Querbeet

USFO-Blog: Lena löst das Ticket nach Oslo

12. März, 2010 von RZ-Volontäre

Nach 4500 Bewerbern, 20 ausgewählten Casting-Kandidaten und sieben Fernsehshows wird heute Abend in der ARD endlich die spannende Frage beantwortet, wer „Unser Star für Oslo“ wird.

Im Finale des von der ARD und dem Privatsender Prosieben gemeinsam produzierten Wettbewerbs „Unser Star für Oslo“ stehen zwei viel versprechende Gesangstalente: Jennifer Braun und Lena Meyer-Landrut, beide erst 18 Jahre jung. Wer also wird Deutschland am 29. Mai beim Eurovison Song Contest in Norwegen vertreten dürfen und mit welchem Song? Hier gibt’s alle Einzelheiten – (fast live) gebloggt…

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Ökonologie

Bringen Sie uns die Rechnung bitte – später

13. März, 2010 von Joachim Türk

Steuern erhöhen oder Staatsausgaben kappen – diese Möglichkeiten bleiben, um die gewaltigen Schuldenberge abzutragen, die in der Krise gewachsen sind. Der Kampf um die grundsätzliche Richtung wird quer durch Politik und Gesellschaft ausgetragen und wahrscheinlich mit dem Ergebnis enden, dass der Löwenanteil der Rechnung künftigen Generationen präsentiert wird.

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Querbeet

Die Koblenz-Größe

13. März, 2010 von RZ-Volontäre

es video-bloggen Kevin Rühle, Anna Lampert und Angela Kauer
Koblenz ist überall, sogar in Los Angeles oder New York. Das hat Thomas Anders festgestellt. Deswegen bleibt er lieber gleich hier und zieht derzeit von der Innenstadt ins schicke Haus auf der Halbinsel Oberwerth. Im Interview verrät der Musiker warum – und wie seine neue Küche eingerichtet [...]

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Neues von den Agegroupies

Silberfische in der Wüste

12. März, 2010 von Volker Boch

Meingottseidank, zum Glück ist diese lästige Amerell-Geschichte rum. Ist sie doch jetzt, oder? Theo Zwanziger ist ja von seinem Präsidium, Vorstand und Ihrer Majestät Kaiser Fr. Beckenb. im Amt bestätigt worden. Und mit dem Verbleib unseres geschätzten Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im wichtigsten Funktionärssessel der Republik ist das Thema doch nun wirklich bei den Akten, nicht [...]

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Alles im Fluss

Von Fisch, Frittenfett und seltsamen Versuchen der britischen Wissenschaft

12. März, 2010 von Alexei Makartsev

Goldgelb, aromatisch, knusprig und bisweilen triefend vor Fett: Kein einfaches Fast-Food-Gericht, sondern eine kulinarische Symphonie für alle Sinne, die mit einem Crescendo im Magen ankommt – und dort eine Weile verbleibt. Wer noch nie im Leben echte „Fish and Chips“ gegessen hat, der wird die Briten kaum verstehen. Jedes Jahr durchschnittlich 255 Millionen Mal in mehr als 11.000 Imbissbuden, Restaurants und „Royal Fish Bars“ verkauft, ist der panierte Schellfisch mit frittierten, fingerdicken Kartoffelstangen seit Jahrzehnten nicht nur das beliebteste Schnell-Essen der Inselbewohner, sondern auch ein Teil ihrer kulturellen Identität.

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Familie Emily

Mein Kind schaut voraus

12. März, 2010 von Sonja Roos

„Wenn ich eine große Mama bin, dann will ich auch einen Mann haben“, verkündet meine Tochter  ohne große Vorwarnung. Prinzipiell ist ja dagegen erst mal nichts einzuwenden. Denn zum einen beruhigt es ja, dass der Fortbestand der Menschheit somit weiterhin gesichert wäre. Zum anderen scheinen wir unseren Kindern ja ein Rollenmodell vorzuleben, das – zumindest [...]

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Rang und Namen

Guttenberg löst bei Soldaten Kulturschock aus

11. März, 2010 von Peter Lausmann

Man muss einfach anerkennen: Dieser Mann weiß sich zu verkaufen und er versprüht viel Charisma. Zu Guttenberg ist sicher weltgewandter als viele seiner Kabinettskollegen und mancher unkt, dass er sich am Ende nur selbst im Weg stehen könnte. So wie im Streit um die Deutung des Luftangriffs von Kundus. Im Großen Ganzen hat er dadurch sicherlich erhebliche Kratzer abbekommen und die wirkliche Nagelprobe steht ihm erst noch in der kommenden Woche bevor, wenn die von ihm geschassten Spitzenbeamten – Ex-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan und Staatssekretär Peter Wichert – im Untersuchungsausschuss über die Abläufe im vergangenen Herbst aussagen. Doch wo sich Guttenberg von der Berliner Politik frei machen kann, strahlt er weiter unvermindert. Eine Betrachtung beim Truppenbesuch der Streitkräftebasis in Gelsdorf … (+AKTUALISIERUNG nach Entlassung)

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Welt-Sicht

Die EU schwächelt

11. März, 2010 von RZ-Korrespondenten

Spötter haben ihr den Spitznamen „Aschenputtel“ verpasst. Dabei war Catherine Ashton als Europas „Prinzessin“ auserkoren. Der Reformvertrag schuf das neue Amt der Außenministerin, damit die Gemeinschaft mit einer Stimme spricht und mehr Gewicht auf der Weltbühne erlangt. Gut 100 Tage nach Inkrafttreten ist die Bilanz ernüchternd. Die Kritik an der britischen Baroness wird immer lauter: Die eigenen Landsleute bescheinigen ihr das „Charisma eines Campingplatzes auf der Insel Sheppey“. Aus Pariser Regierungskreisen heißt es, die 53-jährige habe null Ahnung von Weltpolitik und sei dabei, den neuen „Job zu töten“. Entsprechend verunsichert tritt „Lady Who“ auf, die vor ein paar Jahren noch die Gesundheitsbehörde der Grafschaft Hertfordshire leitete. Ihre Reden wimmeln von Entschuldigungs-Floskeln: für mangelndes Wissen, fehlende Französisch-Kenntnisse oder falsche Reaktionen.

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Afrikanische Träume

„Lasst uns essen, was wir anbauen“

10. März, 2010 von Carsten Luther

KirchenvertreterInnen aus 13 westafrikanischen Ländern haben auf der Konferenz „Nahrung für das Leben“ in Accra, Ghana, eine gemeinsame Kampagne für Ernährungssicherheit und Armutsminderung gestartet. Unter dem Slogan „Lasst uns essen, was wir anbauen – lasst uns anbauen, was wir essen“ fordern sie eine Steigerung der nationalen Nahrungsmittelerzeugung und ein Ende der Abhängigkeit von Nahrungsmittelimporten. An die internationale Gemeinschaft plädierten die Kirchenvertreter, die von den G-8 Staaten im Jahr 2009 versprochenen Mittel zur Überwindung der Hungerkrise schnell und unbürokratisch zur Verfügung zu stellen. Die Gelder werden besonders zur Beratung von Kleinbauern und der Agrarforschung zur Steigerung der eigenen Nahrungsmittelerzeugung mit ökologischen Anbaumethoden gebraucht.

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Doppelkopf

„Sollen wir reden oder schweigen, Kampmann?“ – „Reden ist silber, Kollege Defrancesco.“ – „Ich red ja bloß, ich sag ja nix.“ – „Aber Gold ist nicht umsonst wertvoller.“

01. März, 2010 von Kampmann/Defrancesco

Sind Sie auch erschüttert, Kampmann?

Ja. Ich möchte so gern über so viel reden. Aber mir fehlen die Worte, Kollege Defrancesco.

Sie haben Recht, Kampmann. Lassen Sie uns gemeinsam schweigen.

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Schnee von gestern

Persönliche Olympia-Momente

28. Februar, 2010 von Michael Bongard

Mehr als 7000 Wörter sind in den vergangenen 16 Tagen diesem Olympia-Blog gewidmet worden. Auch wenn Tagebücher eigentlich eine Ewigkeit Bestand haben können – hier ist nun Schluss. Aus gutem Grund: Das Olympische Feuer ist erloschen, die Winterspiele in Vancouver sind beendet. Es gibt nichts mehr zu sagen. Oder doch? Für ein Fazit sollte noch [...]

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Ruch regt sich uff

Westerwelles Wald – und wie es schallt

25. Februar, 2010 von manfredruch

FDP-Chef Guido Westerwelle erlebt gerade, wie man sich als Zielscheibe einer hässlichen Kampagne fühlt. Da wird mit Dreck geworfen, was das Zeug hält. Da wirft man dem deutschen Außenminister vor, er habe damals – vor dem Start der schwarz-gelben Regierung – dicke Honorare für Vorträge ausgerechnet bei denen kassiert, die die FDP mit satten Spenden [...]

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Studienblog

Wem gehört die Landschaft?

24. Februar, 2010 von Jochen Magnus

Fotografieren an öffentlichen Plätzen soll Geld kosten? Das brandenburgische Oberlandesgericht hat entschieden: Die Landschaft gehört allen, es gibt kein Recht am Bild des eigenen Hauses oder Gartens. Das Urteil lässt sich auch auf Googles Street View-Dienst anwenden. Warum aber dann die Aufregung um Google? Das regierungsamtliche Google-Bashing ist entweder furchtbar naiv oder soll von den ernsthaften Datenschutzproblemen ablenken.

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Gute Seiten, schlechte Seiten

Neustart Nummer Sechs

21. Februar, 2010 von Christian Lindner

Die CDU Rheinland-Pfalz versucht, mal wieder, einen Neustart – den sechsten seit 1988. Erstmals setzt sie dabei auf eine Frau: Die junge Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner soll bei der Landtagswahl 2011 gegen SPD-Klassiker Kurt Beck antreten. Zumindest bei der Einigung ihres bislang eher für Zwietracht als für Union stehenden Landesverbandes hat die 37-Jährige beste Chancen.

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MoJane

Die Gnadenlosigkeit des Lebens mit über 80 Jahren

16. Februar, 2010 von Katrin Steinert

Tränenüberströmt rase ich über die dunkle Autobahn. Lichter vorbeirauschender Wagen auf der Gegenspur realisiere ich kaum. Meine Gedanken kreisen um diesen alten Menschen, dem ich begegnet bin, und um die große Frage, warum das Leben so gnadenlos ist. Meine Tränen sind ein Ventil, meine Hilflosigkeit heraus zu spülen.
In Rheinland-Pfalz leben rund 213.500 Menschen, die älter [...]

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Audiovisionär

Yes We Ken

12. Februar, 2010 von Tim Kosmetschke

Blackmail und Aydo Abay gehen getrennte Wege. Die wichtigste Indierockband von Koblenz hat sich von ihrem Sänger getrennt – schon vor einigen Monaten. Jetzt legt Abay mit seiner Band Ken ein neues Album vor. “Yes We” ist eine bemerkenswerte Platte geworden. Im “Audiovisionär”-Blog schildert der Autor seine ganz persönliche Beziehung zur Band Blackmail und schreibt über die neue CD.

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Im Bild(e) sein

Warum ist man eigentlich kein Volksmusiker?

31. Januar, 2010 von Jens Weber

Wenn man so einen Typen wie Hansi Hinterseer mal fotografiert, macht man sich ganz andere Gedanken über die Volksmusik. Irgendwie läuft da alles noch rund. Die Fans bezahlen ordentlich für ihre Stars, die Welt ist noch vollkommen in Ordnung, aber ein Fan dieser Mucke werde ich niemals.

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Zünd-Stoff

Die Angst vor Amerika

20. Januar, 2010 von Dietmar Brück

Die USA können es keinem Recht machen. Hätten sie verhalten reagiert, hätte man ihnen unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen. Reagieren sie beherzt, unterstellt man ihnen Imperialismus. Dabei macht Obama das einzig Richtige. Er erklärt die Hilfe in Haiti zur Chefsache, sorgt selbst dafür, dass Amerika in Erinnerung ruft, dass es nicht nur eine militärische, sondern auch eine humanitäre Supermacht ist. Den Menschen in Haiti ist einzig und allein wichtig, dass ihnen schnell geholfen wird, dass ihre Wunden verbunden werden, ihr Hunger gestillt wird. Und da trauen die meisten Haitianer eher den Amerikanern als ihrer eigenen korrupten Regierung, die ohnehin in Auflösung begriffen ist.

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Kulturbeutel

Auf der Suche nach der Oper der Zukunft

12. Januar, 2010 von Claus Ambrosius

Die Theater dieser Welt suchen sie wie ein Ertrinkender das Wasser in der Wüste: Eine zeitgenössische Oper, die sowohl vor den Kritikern Gnade findet als auch “normales” Publikum anzieht. 2004 schien so ein Wunderwerk in London mit Thomas Adès “The Tempest” gefunden – jetzt wurde die Oper erstmals in Deutschland präsentiert. Die Oper Frankfurt wagt sich [...]

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Der Grasdackel der Woche

Deutsche Bahn: Nix da Erstattung

16. November, 2009 von Rena Lehmann

Die Bahn muss neuerdings für Verspätungen über eine Stunde einen Teil des Fahrpreises erstatten. Ein Bericht aus der Praxis:
Ein Wochend-Trip nach Berlin. ICE. Es soll schnell gehen. Geht es zunächst auch, bis Frankfurt. Der Anschlusszug allerdings hat 40 Minuten Verspätung. Kaffee, Zeitschriften, Telefonieren, nicht so schlimm. Doch es kommt schlimmer. Kurz vor Berlin bleibt der Zug [...]

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Gegen den Strich

Mehr Mut, Charlotte Roche

13. September, 2009 von Christian Kunst

Wenn einmal im Monat das Klavier von Gottfried Böttger im dritten Fernsehprogramm von Radio Bremen erklingt, dann blicken nicht nur viele Norddeutsche gebannt auf die Mattscheibe: “3 nach 9″ ist ein Heiligtum des deutschen Fernsehens. Die Liste der Moderatoren ist ebenso illuster wie die der Gäste. Mit seiner neuen Partnerin Charlotte Roche harmoniert Giovanni di Lorenzo viel besser als zuletzt mit Amelie Fried. Und dies liegt vor allem an Charlotte Roche. Doch sie hat auch einige Schwächen gezeigt.

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