauch zuhause, unterwegs etc. miteinbeziehen. Dementsprechend wird natürlich das Eis für die Gastronomische Wirkung relativ dünn. Meiner Ansicht nach müsste sowieso die Wirkung aufs Personal am höchsten sein. Die sind wirklich 45 Wochen im Jahr dauerhaft Passivrauch ausgesetzt. Und selbst wenn sie selber rauchen, macht es immer noch einen Unterschied, ob man 10 Zigaretten pro Tag oder eben 20 raucht (mit Passivrauch). Kurzfristige Wirkungen wie Lungenfunktion, Augenprobleme, … sind ja auch hinreichend festgestellt. Da müssten auch die größten Hebel beim Rauchverbot sein. Beim Kneipenbesucher sind die Wirkungen sicher geringer.
    Man könnte ja eine große Feldstudie dazu machen. Ein Bundesland wirklich vollkommen mit RV überziehen. Nach 2- Jahren sollte dann was feststellbar sein…

    Antworten
  66. Ben Palmer

    TomJones, lass deine Invektiven, wenn du Wert auf sachliche Diskussionen legst. Deine ad hominem-Attacken erwecken den Eindruck, dass dir die sachlichen Argumente fehlen.

    Zur Sache: Ein Grundprinzip der Toxikologie ist, dass das Gift in der Dosis liegt. Wir vergleichen hier den Rauch einiger Gramm getrockneter Pflanzenblätter mit den wesentlich höheren Expositionen aus anderen Quellen. Wer mit dem Auto zur Gaststätte oder in die Disco gefahren ist, hat bereits mehr Benzol eingeatmet, als er während des ganzen Aufenthalts aus dem Tabakrauch einatmen wird.

    „Das wichtigste Ergebnis unserer Studie ist, dass Menschen, die nahe an einer vielbefahrenen Straße wohnen, eine stärkere Arteriosklerose der Herzkranzgefäße – die Blutgefäße, die das Herz versorgen – aufweisen als solche, die weiter entfernt wohnen,” sagt Dr. Barbara Hoffmann vom Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Universität Duisburg-Essen. „Dies gilt auch, wenn wichtige Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen, wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes und ein hoher Cholesterinspiegel berücksichtigt werden.”

    “An association was found between exposure to traffic and the onset of a myocardial infarction within one hour afterward (odds ratio, 2.92; 95 percent confidence interval, 2.22 to 3.83; P<0.001). The time the subjects spent in cars, on public transportation, or on motorcycles or bicycles was consistently linked with an increase in the risk of myocardial infarction
    NEJM — Exposure to Traffic and the Onset of Myocardial Infarction”

    Daraus können wir lernen:
    Eine Stunde Aufenthalt im Strassenverkehr erhöht das Infarktrisiko um fast 200%. Ein ganzes Leben mit einem Raucher zu verbringen, erhöht das Risiko um 30%. Gelegentlich in einem Lokal mit Rauchern zusammen einige Stunden zu verbringen, erhöht das Risiko um ???

    “The relative risk of myocardial infarction in the 2 hours after an episode of anger was 2.3. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7671353
    Das ist eine Risikoerhöhung von 130%. Cool it, TomJones!

    Antworten
  67. Ben Palmer

    Die offiziellen Zahlen zu den Krankenhauseinweisungen von Herzinfarkten (NICHT Sterbefälle, da die medizinischen Fortschritte in der Früherkennung- und behandlung als auch in der klinischen Behandlung von Herzinfarkten ohnehin schon seit Jahrzehnten zu einer kontinuierlichen Senkung der Sterbefälle geführt haben) finden man hier. Die Herren TomJones, Stufer und mikesch40 dürfen sich da gerne einmal objektiv informieren.

    Schottland: http://www.isdscotland.org/isd/5767.html (AC5)
    England: http://www.hesonline.nhs.uk/Ease/servlet/ContentServer?siteID=1937&categoryID=214

    Antworten
  68. TomJones

    Mann, Palmer, zur Toxikologie des Passivrauchens gibt es in der Studie des Surgen-General im Kapitel “Toxicology of Secondhand Smoke”
    fast 300 berücksichtigte Quellen!

    http://tinyurl.com/y87atpg

    Der Schluss daraus: (für jeden, der wirklich wissenschaftlich gebildet ist auch nachvollziehbar)

    „The biologic mechanisms reviewed in this chapter underlie a wide range of acute and chronic adverse health effects in infants, children, and adults examined in Chapters 5 through 9. This broadly reaching body of evidence on the toxicology of secondhand smoke and on these biologic mechanisms indicates that any exposure to secondhand smoke will increase risk for adverse health outcomes.“

    Und noch was, Palmer: Durch die Aufzählung von anderen krank machenden Umweltgiften wird der aerosole Sondermüll aus Tabakabbrand keineswegs unschädlich! Zumal nur Vollidioten auf die Idee kommen würden, Grillabgase, Waldbrandabgase, oder sonstigen gasförmigen Unrat in geschlossenen Räumen zu verbreiten und dort absichtlich zu inhalieren.
    Abgesehen natürlich von ein Paar schwerstnikotinabhängigen, die sich in einem “Netzwerk Rauchen” tummeln, und sich wohl gerne der Lächerlichkeit Preis geben.

    Antworten
  69. mikesch40

    @Ben Palmer
    “Was ist unbelastete Atemluft? Ohne Verbrennungsmotoren, Gartengrills, Ölheizungen, Waldbrände, Sandstürme, Vulkane, Pizzaöfen? Von Arbeitsplätzen in der Industrie, auf Baustellen und in Küchen, wie steht es da mit dem Recht auf unbelastete Atemluft. Ihre Forderungen sind weltfremd.”

    Ihr Beispiel ist an den Haaren herbeigezogen. Natürlich ist die Luft belastet. Aber im Freien sind die Partikelmengen besser verteil. In Küchen schreibt die Arbeitsstättenverordnung Absauganlagen vor – in der Kneipe die rauchgeschwängert ist nicht. Wer schützt das Personal in den Gaststätten vor dem Rauch? Ach ja ich vergaß um den Freiheitsdrang eines Rauchers zu schonen muss die Kellnerin ja nicht dort arbeiten.

    “Alkohol ist eine Substanz, die sich bei Zimmertemperatur verflüchtigt. Man kann Alkohol in der Luft einer Gaststätte messen. Alkohol ist ein Karzinogen der Kategorie 1, also gilt, dass selbst kleinste Mengen Krebs verursachen können. Seit Jahrzehnten versucht man diesen Beweis für Passivrauch zu erbringen, bisher erfolglos.”

    Bitte keine solchen Halbwahrheiten! Die Konzentration von Alkohol in Getränken ist für ein Verdunstung bei normalen Temperaturen zu gering. Alkohol in der Atemluft in Kneipen können Sie nur in ppm messen und Ursache ist hier die ausgeatmete Luft der Gäste, nicht etwa die Verdunstung.

    Alkohol ist wie Tabakrauch und die Tabakpartikel krebserregend. Über diese wissenschaftliche Tatsache setzten sich nur noch Angestellte der Tabakindustrie oder der Alkoholindustrie hinweg. Auch der Passivrauch enthält in Mengen kleinste Partikel, vor allem Teer. Gerade bei einer nicht durch Rauchen “ungeteerten” Lunge ist die Anfälligkeit für Krebs oder andere Atemwegserkrankungen höher. Aber wahrscheinlich soll der Nichtraucher noch “vorrauchen” damit seine Atemwege den Rauch besser vertragen.

    Es wird gerne von Kneipenkultur und damit oft auch von Rauchkultur gesprochen – was daran Kultur ist konnte mir noch niemand erklären.

    Eine rauchfreie Kneipe wird der Wirt nicht einrichten, will er doch Raucher und Nichtraucher als Gäste haben. Ja wenn man für eine Raucherkneipe noch zusätzliche Abgaben zahlen müsste, dann würde es wohl mehr Nichtrauchterkneipen geben.

    Selbst in der Türkei funktioniert das mit dem Rauchverbot, nur hier hin Deutschland wird der Geschmack von Freiheit und Abenteuer von der Tabaklobby, den Rauchern und Gastwirten mit allen Mitteln verteidigt. Ich erwarte allerdings weder von den Rauchern, noch der Lobby noch dem Gastwirt, der ohnehin das Jugendschutzgesetz umgeht irgendwelche Besserung. Unsere Gesetze gegen Rauchen und Alkohol reichen aus, nur mit der Durchsetzung und der Strafen hapert es.
    Da kontrollieren die Ordnungsämter am Mittwoch vormittags die Kneipen auf Rauchverbot und Einhaltung des Jugendschutzes – nicht zu fassen wie weltfremd Beamte sind!

    Ich erinnere mal an das Urteil des Verfassungsgerichtes – “Ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie ist verfassungsgemäß.” – es sind die Außnahmen die das Gericht verworfen hat. Es wurde keineswegs ein Freibrief für die Aufgabe des Nichtraucherschutzes vergeben.

    Sie werden niemals ein wirklich neutrale Betrachtung dieses Problems finden, denn von der Raucherseite aus gesehen spricht eine Sucht und Sucht macht nicht gerade neutral. Von der Wirte und Tabaklobby aus geht es Geld und Geldgier macht nicht neutral. Aber auch von millitanten Nichtraucher aus gesehen ist es nicht neutral, den auch Fanatismus trübt den Blick für das Reale.

    Antworten
  70. Ben Palmer

    @mikesch40: “Jeder Mensch hat das Recht auf eine freie Meinungsäußerung” … aber nicht darauf, die Menschheit unter wissenschaftlichem Deckmäntelchen zu belügen. Darum geht es in diesem Artikel. JM verteidigt mit seinem Artikel nicht irgendwelche Ansprüche von Bevölkerungsgruppen, sondern prangert offensichtliche Desinformation an.

    “hat er nicht auch das Recht auf unbelastete Atemluft?”
    Was ist unbelastete Atemluft? Ohne Verbrennungsmotoren, Gartengrills, Ölheizungen, Waldbrände, Sandstürme, Vulkane, Pizzaöfen? Von Arbeitsplätzen in der Industrie, auf Baustellen und in Küchen, wie steht es da mit dem Recht auf unbelastete Atemluft. Ihre Forderungen sind weltfremd.
    Sehen Sie doch selbst, was Sie alleine mit Ihrer Nahrung aufnehmen:
    http://www.euro.who.int/document/aiq/5_9pah.pdf
    http://www.acsh.org/publications/pubID.103/pub_detail.asp
    Erstaunlich, dass die Lebenserwartung seit Jahrzehnten zunimmt.

    Sie haben natürlich das Recht, nicht in einen Gastbetrieb zu gehen, in dem geraucht wird. Die Nachfrage steuert das Angebot, Sie können die Nachfrage direkt beeinflussen. Sie haben aber keinen Anspruch darauf, eine Gaststätte nach Ihren Bedingungen dort zu finden, wo Sie es möchten. Hingegen steht es Ihnen frei, die enorme Marktlücke von rauchfreien Lokalen zu Ihren Gunsten auszunutzen, indem Sie selbst eine Gaststätte betreiben.

    “Wenn jemand neben mir ißt oder Alkohol trinkt so schädigt er mich nicht unmittelbar – beim Passivrauchen aber eben doch.”
    Alkohol ist eine Substanz, die sich bei Zimmertemperatur verflüchtigt. Man kann Alkohol in der Luft einer Gaststätte messen. Alkohol ist ein Karzinogen der Kategorie 1, also gilt, dass selbst kleinste Mengen Krebs verursachen können. Seit Jahrzehnten versucht man diesen Beweis für Passivrauch zu erbringen, bisher erfolglos.

    Antworten
  71. mikesch40

    Sehr geehrter Herr Magnus,

    Ich will hier nicht wiederholen, dass das Netzwerk Rauchen sicherlich keine neutrale und schon gar nicht zuverlässige Quelle zum Theme Schädlichkeit durch Rauchen ist. Natürlich sind auch die Angaben zu den Rückgängen der Infarkte wohl zweifelhaft.

    Aber: mir fällt auf das Sie hier und schon an anderen Stellen Ihre Position zum Thema Nichtraucherschutz vehement aus Raucherposition vertreten und mit allen möglichen Argumenten der Raucher- und Tabaklobby und auch dem Freiheitsgedanken untermauern.

    Jeder Mensch hat das Recht auf eine freie Meinungsäußerung und natürlich kann auch jeder rauchen, trinken oder zuviel essen wenn er das will; aber hat er nicht auch das Recht auf unbelastete Atemluft?

    Dennoch sieht es beim Nichtraucherschutz etwas anders aus:
    Wenn jemand neben mir ißt oder Alkohol trinkt so schädigt er mich nicht unmittelbar – beim Passivrauchen aber eben doch.

    Hier möchte ich es mit Reinhard Mey halten und einem Auszug aus einem seiner Lieder “Die Nase muss eben atemtechnisch immer offen bleiben” – das Recht auf diese Atemluft steht daher nach meiner Meinung deutlich über den “Freiheitsrechten” der Raucher.

    Wenn Sie daher zukünftig derartige Blogs veröffentlichen dann bemühen Sie sich doch bitte um einigermaßen seriöse Quellen. Wenn es um die CO2-Emission der Kohlekraftwerke geht, nimmt man als Quelle ja auch nicht nur die Energieerzeuger und den vereinigten Kohlebergbau.

    Antworten
  72. Ben Palmer

    Die Feststellung von Jochen Magnus bleibt unbestritten: Die Anti-Tabak-Lobby greift zu allzu offensichtlichen Lügen unter wissenschaftlichem Deckmantel. Selbst der Surgeon General wurde beim Lügen erwischt, als er behauptete “Even brief exposure to secondhand smoke has immediate adverse effects on the cardiovascular system and increases risk for heart disease and lung cancer”. Und genau auf diesen Zug wollten ja die von Jochen Magnus zitierten Studien aufspringen.
    Der Versuch, irgendwelche Argumente nur dadurch zu entkräften, indem man deren Urheber als Lakaien der Tabakindustrie beschimpft, ist Schmierentaktik. In wessen Diensten stehen denn die Autoren der von JM erwähnten Studien, welche Motivation treibt Wissenschaftler dazu Lügen zu verbreiten? Neben persönlichen Gründen (Abneigung, Hass, Lobbyismus, Drang nach Publikation) stehen oft auch finanzielle Gründe dahinter. Daraus aber zu schliessen, dass alle Wissenschaftler korrupt sind ist, ebenso falsch wie zu glauben, dass Wissenschaftler nur dann korrupt sind, wenn das Geld einen bestimmten Geruch hat.
    Einige “renommierte” Persönlichkeiten hängen allerdings am Tropf der Anti-Tabak-Industrie und würden ihren Job verlieren, wenn es keine Anti-Tabak-Bewegung gäbe:
    - Stanton A. Glantz (Helena-Studie, Co-Autor einer Studie, ähnlich derjenigen die in diesem Artikel erwänt wird)
    - James Repace (Mitautor an der EPA-Studie)

    In vielen Fällen kommen die finanziellen Ermunterungen auch aus Staatskassen, um politische Ziele zu fördern (in den USA insbesondere Milliarden aus dem MSA).
    Und nicht zu vergessen einige Pharmaunternehmen, die der Tabakindustrie den lukrativen Nikotinmarkt streitig machen.

    Antworten
  73. Ben Palmer

    Es ist interessant, dass hier wieder auf die Studie der EPA als Kronzeugin verwiesen wird. Dessen wissenschaftlichen Methoden wurden sowohl von einem Richter, unter Beizug von Wissenschaftlern, als auch vom Congressional Research Service als ungültig erklärt: “It is very possible that no deaths have been caused by environmental tobacco smoke.”

    Antworten
  74. TomJones

    Nach was, “wall-e”. Dass die “toxikologische Argumentation die These von der Gefährlichkeit des “Passivrauchens” nicht zu bestätigen vermag”, ist totaler Quatsch. Die Toxikologen sind sich weltweit einig, sieht man von denen ab, die immer noch im Sold der Tabakindustrie setehen, wie z.B deren Kronzeuge Prof. Scherer.
    Ganz nett dazu:
    http://tinyurl.com/4n968n

    oder hier:

    http://tinyurl.com/y87atpg

    „The biologic mechanisms reviewed in this chapter underlie a wide range of acute and chronic adverse health effects in infants, children, and adults examined in Chapters 5 through 9. This broadly reaching body of evidence on the toxicology of secondhand smoke and on these biologic mechanisms indicates that any exposure to secondhand smoke will increase risk for adverse health outcomes.“

    Antworten
  75. TomJones

    Nach was, “wall-e”. Dass die “toxikologische Argumentation die These von der Gefährlichkeit des “Passivrauchens” nicht zu bestätigen vermag”, ist totaler Quatsch. Die Toxikologen sind sich weltweit einig, sieht man von denen ab, die immer noch im Sold der Tabakindustrie setehen, wie z.B deren Kronzeuge Prof. Scherer.
    Ganz nett dazu:
    http://tinyurl.com/4n968n

    oder hier:

    http://www.surgeongeneral.gov/library/secondhandsmoke/report/chapter2.pdf
    „The biologic mechanisms reviewed in this chapter underlie a wide range of acute and chronic adverse health effects in infants, children, and adults examined in Chapters 5 through 9. This broadly reaching body of evidence on the toxicology of secondhand smoke and on these biologic mechanisms indicates that any exposure to secondhand smoke will increase risk for adverse health outcomes.“

    Antworten
  76. TomJones

    Nebenbei bemerkt: bei den Pamphleten des “Netzwerks-Rauchen” von “Studien” zu sprechen sorgte bei mir für den BRÜLLER des Tages. Diese grotesken intellektuellen Klimmzüge einer Nikotinikerorganisation verschweigen stets ihren/ihre Verfasser, was kaum verwunderlich ist.

    Das, was dort an angeblicher “Wissenschaftlichkeit” vorgelegt wird, verfolgt in der Regel nur einen Zweck: Die Autoren setzen sich dafür ein, weiterhin die Umwelt durch ihre giftigen, übel riechenden und gesundheitsgefährdenden Gase verschmutzen zu dürfen. Dass man dieses Ziel allerdings auf eine derart leicht durchschaubare und daher eher peinliche Vorgehensweise verfolgt, muss nicht sein. Man beleidigt dadurch u. a. die Intelligenz des Lesers.
    Zitat aus:
    http://tinyurl.com/d6h3ll

    Antworten
  77. TomJones

    “Im Gegensatz zur Tabakkontrolle sind die Studien des Netzwerks Rauchen transparent, durchschaubar und niemandem außer der Wahrheit verpflichtet.” Es darf gelacht werden! Der Webmaster von “Rauchen-Bayern” lügt, sobald er den Mund aufmacht.

    Denn das Netzwerk Rauchen verbreitet auf seiner Homepage, neben den anderen gezielten Lügen und Desinformationen eine Schmuddelkampagne, für die der Tabakkonzern Philipp Morris bereits zu einer Geldstrafe wegen gezielter Irreführung verurteilt wurde, siehe http://tinyurl.com/dnk9rl

    Übrigens, Mr. Wall-e: Auch auch andere Verbote,wie z.B. die von Asbest oder Lindan beruhen auf “Schätzungen und Hochrechnungen” , denn es gibt keinen einzigen Totenschein, auf dem die Todesursache “Asbest” oder “Lindan” steht.

    Palmer, aufgepasst: Als Mitglied des Netzwerk Rauchen verbreiten Sie bewusst die LÜGEN der Tabakindustrie. siehe:
    http://tinyurl.com/dnk9rl

    Antworten
  78. Ben Palmer

    Und das DKFZ verschweigt bewusst, dass diese Hochrechnungen auf Risikofaktoren beruhen, die für Passivrauchbelastung in der Familie “ermittelt” wurden.
    Trotzdem verwendet das DKFZ dieses Argument, um das Rauchverbot in Gaststätten zu proklamieren, wohl wissend, dass die Exposition sowohl in Intensität als auch in Dauer in Gastbetrieben um Grössenordnungen kleiner ist. Solange niemand diese Lügen aufdeckt, werden sie von den Massen geschluckt.

    Antworten
  79. wall-e

    Weil die toxikologische Argumentation die These von
    der Gefährlichkeit des “Passivrauchens” nicht zu bestätigen
    vermag, dominiert in der Tabakforschung seit Langem die
    epidemiologische Argumentation. Mit epidemiologischen Studien möchte man den Zusammenhang zwischen Exposition gegenüber Risikofaktoren und Erkrankung ermittel. Das mag bei der Erforschung von Risikofaktoren bei Rauchern noch recht gut gehen. Bei der sog. Gefährdung durch “Passiv-Rauch” stößt diese Methode an objektive Grenzen. Einfacher gesagt: es gibt keinen Totenschein auf dem als Todesursache “Passiv-Rauch” steht. Um dieses Problem zu umgehen muß man halt mit Schätzungen, Annahmen, Hochrechnungen arbeiten! Interessanter Link zu den Grenzen der modernen Epidemiologie: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=7814
    Wie zweifelhaft die Aussagen und Studien des WHO-Kollaborationszentrums beim DKFZ sind, wurde erst im letzten Jahr bei der Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht deutlich, als die Repräsentanten des DKFZ zugeben mussten, dass es sich bei den 3301 Passivrauch-Toten nicht um reale Tote handelt, sondern um Schätzungen und Hochrechnungen.

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  80. Aranita

    Faszinierend, wie die Schergen der Tabakkontrolle aus ihren Löchern gekrochen kommen. Im Gegensatz zur Tabakkontrolle sind die Studien des Netzwerks Rauchen transparent, durchschaubar und niemandem außer der Wahrheit verpflichtet.

    Antworten
  81. mikls

    @promi4:
    „“Netzwerk Rauchen”…aha. Die Lakaien der Tabak-Industrie, die Jahrzehntelang sämtliche Studien gefälscht hat.“
    Beweise?! Mir scheinen die amtlichen Statistiken glaubwürdig, Ihnen nicht?!
    „Wer sich nur ein wenig mit Chemie auskennt, müsste wissen wie krebserregende Substanzen wirken und dass es dafür keine Schwellendosis gibt.“
    Da fragt man sich, wer sich hier nur „ein wenig mit der Chemie auskennt“? Ich persönlich kenne keinen einzigen, der an „eine Molekül“ verstarb.
    „die Notwendigkeit, das Verbrennen von Blättern in öffentlichen Räumen ausnahmelos zu verbieten, denken wohl auch heute noch, die Erde sei eine Scheibe“
    Sie haben offensichtlich nicht nur gar keine Ahnung von Statistik, sondern auch von der Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Ich, persönlich, sehe die Notwendigkeit nicht!
    „P.S. : manchen Menschen sollte man tatsächlich das Suchtzentrum entfernen und stattdessen ein Logik-Zentrum einpflanzen“
    Manchen Menschen fehlt ein Logikzentrum tatsächlich, haben Sie den Text überhaupt gelesen? Sollte man vielleicht einigen Kommentarautoren Hirn einpflanzen?
    „dann müsste niemand mehr solche dämlichen Blogs kommentieren, um dem Wahnsinn entgegenzutreten.“
    Wer ist hier wahnsinnig? Lesen Sie einfach Mal den Text durch und versuchen Sie den zu verstehen!
    @stefan:
    Was der Schreiber damit sagen wollte, steht im Text!
    „die Erde keine Scheibe“
    Sagt Mal, seid Ihr mit promi4 Geschwister? Falls es euch beiden so gefällt, dann ist die Erde eine Scheibe. Einige Menschen haben das Argumentieren nicht gelrnt.
    „Ob nun Herzinfakte um 20 oder 20,5% zurückgingen ist dabei letztlich unerheblich.“
    Laut der amtlichen Statistiker sind die infolge des Rauchverbotes exakt um 0% „zurückgegangen“. Das sagen zumindest die amtlichen Statistiken.
    „Allein die logische, nachweisbare, nachvollziehbare und schon mit gesundem Menschenverstand verbesserte Gesundheit bei Angestellten der Freizeit-Industrie in England oder Schottland (Kneipen, Bars, etc.) ist Anlass/Grund/Nachweis genug.“
    Sie meinen bei den arbeitslos gewordenen Angestellten der Freizeitindustrie?
    http://www.vebwk.com/cms/upload/bilder9/Studien_Irland_Schottland_Norwegen_NewYork.pdf
    Übrigens: das alles konnte man durch Grenzwerte erreichen!
    „Oder will jemand behaupten das jemand, der 8h am Tag im Rauch arbeitete seinem Herz und Arterien besseres tut als ohne?“
    Lese hierzu:
    http://www.passiv-rauchen.de/Dokumente%20Downloads/Infarktwunder_Beda%20Stadler-1.pdf
    „Vom Schlag ins Gesicht stirbt auch niemand, nur ist er deswegen unschädlich/unschädlicher der Schlag ins Gesicht?“
    Ein Schlag ins Gesicht mit einem „in der Nähe rauchenden Person“ zu vergleichen?
    @Danni Stufer:
    „Sehr geehrter Herr Magnus, aus Ihren Zeilen liest man, dass Sie weder eine Ahnung von Medizin, noch von Chemie, noch von Statistik, noch von wissenschaftlichen Studien haben.“
    Sehr geehrter Herr „Stufer“, da Sie offensichtlich in den amtlichen Statistiken einen Rückgang der Herzinfarkte „erkennen“, muss ich Sie leider enttäuschen: Sie sind hier derjenige, der offensichtlich keine Ahnung von Statistik haben.
    „Dennoch zweifeln Sie das ganze einfach mal an, weil in Ihrem Hirn einfach nicht sein kann, was nicht sein darf.“
    Oh, das ist aber ein typisches Gespräch auf dem Niveau eines Nichtraucher-Vereines. Lassen Sie ´den Autor Mal in Ruhe. Diese verblödeten Mitglieder eines Nichtraucher-Vereinchens sind ziemlich einfach zu erkennen. Ich kann Ihnen nur mitteilen, wenn Sie aus den oben angezeigten amtlichen Statistiken „einen Rückgang der Raucherinfarkte „erkennen“, dann ist es Zeit zu fragen, ob Sie Ihren Gehirn auch anwenden können.
    „Ob Sie Raucher sind, oder sich lediglich was von der Tabaklobby dabei haben zustecken lassen, kann ich natürlich nicht beweisen.“
    Eine andere Möglichkeit fehlt Ihnen nicht ein, wie z.B. ein zum selbstständigen Denken fähiger Blogautor?
    „schwerst suchtkranker Menschen“
    Da fehlt mir nur eins ein: hat ein Raucher Ihre Frau entführt?
    „Im übrigen können Metastudien durchaus Sinn machen, weil dadurch ein grosser Datensatz in die Statistik eingeht“
    Richtig. Allerdings zu behaupten eine Schätzung wäre richtiger, als der Datenbasis, was Sie hier indirekt vorschlagen, kann nur einer, der gar keine Ahnung von Statistik hat.
    „stochastische Effekte zum Tragen kommen, d.h. bereits eine einmalige Exposition kleinster Dosen führt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu Krebs“
    1. „stochastische Effekte“ ist ein sehr interessanter Ausdruck, könnten Sie ihn auch erklären?
    2. „eine einmalige Exposition kleinster Dosen führt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu Krebs“. Unter folgenden vier Voraussetzungen:
    1. Falls man die Verteilung anhang der Datenbasis „geschätzt“ hat,
    2. Falls man keine Ahnung hat, wie man die Statistiken interpretiert,
    3. Falls man ein Medizinstudium abgeschlossen hat,
    4. Falls man für Antiraucher-Organisationen arbeitet.
    „auch wenn die Wahrscheinlichkeit mit der Expositionsdauer zunimmt, gibt es KEINEN UNBEDENKLICHEN GRENZWERT.“
    Haha. Na dann gehe ich Mal ein Gramm Wein trinken und werde mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit besoffen ;)
    @ Wolfgang Weege:
    Herr Magnus gibt als Quelle die amtlichen Statistiken an und weist darauf hin, dass Netzwerk Rauchen e.V. auch mit amtlichen, heißt, wahren Daten arbeitet.
    „anerkannte Institutionen wie das Deutsche Krebsforschungszentrum oder die WHO als Lügenbolde“
    -WHO ist nun Mal eine politische(leider), von Pharmaindustrie finanziell abhängige, Organisation
    - Falls das Deutsche Krebsforschungszentrum eher den fehlenden Daten, als amtlichen Statistiken glaubt, dann tut mir die deutsche Krebsforschung Leid!
    „ein Meisterwerk des ausgewogenen Journalismus!“
    Ein Meisterwerk des ausgewogenen Journalismus finden Sie z.B. bei Spiegel:
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/rauch-aus-dritter-hand/
    „Dazu fällt mir das Wort Mietmaul ein!“
    Mir auch!

    Antworten
  82. Michael Weber

    Was mir hier auffällt, ist die Tatsache, daß auf einen
    sachlichen Bericht mit unsachlichen Argumenten geantwortet
    wird.Von den persönlichen Bschimpfungen abgesehen, werden
    auch hochoffizielle Daten kurzerhand zu Machenschaften der Tabakindustrie erklärt, was definitiv nachprüfbar falsch ist.
    Wer so argumentieren muss,ist nicht vertrauenswürdig. Ich
    danke J.Magnus für die nachprüfbare Information.
    M. Weber

    Antworten
  83. Ben Palmer

    “Im übrigen können Metastudien durchaus Sinn machen, weil dadurch ein grosser Datensatz in die Statistik eingeht, was die Streuung verkleinert.”

    Die Streuung wird dadurch nicht verkleinert, sondern die Standardabweichung. Aber wenn die zurgundeliegenden Studien Junk sind, kann man daraus auch in Meta-Studien den Junk nicht entfernen.

    “Publikations-Bias: Dieser erklärt sich schlicht daraus, daß Studien, die keine Effekte aufweisen, mit höherer Wahrscheinlichkeit unpubliziert bleiben; im Gegensatz finden Studien, die eine Wirksamkeit belegen, fast immer den Weg in die Journale. Das führt freilich dazu, daß die Wirksamkeit meist überschätzt wird, wenn man nur die Artikel in den Journalen zugrundelegt. Dies jedenfalls die plausible Erklärung, denn Coleman hatte nur 14 Studien herangezogen. Barrett allerdings 22 und darunter zwei Studien, die niemals veröffentlicht wurden. Das soll nun nicht heißen, daß es die Menge macht, also daß 22 Studien besser seien als 14, aber gewisse Verzerrungseffekte sollte man berücksichtigen. – http://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/07/insuffizienzen-der-wissenschaft-wenn-medizinische-metastudien-unscharfes-wissen-produzieren-agnotologie-ii/

    Und daraus ergibt sich dann eine Bestätigung für Jochen Magnus’ These:
    “This paper analyzes nationally representative databases, including the Nationwide Inpatient Sample, to compare short-term changes in mortality and hospitalization rates in smoking-restricted regions with control regions. In contrast with smaller regional studies, we find that workplace bans are not associated with statistically significant short-term declines in mortality or hospital admissions for myocardial infarction or other diseases. An analysis simulating smaller studies using subsamples reveals that large short-term increases in myocardial infarction incidence following a workplace ban are as common as the large decreases reported in the published literature. – http://www.nber.org/papers/w14790.pdf

    Antworten
  84. Ben Palmer

    Was sollen diese Versuche, Diskussionspartner zu diffamieren? Bleib bei den Fakten.

    Ach ja, der Alexander Litwinenko musste ja kommen. Die Dosis, die zu seinem Tode geführt hat, entspricht ewta derjenigen, der ein Passivraucher in mehreren Trilliarden Jahren (ca. 1 Femtocurie/Tag/30 Zig.) ausgesetzt wäre.

    Aber das Thema hier sind die getürkten Studien und Jochen Magnus hat dafür Fakten genannt. Tatsache ist, dass zweckdienlich geschummelt wird.

    Antworten
  85. Christoph Suter

    So, so! Gemäss TomJones arbeitet das Netzwerk Rauchen e.V. “nachweislich” mit der Tabakindustrie zusammen. Ausser Diffamierung, Rufmord und ad hominem Attacken haben Sie leider nichts zu bieten.

    Antworten
  86. TomJones

    Ach Gottchen, Palmer, wie oft denn noch? Du verbreitest immer wieder die selben schäbigen Lügen im Internet, sei es als “vivendi”, “Benplal”, “cogito”, oder “BenPalmer”, um nur einige deiner multiplen Nicks zu nennen.

    Zu Polonium 210 im Tabakqualm:

    Bereits 1965 fanden britische Forscher heraus, dass Tabak das radioaktive Isotop Polonium 210 enthält. Polonium 210 ist ein Alpha-Strahler, der durch Kontaktbestrahlung Lungenkrebs auslöst. In die Zigarette kommt Polonium über die Tabakpflanze. Es lagert sich zusammen mit Plutonium besonders gut an Staubkörnchen an, die durch die Luft schwirren. Solche Staubkörnchen kann die Tabakpflanze durch ihre speziellen Blatthaare sehr gut aus der Luft filtern.Polonium zerfällt unter Alpha-Strahlung; die Halbwertzeit von Polonium 210 beträgt pysikalisch 138,4 Tage, biologisch cirka 40 bis 60 Tage. Es verflüchtigt sich in der brennenden Zigarette bei 600 bis 800 Grad Celsius. 30 bis 50 Prozent des Stoffes gelangen so in den inhalierten Rauch. Die strahlenden Teilchen setzen sich hauptsächlich in der Lungenperipherie fest. „Vor allem die Schleimhäute der Bronchien und kleinsten Atemwege werden angegriffen“, so Schinko. Bei Rauchern ist die dort gemessene Radioaktivität bis zu hundert Mal höher als im Rest des Körpers, obwohl es auch dorthin in kleinen Fraktionen gelangt.Obwohl man also schon über 50 Jahre von Polonium 210 weiß, wurde das radioaktive Schwermetall erst vor einigen Monaten einer breiten Öffentlichkeit zum Begriff, als der russische Regimekritiker Alexander Litwinenko mit Polonium vergiftet wurde.

    Passivraucher sind ebenfalls gefährdet!

    Auch Passivraucher sind gefährdet, weil die meiste Radioaktivität in den Nebenstromrauch (30 Prozent) und in die Asche (20 Prozent) geht. Nur 10 Prozent des Poloniums gehen in den Hauptstromrauch, 40 Prozent in den Stummel, und praktisch nichts bleibt im Filter.

    Das fatale an der Sache ist, dass das Po210 bsunders gut an den Feinststaubpartikeln des Tabakrauchs haftet und mit diesen besonders gut in die Bronchien transportiert wird, wo die die Alpha-Teilchen ihr zerstörerisches Werk verrichten können.

    Hochgradig schädlich ist auch der Feinstaub, der tief in die Lungen eindringt. Die Feinstaubteilchen transportieren unter anderem radioaktive Gase der Radon-Familie in die Lungen. Wenn also in Gebäuden mit Radon-Belastung auch noch geraucht wird, potenziert sich das Risiko. Aber das verschwigt der Herr Palmer geflissentlich, weil das nicht in sein Verharmlosungskonzept passt.

    Werte Leserschaft, diesen Spinnern ist keine Lüge zu schäbig, keine Propaganda zu dreist, um das Passivrauchen, ganz im Sinne der Tabakindustrie, mit denen diese Herrschaften nachweislich zusammenarbeiten, zu verharmlosen.

    Antworten
  87. Ben Palmer

    Danni Stufer: Polonium-210 ist ein Zerfallsprodukt von Radon. Radon ist ubiquitär, es kommt im Erdreich und im Wasser vor und kann sich in Gebäuden ansammeln. Einige Gebiete Deutschlands sind besonders betroffen: Im
    Thüringer Wald, dem Schwarzwald oder dem Erzgebirge nehmen die Menschen leicht zehn- bis hundert mal höhere Dosen aus dem Boden und den Mauern ihrer Häuser auf als anderswo.

    Radonbäder werden zur Linderung bei Rheuma empfohlen.

    Antworten
  88. Ben Palmer

    TomJones, deine Verweise auf die Site von passivrauchen.wordpress kannst du dir sparen. Der Blogger hat nicht einmal den Mut sich zu outen.

    Antworten
  89. Ben Palmer

    TomJones, jeder hat das Recht auf seine Meinung, aber nicht aus seine eigenen Fakten. Ich lasse dir deine Meinung und bleibe bei den Fakten. Deine persönlichen Diffamierungen kannst du dir sparen.

    Antworten
  90. Ben Palmer

    Wie unglaubwürdig eine Reduktion der Herzinfarkte nach der Einführung von Rauchverboten in Gaststätten ist, lässt sich anhand weniger Zahlen aufzeigen:
    In Deutschland sterben jährlich etwa 60’000 Menschen an einem akuten Herzinfarkt. Unter der Annahme. dass die Zahl der Herzinfarkte infolge des Rauchverbots um 10% zurückgingen, dann wären das 6’000 weniger Herzinfarkte.
    Gemäss DKFZ sterben aber nur 3301 Menschen am Passivrauch, alle dem Passivrauch zurechenbaren Krankheiten eingerechnet, nicht nur Infarkte.
    Bleiben also 3299 vermiedene Todesfälle, die offenbar nicht dem Passivrauch zugerechnet werden können. Eigentlich sind es mehr, denn gemäss dem DKFZ sind es nur 2168 Herzkrankheitsfälle auf PR zurückzuführen.

    Und das obwohl
    - die Passivrauchbelastung in Gastbetrieben wesentlich geringer ist, als z.B. in der Familie.
    - vermutlich weniger als 20% der Nichtraucher jeden Tag in verrauchten Kneipen verbringen, vom Rauchverbot in Gaststätten also gar keine Verbesserung ihres Gesundheitszusatndes erwarten können.

    Woher also kommen diese vermiedenen Infarkte, wenn sie nicht vom Passirauch kommen?

    Antworten
  91. TomJones

    Hey, Mr. Palmer, immer noch nichts gelernt? Nun wurde schon zum zweiten mal in Deinem Kanton abgestimmt, und wieder 80% PRO Rauchverbot, trotz Deiner schäbigen pro Qualm Propaganda. Oder eben gerade WEGEN DEINER SCHÄBIGEN PROPAGANDA *LG*

    Antworten
  92. Ben Palmer

    Diese Herzinfarktwunder wurden alle bereits als unglaubwürdig und falsch widerlegt.

    Schottland:
    http://www.velvetgloveironfist.com/index.php?page_id=60

    Wales (der Autor des Blogs ist Professor an der Uni Boston, Arzt und Befürworter von Rauchverboten am Arbeitsplatz):
    http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2008/08/no-reduction-in-heart-attacks-in-wales.html

    Danni Stufer und TomJones haben offenbar Medizin, Chemie und Epidemiologie studiert, denn sie wissen es besser. Trotzdem gibt es Wissenschaftler, die Jochen Magnus recht geben:
    http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2009/04/new-study-of-national-heart-attack.html

    Antworten
  93. Ben Palmer

    Danni Stufer: eine Zigarette besteht aus etwa einem Gramm getrockneter Pflanzenblätter. Der grösste Teil des Rauchs, auch des Passivrauchs, wird vom Raucher eingeatmet. Jegliche Erhitzung oder Verbrennung von organischen Stoffen lässt die gleichen Substanzen freiwerden wie das Verbrennen von Zigaretten. Wer in einer Küche arbeitet, atmet Feinstaub, PAHs und andere möglicherweise krebserrengende Substanzen in weitaus grösserer Menge ein, als ein Passivraucher in einer korrekt gelüfteten Gaststätte. Die Konzentrationen an Schadstoffen erreichen selbst in verrauchten Bars und Diskotheken keinen der für Arbeitsplätze festgelegte Grenzwerte.
    Tatsächlich gemessene Schadstoffwerte, gemessen im Auftrag des Bayerischen LGL:
    http://www.passiv-rauchen.de/Gefahrstofftabelle_2008-LGL.html

    Antworten
  94. Ben Palmer

    “Netzwerk Rauchen”…aha. Die Lakaien der Tabak-Industrie, die Jahrzehntelang sämtliche Studien gefälscht hat.”

    Die Anti-Tabakindustrie hat die Methoden der Tabakindustrie über Jahrzehnte studiert und ist zum Schluss gekommen, dass Lügen die beste Taktik ist. Was promi4 nicht versteht, ist die Tatsache, dass Geld nicht stinkt. Da der Tabakindustrie das Veröffentlichen weiterer Studien verboten wurde (Master Settlement Agreement), haben sich die korrupten Wissenschaftler abgesetzt und das Geld bei der Anti-Tabakindustrie gefunden.
    Neben der Pharmaindustrie operiert der amerikanische Staat als Geldwäscher, indem der die Gewinne der Tabakindustrie abschöpft und an die Gliedstaaten verteilt: jährlich etwa $10 Mia. Das Abkommen ist zeitlich unbeschränkt.
    http://www.rwjf.org/files/research/TFK%20Campaign.pdf

    Antworten
  95. archimede

    Die WHO ist nicht nur eine Lùgner organisation..sondern auch eine Kriminelle Verein die mit die Pharmaindustrie ins Bett geht, das gleich verfahren des Passivrauch ..findet jetz start mit der Virus A/H1N1….

    http://www.naturalnews.com/026503_pandemic_swine_flu_bioterrorism.html

    Bis heute keine einzige studien kònnte beweisen das der Passirauch Tòdlich sein kann..nichtmal die Studie des WHO und von diese Rotz Barbar ..Stanton Glantz und seine geliebter John Banzhaf-

    Antworten
  96. Ben Palmer

    Besten Dank, Jochen Magnus, für diesen kritischen Bericht. Die Anti-Tabakbewegung weltweit verfügt über Finanzmittel in Milliardenhöhe. Einer der grössten Geldgeber ist die Robert Wood Johnson Stiftung, grösster Aktionär von Johnson & Johnson. Pfizer, Hersteller des Nikotinersatzpräparates Champix, das Menschen in die Depression und in den Tod treibt, gehört zu Johnson & Johnson. An allen Anti-Tabakkonferenzen treten Pfizer, GlaxoSmithKline, Novartis und andere Hersteller von Nikotinersatzprodukte als grosszügige Sponsoren und mittels Rednern auf. Die WHO lässt sich von Pfizer und Glaxo sponsern.

    Ein Fressen für Möchtegernwissenschaftler, die immer rechtzeitig für diese Konferenzen neuen Studie vorstellen, die aber weder peer-reviewed noch veröffentlicht sind.

    Das beste und aktuellste Beispiel ist die Studie von Anna Gilmore zum selben Thema: die Studie ist noch nicht einmal abgeschlossen, aber die Ergebnisse sind bereits bekannt.
    http://fightantismokertyranny.blogspot.com/2009/09/more-suspect-science-to-justify-smoking.html

    Antworten
  97. Wolfgang Weege

    Was nicht passt, wird passend gemacht nicht wahr Herr Magnus?

    Ausgerechnet das “Netzwerk Rauchen e.V.“ als Quelle der Weisheit hinzustellen und anerkannte Institutionen wie das Deutsche Krebsforschungszentrum oder die WHO als Lügenbolde da stehen zu lassen – das ist schon ein Meisterwerk des ausgewogenen Journalismus!

    Dazu fällt mir das Wort Mietmaul ein!

    Antworten
    1. Jochen Magnus

      Herr Weege, Sie sollten bitte meinen Blog-Beitrag nochmal in Ruhe lesen. Ich habe die Zahlen den amtlichen Statistiken Schottlands und Irlands entnommen und lediglich festgestellt, dass das “Netzwerk Rauchen” die gleichen Zahlen verwendet. Ich habe geschrieben, dass ich zu dem Netzwerk keine Meinung habe – ich habe es erst vergangene Woche bei meinen Recherchen entdeckt. Ich rauche keine Zigaretten (genieße aber gelegentlich ein Zigarillo) und mir ist noch niemals ein Vertreter der Tabakindustrie begegnet. Ihre Verdächtung bzw. Beschimpfung entbehrt also jeglicher Grundlage.

      Antworten
  98. Obatala

    Es ist sicher nicht einzusehen, wenn ein Nichtraucher kein Zugabteil, keinen Restaurantplatz oder auch keinen Arbeitsplatz findet, wo er nicht durch Qualm belästigt wird. Aber es ist auch nicht einzusehen, warum der Raucher deswegen gar kein Zugabteil, keinen Restaurantplatz und keinen Arbeitsplatz finden soll, wo er rauchen kann.

    Antworten
  99. Danni Stufer

    Was ich noch vergessen habe: Nicht die “homöopathischen” Dosen von Nikotin, wie Sie sich fälschlicherweise ausdrücken sind an den Passivrauchtoten schuld, vielmehr ist es so, dass bis zu 95% der einzelnen Gifte (Passivrauch besteht aus tausenden chemischen Verbindungen, davon viele Krebserregend, ätzend etc.) nicht vom Raucher eingeatmet, sondern im ganzen Raum verteilt werden, zudem sind einige Bestandteile (z. B. Polonium) radioaktiv, sodass stochastische Effekte zum Tragen kommen, d.h. bereits eine einmalige Exposition kleinster Dosen führt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu Krebs, auch wenn die Wahrscheinlichkeit mit der Expositionsdauer zunimmt, gibt es KEINEN UNBEDENKLICHEN GRENZWERT.

    Antworten
  100. Danni Stufer

    Sehr geehrter Herr Magnus, aus Ihren Zeilen liest man, dass Sie weder eine Ahnung von Medizin, noch von Chemie, noch von Statistik, noch von wissenschaftlichen Studien haben.
    Dennoch zweifeln Sie das ganze einfach mal an, weil in Ihrem Hirn einfach nicht sein kann, was nicht sein darf. Ob Sie Raucher sind, oder sich lediglich was von der Tabaklobby dabei haben zustecken lassen, kann ich natürlich nicht beweisen.
    Ihre Quelle, Netzwerk Rauchen, ist natürlich völlig neutral und auch sehr kompetent, handelt es sich doch um eine Gruppe schwerst suchtkranker Menschen, die versuchen ihre Illusion, sie seien besonders cool und nicht süchtig, aufrecht zu erhalten, und die meinen, andere Menschen zu belästigen, zu gefährden und langfristig zu töten, sei ihr Grundrecht.
    Im übrigen können Metastudien durchaus Sinn machen, weil dadurch ein grosser Datensatz in die Statistik eingeht, was die Streuung verkleinert.

    Antworten
  101. stefan

    Und was will uns der Schreiber damit sagen? Das man erst glauben darf das die Erde keine Scheibe ist wenn dies unausweichlich, zu 200%, von jedem Wissenschaftler der Erde ohne eine Gegenstimme dargelegt ist? Das die eingeführten Gesetze zu positiven Auswirkungen auf die Gesundheit führen ist klar, und muss nicht tausendmal belegt werden. Ob nun Herzinfakte um 20 oder 20,5% zurückgingen ist dabei letztlich unerheblich.

    “Dass sogar ganz geringe Dosen Nikotin beim Passivraucher einen Spontaninfarkt auslösen, mag man kaum glauben, wenn man langjährige Raucher beobachten, die sich täglich ihre Megadosis “einpfeifen”.”

    Allein die logische, nachweisbare, nachvollziehbare und schon mit gesundem Menschenverstand verbesserte Gesundheit bei Angestellten der Freizeit-Industrie in England oder Schottland (Kneipen, Bars, etc.) ist Anlass/Grund/Nachweis genug. Oder will jemand behaupten das jemand, der 8h am Tag im Rauch arbeitete seinem Herz und Arterien besseres tut als ohne? Und die ganzen Gäste? Raucher(!) wie Nichtraucher? Ob der Rauch selber eingeatmet wird oder von anderer kommt ist ja bekanntlich völlig egal.
    Vom Schlag ins Gesicht stirbt auch niemand, nur ist er deswegen unschädlich/unschädlicher der Schlag ins Gesicht? Und unschädlicher wenn er “nur in der Freizeit”, “nur in Kneipen” o.ä. erfolgt?

    Die Diskussion um die Schädlichkeit und Erfolge neuer Regeln ist doch müßig.

    Antworten
  102. promi4

    “Netzwerk Rauchen”…aha. Die Lakaien der Tabak-Industrie, die Jahrzehntelang sämtliche Studien gefälscht hat.

    Wer sich nur ein wenig mit Chemie auskennt, müsste wissen wie krebserregende Substanzen wirken und dass es dafür keine Schwellendosis gibt.

    Leute die sich heute noch weigern, die Schädlichkeit von Rauch anzuerkennen und die Notwendigkeit, das Verbrennen von Blättern in öffentlichen Räumen ausnahmelos zu verbieten, denken wohl auch heute noch, die Erde sei eine Scheibe. “Ich lass mich erst überzeugen, wenn….”

    P.S. : manchen Menschen sollte man tatsächlich das Suchtzentrum entfernen und stattdessen ein Logik-Zentrum einpflanzen… dann müsste niemand mehr solche dämlichen Blogs kommentieren, um dem Wahnsinn entgegenzutreten.

    Antworten
  103. Aranita

    Schön, dass es noch Menschen gibt, die nicht jeden vorgekauten Unsinn einfach glauben und – was noch schlimmer ist – einfach nachplappern. Schön, dass es noch Menschen gibt die hinterfragen und recherchieren. Danke dafür, es gibt leider viel zu wenige davon.

    Antworten
  104. Pingback: Tweets die blog.rhein-zeitung.de » Blog Archive » Tod durch Passivrauchen: Neuer Zahlensalat aus altem Gemüse erwähnt -- Topsy.com

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