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Bunkerwelten

"Power from the East Side" - der Bunker-Club aus Mitteldeutschland

"Power from the East Side" - der Bunker-Club aus Mitteldeutschland

Pydna ist übersät mit Tekkern. Um vom Haupteingang bis zum Abstaract/U60311 Club zu gelangen, dauert es schon mal gut und gerne 25 Minuten. Dabei ist die Strecke geschätzt wohl nicht einmal 800 Meter lang – zugegeben, im Schätzen bin ich auch richtig schlecht. Für eine ganze Runde um das gesamte Areal braucht man wohl über eine Stunde – und dann hat man auch nur zwei Minuten lang einen Blick pro Floor und Club riskiert. Wem die großen Floors zu sehr in Richtung Mainstream abdriften, der zieht sich in die Bunkerschächte zurück. Ziemlich waghalsig: Denn dort gibt es kein Entrinnen vor dem donnernden Bass und dem massiven Beben, das nicht nur das Trommelfell, sondern jedes Organ im Körper zum Schwingen bringt. Rechts vom OpenAirFloor liegt ein Bunker, dessen Mittelgang mit einer sagenhaft hässlichen Blümchentapete „geschmückt” ist. In der Mitte dieses Ganges befinden sich zu beiden Seiten solide Stahltüren. Dahinter lassen sich die Raver die Basswinde um die Nase wehen. Wer sich dem nicht gewachsen fühlt, der sollte keinen Schritt durch diese Türen gehen. Ich bin jedenfalls draußen geblieben – die Musik hört man schließlich auch dort, und zwar kilometerweit.

Die Tür zum "Tresor" - der Club aus Berlin. Fotos: Morcinek

Die Tür zum "Tresor" - der Club aus Berlin. Fotos: Morcinek

dmorcinek in Allgemein am 02. 08. 2009 » Kommentare sind für diesen Beitrag ausgeschaltet