
Schon wieder ein Energiegipfel. Wahrscheinlich werden da irgendwo Sitzungsgelder gesammelt. Die Ergebnisse sind jedenfalls meist dürftig und immer verwirrend. Wie wäre es dieses Mal mit Tagesordnungspunkt 1: Wir wollen ehrlich sein?
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Schon wieder ein Energiegipfel. Wahrscheinlich werden da irgendwo Sitzungsgelder gesammelt. Die Ergebnisse sind jedenfalls meist dürftig und immer verwirrend. Wie wäre es dieses Mal mit Tagesordnungspunkt 1: Wir wollen ehrlich sein?
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Das Schicksal des sauberen Stroms in Deutschland hängt – diesen Anschein erweckt die aktuelle Diskussion – an Leitungen. An langen Leitungen. Die Bundesregierung möchte mit Neubauten schnell voran kommen – schneller als in der Vergangenheit. Sie lässt Trassen vergraben und Einspruchsmöglichkeiten beschneiden. Ob es hilft? Uns in RLP kann es vorerst egal sein – hier sind die neuen Höchstspannungsleitungen soeben gebaut worden. Termingerecht.
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Deutschland 2010: Ein Energiekonzern wird zurückverstaatlicht. Am lebenden Objekt, dem drittgrößten Versorger Deutschlands, werden wir erleben können, wie Politik Unternehmen lenkt. Den Kurs gibt die Landtagswahl vor.
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So ein Anstieg war noch nie: Um gut 70 Prozent steigt die Ökostrom-Umlage. 3,5 Cent pro Kilowattstunde sind 2011 in den Strom einzupreisen. Der Umwelt zuliebe. Aber das sagt so recht keiner. Und ob alles, was so mit Milliarden gefördert wird, auch sinnvoll ist? Am besten, der Staat tut nicht so, als wisse er alles besser, und hält sich etwas mehr zurück. Ob das gelingt? Schon verlangen die Autohersteller Prämien für den Kauf von Elektro-Autos. Ob uns eine Ökoauto-Unlage droht?
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Ein selbst bestelltes Gutachten sagt der Bundesregierung: Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke sind nicht unbedingt nötig, um unsere Versorgung zu vernünftigen Preisen zu sichern. Das könnte der Ausstieg aus der Laufzeitdebatte sein und der Einstieg in eine nüchterne, sachliche Betrachtung des wichtigen Themas Energiekonzept. Meine Vorschläge:
mehr...Fällt heute der Strom wieder aus? Wer Washington nur von seiner pompösen Seite kennt – Kapitol, Weißes Haus, Präsidentenhubschrauber –, der wird sich wundern über so eine Frage. Aber so ist es nun mal, Mythos steht gegen Realität …
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Hinter den Kulissen wird gerungen, auf offener Bühne gezankt: Bundesregierung und Stromriesen ringen um einen „Energiewirtschaftsvertrag“ – und irgendwie auch um ein Konzept für die Energieversorgung Deutschlands und Europas in den nächsten zwei, drei Jahrzehnten. Das wäre schon schwierig genug ohne die Frage nach dem Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg. Und ohne eine mächtige Lobby und meuternde Parteifreunde.
mehr...Grandiose Terminwahl: Während in Deutschland mal wieder der Glaube an die Sicherheit alter Atomkraftwerke erschüttert wird – mal wieder von den Betreibern selbst –, präsentiert die Energie-Lobby gleich zwei Projekte, die unsere Stromversorgung in Zukunft sicherer und sauberer machen sollen. Die Erdgas-Pipeline Nabucco wird uns aus der Gefangenschaft russischen Großmannsgebahrens befreien, weil sie die Energie-Zaren [...]
mehr...Störfall = Vattenfall = Wahlkampfmunition. Die SPD sollte sich beim Betreiber des Atomkraftwerks Krümmel herzlich bedanken für ein Thema, das den ebenso müden wie scheinbar aussichtslosen Wahlkampf der Partei mit Energie versorgt. Was polarisiert mehr als die Kernkraft? Ein Störfall mit Strahlkraft. Zum Glück für die Freunde einfacher Botschaften sind Technik und Faktenlage so komplex, dass der [...]
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