Wieder Klarsicht dank Laser: Ein Erlebnisbericht

Wenn meine Kollegin Nicole Mieding am Schreibtisch saß und eine schicke Brille aufhatte, dachte ich mir: Schaut richtig schlau damit aus – was Sie in der Tat ohnehin ist. Und dass jemand Brille oder Kontaktlinsen trägt, ist bei der überwiegenden Mehrheit in Deutschland so. Dann war sie plötzlich für längere Zeit weg. Urlaub? Nein. Sie hatte sich für eine Augenoperation mit Laser entschieden. Und es dauerte tatsächlich noch eine Weile, bis sie sich wieder hinaus ins Freie traute.

„Ich war eigentlich blind wie ein Maulwurf,“ erzählt sie. Und irgendwie hatte sie das Gefühl, dass die Lebensqualität darunter leidet. Als wir uns unterhalten und ich ihr erzähle, dass es nun schon mehrere Wochen dauert, bis ich mich wirklich an meine Gleitsichtgläser beginne zu gewöhnen, sagt sie: „Genau so war es bei mir auch. In der Ferne konnte ich plötzlich alles scharf sehen – dafür aber nichts mehr lesen.“ Für eine Redakteurin wirklich ein Albtraum.

„Bye-bye, Brille“ hat sie ihre Geschichte überschrieben, die Titelstory im Wochenend-Journal. Darin schildert sie, warum sie sich für diese OP entschieden hat und wie es ihr vor allem danach ergangen ist. Inzwischen ist alles wunderbar, sagt sie, dieses Leben mit Klarsicht. Das ist die Hauptsache. Und das steht ihr ganz besonders gut.

Jochen Kampmann

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