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Kurz ausruhen, dann einkaufen

Sieben Stunden Schlaf  und drei Tassen Kaffee liegen hinter mir. Nach einer langen Party-Nacht eigentlich nicht genug. Und dennoch war meine Mütze wahrscheinlich voller mit Schlaf gefüllt, als die so manch anderer Nature One-Besucher. Eine Nacht in einem ordentlichen Bett ist eben was anderes, als in einem engen Schlafsack auf einer dünnen Isomatte. Und wenn die Sonne schon kurze Zeit nach dem Schlafengehen mit halber Kraft durch das lichtdurchlässige Zeltdach strahlt; und der Camping-Nachbar dann auch noch meint, die Party müsse bereits um 10 Uhr mit laut aufgedrehter Musik weitergehen – na dann gute Nacht. Oder eben nicht.

Früher oder später schaffen es die Camper sowieso nichts mehr, sich an den Schlaf zu klammern (meist früher, als später!). Dann geht es mit dem nächsten Shuttlebus nach Kastellaun um die verbrauchten, vornehmlich flüssigen, Vorräte wieder aufzufüllen. An solchen Tagen, so erzählte es mir kürzlich ein Freund – seines Zeichens Filialleiter bei Lidl in Kastellaun - ist dort “die Hölle los”. ‘Ist doch super für euch’, sagte ich zu ihm, ‘das steigert doch nur eure Umsätze!’ Pustekuchen: Denn die extra georderten Paletten an Wodka und weiteren Wässerchen wiegen gerade mal so den Verlust auf, der durch das Fortbleiben der üblichen Kundschaft entsteht.

dmorcinek in Allgemein am 01. 08. 2009 » Kommentare sind für diesen Beitrag ausgeschaltet