Archiv der Kategorie: Allgemein

Hartes Paygate: Rhein-Zeitung.de im Herbst 2016

Die großen Linien im Digitalen der Rhein-Zeitung zeigen weiterhin nach rechts oben – zumindest wenn man auf jene Zahlen schaut, die sich in Euro bemessen und unterm Strich stehen. So gab es im Herbst bei uns erneut Steigerungen im Digitalumsatz, sowohl über den Verkauf von Inhalten als auch über den Verkauf von Werbung. Weiterlesen

Marcus Schwarze

Bonnie Tyler und ein Kollege namens Darling

Wenn sich jemand häufiger mit Größen aus dem Showgeschäft befasst, muss er auf Überraschungen gefasst sein. Denn die wirklichen Stars sind ohne Allüren. Das hat jetzt wieder mein Kollege Michael Defrancesco erfahren, der plötzlich Bonnie Tyler („Lost in France“ – wie EM-aktuell) im Wohnzimmer hatte. Bildlich gesprochen. Sie klingelte telefonisch in sein Haus hinein. Sie hatten sich zu einem Interview verabredet.

Bonnie Tyler, 1951 geboren, verkaufte in ihren allergrößten Erfolgsjahren bis zu 52 000 Schallplatten am Tag. Heutzutage ein Ding der Unmöglichkeit, abgesehen von der Tatsache, dass keiner mehr Schallplatten kauft. Bonnie Tyler jedenfalls ist raumfüllend und plauderte mit meinem Kollegen, den sie immer Darling nennt, über ihre Deutschland-Tournee. Kein Wunder, dass Michael „Darling“ Defrancesco ein ganz wunderbarer Beitrag gelungen ist, den Sie am Samstag im Wochenend-Journal lesen können.

Oh, gerade kommt unser Sportchef vorbei. Was hatte ich eben noch geschrieben: „Lost in France“ – wie EM-aktuell? Bevor ich mir nun einen Rüffel einfange, korrigiere ich mich lieber. Die Engländer haben verloren. Bonnie Tyler aber ist Waliserin. Und das mit Wales entscheidet sich erst am heutigen Freitag.

Jochen Kampmann

Diese Wagners! Oder: Da ist er, der Kulturskandal

Wenn auf wenig im Kulturleben Verlass ist, so doch auf eines: Immer am letzten Juliwochenende beginnen die Wagner-Festspiele in Bayreuth. Und so sicher wie dieser Termin ist auch der Skandal, der die ältesten Opernfestspiele der Welt alljährlich begleitet. Musste Anfang der 50er zum Neustart der Festspiele nach der Naziherrschaft noch mit großen Schildern betont werden: „Hier gilt’s der Kunst!“, um von politischen Bekundungen abzuraten, stand später meist eben diese Kunst zur Diskussion. Zu „modern“, zu experimentell, zu langweilig, zu irgendwas. Seit vielen Jahren begleitet unser Kulturchef Claus Ambrosius das Geschehen, die Wagnerwonnen und den -wahnsinn auf dem Grünen Hügel. Als in dieser Woche der alljährliche Skandal – diesmal ein rauschender Abgang eines Dirigenten, der sich künstlerisch bevormundet fühlt – auf der Medienbühne erschien, waren wir natürlich aus erster Hand mit dabei. Und wir bleiben am Ball, denn: Bayreuth ist mehr als Oper und Wagner, Bayreuth ist Brennglas aktueller Entwicklungen in Deutschland. So lesen Sie heute auf der Kulturseite, warum der aktuelle „Parsifal“-Regisseur eben nicht auf plumpe Islamkritik setzen will, sondern alle Religionen im Blick hat. Mal schauen, ob er Ende Juli hält, was er verspricht.

Jochen Kampmann

Von schlechten Nachrichten und ihren guten Seiten

So ist das: Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten oder, wie die alte US-amerikanische Presseweisheit im Original heißt: „Only bad news is good news!“ Denn schlechte Nachrichten erhöhen die Aufmerksamkeit, denn sie steigern das Interesse. Wer in die Öffentlichkeit drängt, Gegenstand der Berichterstattung und zum Gesprächsthema werden will, muss also Verursacher oder Auslöser einer schlechten Nachricht sein. Außer, jemand ist bereits prominent. Dann genügt, wenn Boateng Wade hat.

Bei uns lösen „bad news“ in Hirn und Bauch eben ganz andere Aktivitäten aus – das liegt an unserer Entwicklungsgeschichte. Schon der Steinzeitmensch musste über drohende Gefahren informiert sein, das war überlebenswichtig.

Wie Leser auf Nachrichten in der Zeitung reagieren, lässt sich nicht unmittelbar erkennen. Bei Rhein-Zeitung.de geht das ruckzuck. Da sehen wir sofort, wie viele Leser welche Nachrichten verfolgen. Etwa am Freitagabend, als es schwere Unwetter im Land gab. 117 590 Leser verfolgten die aktuellen Unwetternachrichten (zum Vergleich: Der abgesagte Rosenmontagszug am 8. Februar hatte 117 056 Aufrufe). Samstag ging das weiter: Doppelt so viele informierten sich auf Rhein-Zeitung.de wie sonst an einem „normalen“ Samstag.

Jochen Kampmann

Meisterstücke in den sozialen Medien

Täglich erscheinen in den deutschen Zeitungen viele gute Beiträge. Einige davon sind brillant. Sie stehen für eine herausragende journalistische Qualität und verdienen besondere Aufmerksamkeit. Diesen Texten soll ab sofort unter dem Kennwort #Meisterstück eine zusätzliche Bühne in den sozialen Medien gegeben werden.

Diese Initiative des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und dem Kuratorium Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis – ist gestern vorgestellt worden. Mit dem Stichwort (Hashtag) #Meisterstück können Leser bei Facebook oder Twitter zeigen, welche Texte sie bewegt haben. Und auch Redakteure können hier ihre Arbeiten präsentieren. Unsere Zeitung wird sich auf jeden Fall daran beteiligen.
Im Idealfall, so die Initiatoren, stoßen Autoren und Leser gemeinsam ein kontinuierliches Gespräch über guten Journalismus an, zugleich wächst mit jedem Hashtag #Meisterstück die Sammlung herausragender Artikel.
Wenn Sie also bei Twitter oder Facebook #Meisterstück im Suchfeld eingeben, finden Sie – im Laufe der Zeit – Beiträge, die mit diesem Stichwort versehen sind.

Jochen Kampmann

Schöne Aussicht für unser Zeitungsarchiv

Kennen Sie den? Diesen ganz bestimmten Geruch in Räumen, in denen viel Papier aufgehoben wird? Es ist so eine Mischung aus etwas Staub und trockenem Holz. Manche sagen, es sei ein Duft.
Zurzeit zieht unser Zeitungsarchiv um, und unser Archivar Frank Girmann wirbelt dabei – bildlich gesprochen – auch ein wenig Staub auf. Er ist Herr unseres Gedächtnisses, wenn der Ausdruck erlaubt ist. Elektronisch, auf Mikrofilmen, aber auch in Ordnern und Akten gesammelt. Alte Zeitungsbände und mehr als 300 000 digitalisierte Bilder – und viele müssen erst noch eingescannt werden. Er wacht über seinen geliebten Brockhaus, 19. Auflage ab 1986 in 24 Bänden. Alle Welt sucht heute meist in Wikipedia – Frank Girmann zieht oft genug den Brockhaus zurate, um, wie er sagt, „Angaben abzugleichen“. Aber ich schweife ab.
Unser Zeitungsarchiv zieht von einem Gebäude auf unserem großen Gelände wieder in unsere Verlagsräume um – die Aussicht für Frank Girmann ist jetzt etwas schöner und grüner. Aber für Bellevue hat er ohnehin kaum Muße. Wer sich für unser Archiv interessiert, findet auch auf Rhein-Zeitung.de weitere Informationen. Hier ist der direkte Link: www.ku-rz.de/rzarchiv

Jochen Kampmann

Der Sport kennt keine Probleme – nur Lösungen

Einmal im Jahr treffen sich die Kollegen aus den regionalen Sportredaktionen mit denen aus dem Hauptsport hier in unserer Zentralredaktion in Koblenz. Es sind die der Ausgaben Ost (Montabaur), Mitte (Koblenz) und Süd (Bad Kreuznach). Man hört es auch: Spätestens bei der ersten Kaffeepause hebt der Lärmpegel auf der Etage ein klein wenig an. Und das ist auch gut so. Denn Sinn der Sache ist schließlich, sich auszutauschen, den Informationsstand anzugleichen und natürlich auch die persönliche Kontaktpflege.
Sportereignisse gibt es schließlich jede Menge in der Region. Da müssen alle einen Überblick haben. Dann geht es auch um die Produktion unserer Beilage „Tempo, Tore, Titeljagd“. Und dann gibt es ja auch noch die internationalen Ereignisse wie die Fußball-EM in Frankreich und die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.
Die Verpflegung über Mittag war übrigens angemessen, so eine Art „Stadionessen“. Fragen Sie bitte nicht, warum der Hackfleischeintopf „Mozartsuppe“ hieß – aber so war es. Mozart und Faschiertes, o je, wenn das des Wolferl wüsst.
„Der Sport kennt keine Probleme, sondern Lösungen“ – so bringt es Peter Burger, unser stellvertretender Chefredakteur, gern auf einen Nenner. Recht hat er. Und gelöst ging man denn auch auseinander.

Jochen Kampmann

Wie sich Rhein-Zeitung.de im April entwickelt hat

Das Paygate auf Rhein-Zeitung.de hat im April weiter Fahrt aufgenommen. In fast allen Kategorien gab es bei den verkauften Pässen Zuwachs, nur bei den Monatspässen sind die Zahlen rückläufig. Deutlich mehr als 3000 verkaufte Pässe verbuchten wir im April – bei einer steigender Zahl von Abonnenten, die sich eine Registrierung zulegen, um Rhein-Zeitung.de zu nutzen.
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Marcus Schwarze

Im Monat Mai gewinnen Sie mit Meilensteinen

Siebzig Jahre Rhein-Zeitung, das bedeutet für Sie auch: Es gibt neben Ihrem Abonnement einen zusätzlichen Gewinn, nämlich Preise in einem Gesamtwert von mehr als 20 000 Euro. Aber der Reihe nach:

Zwischen dem 2. und dem 31. Mai erscheinen täglich sogenannte Meilensteine aus der Geschichte unserer Zeitung. Die müssen Sie ausschneiden und auf eine Sammelseite kleben, die bereits in der nächsten Wochenend-Ausgabe, also am 30. April, erscheint. Also: ausschneiden, sammeln und gewinnen. Womit wir neben der Kurzweil beim Wesentlichen sind. Was gibt es denn überhaupt zu gewinnen? Das wären ein Reisegutschein im Wert von 3000 Euro oder ein Möbelgutschein über 2000 Euro. Es gibt Fernseher zu gewinnen, ein iPad, Smartphones und auch Saugroboter. Das ist nur eine Auswahl aus insgesamt 70 Gewinnen. Und wenn Sie vielleicht am Samstag vergessen, die Sammelseite herauszunehmen, dann ist das natürlich alles auch kein Problem. Erstens liegen diese auch in unseren Kundencentern aus, und zweitens können Sie alles auch auf unserer Seite www.rhein-zeitung.de/Jubilaeum herunterladen. Und falls Sie das nicht können, kennen Sie bestimmt jemanden. Alles wird noch genau erklärt – ich hoffe, Sie sind neugierig.

Jochen Kampmann

Sonderdruck gibt es auch mit den Zeitreisen-Seiten

Die Anfragen mehren sich: Planen Sie eigentlich auch, die gesammelten Titelseiten aus 70 Jahren Rhein-Zeitung zu veröffentlichen?

Die klare Antwort: Ja. Und wir sind bereits über das Stadium der Planungen hinaus, weit sogar. Wir werden diese historischen Seiten, die eine einmalige Dokumentation von Zeitgeschichte darstellen, in einem Sonderdruck gesammelt präsentieren. Natürlich nicht in einer Loseblatt-Sammlung, sondern sozusagen als dickes Zeitungsexemplar. Das kommt dann, hübsch verpackt, in ein besonderes Präsentpaket, und kann dann in unseren Kundencentern gekauft werden und sicher auch übers Internet; aber da will ich noch nicht vorgreifen. Das entscheidet sich noch. Dieser Sonderdruck umfasst etwa 82 Seiten. Und wir reihen auch nicht die Seiten aneinander, sondern gliedern säuberlich nach Jahrzehnten. Jeweils mit einem typischen Foto, das repräsentativ für diesen Zeitraum ist und einem begleitenden Text. So wird es ein Geschichtsbuch aus sieben Jahrzehnten, eine Reise in unsere jüngere Vergangenheit, die viele erlebt, die aber alle interessieren sollte.

Jochen Kampmann