Kaffee und Kuchen – aber kein Klimawandel

Gegen den Trend: Der amerikanische Atmosphärenphysiker Fred Singer (re.) und der Mainzer Physiker Horst Borchert sagen: Es gibt keinen von Menschen verursachten Klimawandel.Wenn sich Physiker, Chemiker, Meteorologen in diesen Tagen treffen, gibt es meist nur ein Thema: Welche Beschlüsse wird der Weltklimagipfel fassen, um endlich die Erderwärmung zu bekämpfen? Die Klima-Experten, die sich am Wochenende in Mainz trafen, teilen diese Aufregung nicht. Sie sind sicher: Die Konferenz in Kopenhagen ist völlig überflüssig, es gibt keinen von Menschen verursachten Klimawandel.

Prominentester Vertreter dieser Meinung ist der amerikanische Atmosphärenphysiker Fred Singer. Der 85-jährige emeritierte Professor bereist im Vorfeld des Klimagipfels mehrere europäische Städte und warnt vor einem Erfolg der Konferenz. Hinter dem Kampf gegen CO2 stecken seiner Meinung nach keine wissenschaftlichen Beweise, sondern politische und wirtschaftliche Interessen. In Mainz traf Fred Singer auf Einladung des Physikers Horst Borchert, Lehrbeauftragter am Geographischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität, mit gleichgesinnten deutschen Forschern zusammen.

In trauter Runde, bei Kaffee und Kuchen im kleinen Reihenhaus am Westring, servieren die Gegner der Klimaschützer ihre Erkenntnisse: Dass seit Jahrtausenden das Auf und Ab der globalen Temperatur immer mit der Sonnenaktivität im Gleichklang geschieht. Oder dass ein natürlicher Anstieg von CO2 immer erst nach dem Anstieg der Temperatur geschah.

Deshalb vertreten sie die Auffassung, dass unser Klima ausschließlich mächtigen natürlichen Schwankungen unterliegt – in erster Linie ausgelöst durch Veränderungen in der Sonnenaktivität. Die Einflüsse der vom Menschen verursachten Treibhausgase sind dagegen so gering, dass sie bis heute nicht messbar sind.

Die Emails, die vor einigen Tagen aus dem Umfeld des „Weltklimarats“ an die Öffentlichkeit gelangten, betrachten sie als Bestätigung: Kritiker werden mundtot gemacht, Daten manipuliert, bis sie in das CO2-Schreckensszenario passen. Fred Singer spricht sogar von einer „Verschwörung“.

Die deutschen Gegner der vorherrschenden Lehrmeinung haben sich im „Europäischen Institut für Klima- und Energieforschung“ (EIKE) http://www.eike-klima-energie.eu/) zusammengeschlossen. Sie bemühen sich im Vorfeld der Weltklimakonferenz, das zu verhindern, das die Mehrheit ihrer Kollegen als „Erfolg“ bezeichnen würde: Wirkungsvolle Maßnahmen gegen einen Anstieg von CO2 in der Atmosphäre.

Stattdessen sollte sich die Menschheit besser auf die natürlichen Veränderungen des Klimas vorbereiten, sagen Fred Singer und seine Mitstreiter in Mainz. Aber auch das eilt nicht: Trotz des Anstiegs von CO2 ist es in den vergangenen zehn Jahren nicht wärmer geworden, und für die nächsten zwei, drei Jahrzehnte rechnet der amerikanische Wissenschaftler eher mit einer Abkühlung.

Der 85-Jährige gebürtige Wiener wechselt im Gespräch immer wieder vom Deutschen ins Englische – aber er verliert den Faden nie. Er ist beseelt davon, der Welt die Lasten des Klimaschutzes zu ersparen. Und darüber haben wir uns unterhalten – ein Interview mit Risiken und Nebenwirkungen:

Will die Welt vor den Lasten des Klimaschutzes bewahren: Fred Singer (85).Vom Weltklimagipfel in Kopenhagen erwarten viele Menschen wirksame Entscheidungen gegen die globale Erwärmung. Was raten Sie den dort versammelten Politikern und Experten?

Sie sollen nach Hause gehen. Am besten, diese Konferenz entscheidet nichts. Denn es gibt kein Klimaproblem. Selbst wenn es tatsächlich eine von uns Menschen verursachte Erwärmung gibt – woran ich zweifle –, ist das überhaupt nicht schlimm. Ein wärmeres Klima ist besser für die Menschheit als ein kälteres. Das wissen wir aus der eigenen Geschichte: In Warmzeiten herrschte Überfluss, in Kältephasen verhungerten die Menschen.

Sie sehen keinen Zusammenhang zwischen der steigenden CO2-Belastung und dem Klimawandel?

Die vom Menschen verursachten Treibhausgase spielen allenfalls eine minimale Rolle für das Klima. Die vergangenen zehn Jahre beweisen es: Der CO2-Anteil ist deutlich angestiegen, aber es ist überhaupt nicht wärmer geworden. Ich rechne sogar damit, dass es eher kühler wird.

Aber es gelangt immer mehr CO2 in die Atmosphäre. Das muss doch einen Effekt haben.

Darüber können wir allenfalls spekulieren. Aber die Auswirkungen sind bislang so gering, dass selbst ein deutlicher Anstieg nichts ausmacht. Zurzeit können wir den Einfluss des Menschen auf unser Klima nicht einmal messen, so klein ist er. Die Schwankungen sind natürlich, ausgelöst zum Beispiel von Veränderungen der Sonnenzyklen. Die Menschen haben schon Ackerbau auf Grönland erlebt und schlimme Kältezeiten.

Kann es nicht zu spät sein, wenn der Effekt messbar ist?

Es gibt keinen Grund, sich vor mehr CO2 in der Atmosphäre zu fürchten. CO2 ist Pflanzennahrung, ein natürlicher Dünger. Ich denke, wir sollten den Chinesen dafür danken, dass sie mehr CO2 in die Luft blasen.

Die Mehrheit der Wissenschaftler teilt diese Meinung allerdings nicht.

Forschung beruht aber nicht auf Mehrheitsentscheidungen. Wissenschaftler werden ihre Meinung ändern, sobald es Beweise gibt. Beweise sind wichtig. Die fehlen uns bis heute. Wir haben lediglich eine Mehrheitsauffassung, getragen vom Klimarat der Vereinten Nationen. Und die meisten Forscher schließen sich dieser scheinbaren Autorität an.

Wann würden Sie ihre Meinung korrigieren?

Forschung erfordert grundsätzlich Offenheit; das ist eine der Grundlagen für wissenschaftliches Arbeiten. Sollte es irgendwann einmal Beweise dafür geben, dass der Treibhauseffekt tatsächlich den Vorhersagen entspricht, werde ich meine Meinung natürlich ändern. Aber bis heute sagen die Messungen genau das Gegenteil von dem, was die Prognosen erwarten.

Wie groß ist der Einfluss von Politik und wirtschaftlichen Interessen auf die Klimaforschung?
Dieser Einfluss ist gewaltig. Die Regierungen geben sehr viel Geld für Forschung aus und davon sind viele Wissenschaftler abhängig. Vor allem junge Forscher sind angewiesen auf diese Mittel, bis sie sich etabliert haben. Aber wer angibt, die Theorie des vom Menschen verursachten Klimawandels zu widerlegen, wird kein Geld bekommen. Noch mächtiger sind inzwischen die wirtschaftlichen Interessen. Überlegen Sie mal, wer alles am weltweiten Handel mit Emissionsrechten verdient. Oder wie groß das Geschäft mit der CO2-Reduktion inzwischen geworden ist.

Welchem Einfluss unterliegen Sie?

Unser Verband, der NIPCC, erhält keine Unterstützung aus der Wirtschaft. Und er ist auch unabhängig von Regierungen – was mindestens genau so wichtig ist. Wir leben von privaten Spenden, und viele unserer Mitglieder sind pensioniert und nicht angewiesen auf fremde Mittel.

Die ganze Diskussion ist verwirrend. Wem sollen wir noch glauben?

Uns natürlich. Im Ernst: Der Weltklimarat, der die ganze Diskussion beherrscht, existiert ja nur, um den von Menschen verursachten Klimawandel zu belegen. Das ist sein Auftrag. Da wird nicht nach Gegenbeweisen gesucht. Im Gegenteil. Nachdem vor einigen Tagen Tausende Emails aus Kreisen des IPCC veröffentlicht worden sind, wissen wir, dass es eine Verschwörung gibt gegen Wissenschaftler, die der vorherrschenden Meinung kritisch gegenüber stehen. Abweichende Untersuchungsergebnisse werden unterdrückt, die Veröffentlichung kritischer Arbeiten in Wissenschaftsmagazinen wird verhindert. Das alles dient dazu, ein Meinungsmonopol zu bewahren. Das ist schlecht für die Forschung insgesamt. Die Öffentlichkeit wird das Vertrauen verlieren, weil hier ganz offensichtlich manipuliert wird.

Joachim Türk

34 Gedanken zu „Kaffee und Kuchen – aber kein Klimawandel

  1. Krishna Gans

    @W. Koch
    Das sind die Sponsoren der East Anglia, CRU, dort wo die gefälschten Daten herkommen:

    “ Acknowledgements
    This list is not fully exhaustive, but we would like to acknowledge the support of the following funders (in alphabetical order):

    British Council, British Petroleum, Broom’s Barn Sugar Beet Research Centre, Central Electricity Generating Board, Centre for Environment, Fisheries and Aquaculture Science (CEFAS), Commercial Union, Commission of European Communities (CEC, often referred to now as EU), Council for the Central Laboratory of the Research Councils (CCLRC), Department of Energy, Department of the Environment (DETR, now DEFRA), Department of Health, Department of Trade and Industry (DTI), Eastern Electricity, Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC), Environment Agency, Forestry Commission, Greenpeace International, International Institute of Environmental Development (IIED), Irish Electricity Supply Board, KFA Germany, Leverhulme Trust, Ministry of Agriculture, Fisheries and Food (MAFF), National Power, National Rivers Authority, Natural Environmental Research Council (NERC), Norwich Union, Nuclear Installations Inspectorate, Overseas Development Administration (ODA), Reinsurance Underwriters and Syndicates, Royal Society, Scientific Consultants, Science and Engineering Research Council (SERC), Scottish and Northern Ireland Forum for Environmental Research, Shell, Stockholm Environment Agency, Sultanate of Oman, Tate and Lyle, UK Met. Office, UK Nirex Ltd., United Nations Environment Plan (UNEP), United States Department of Energy, United States Environmental Protection Agency, Wolfson Foundation and the World Wildlife Fund for Nature (WWF). “

    History of the Climatic Research Unit ( aus dem Cache)

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  2. W.Koch

    Hallöchen, bin ich wieder,

    Fur alle „Exxon“-Rufer. Hier: http://www.eastangliaemails.com/emails.php?eid=171&filename=962818260.txt finden Sie die CRU-Mails in Databaseform. Rechtsoben im Search-Kästchen kann man alle CRU-Mails auf Stichwörter durchsuchen.
    Vorschlag: Geben Sie mal ein: „Shell“ oder „BP“ oder „Uniliver“ oder „Siemens“. Nun gut ein kleines Beispiel schenke ich Ihnen gratis und umsonst:
    http://www.eastangliaemails.com/emails.php?eid=156&filename=947541692.txt
    Noch wissen wir nicht wieviel Geld da geflossen ist. Eins ist aber glasklar: Bei den Herstellern von „MaNN (MIT DOPPEL N!!!) made Global Warming“ war ein Pakt mit dem Ölteufel nicht gerade unbesprechbar.

    Frohes lesen Herr Hahn!

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  3. W.Koch

    @ Hahn Rolf
    Haben Sie einen anderen Vorschlag mal die andere Seite der Geschichte einem grosseren Publikum vorzustellen? Oder sind Sie wie die meisten Wissenschaftsredakteuren Deutscher Presse der Meinung, dass man die andere Musik lieber nicht hören lasst?
    Eine Alternatieve wäre natürlich nur den Schellnhuber (wie oben erwähnt auch von Exxon bezahlt) trommeln zu lassen.
    Was hat das eigentlich auf sich? Diese Exxonspenden hier und da? Ueberlegen Sie mal Herr Rolf, die Alarmisten sind der Oelfirmen besten freunde. Je mehr Geschrei uber „tipping points“ und „peack oil“ umso höher der Preis.
    Uebrigens Alternativen für Singer gibt es ausreichend: http://www.populartechnology.net/2009/10/peer-reviewed-papers-supporting.html
    Frohes Lesen!!

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  4. Pingback: Korrupte Politiker aus aller Welt treffen sich zum Klimagipfel in Kopenhagen (cop15) « Unsere korrupte Welt

  5. W.Koch

    Oh noch was: für alle diejenigen unter Ihnen die sich morgen Klimaneutral per Fahrrad auf dem Wege machen wollten um rechtzeitig in Kopenhagen einzutreffen um Al Gore noch einmal zuzuhoren bevor er sich elegant aus der Affaire zieht (http://www.infowars.com/al-gore-admits-co2-does-not-cause-majority-of-global-warming/): Herr Gore musste leider absagen, hat Wichtigeres zu tun http://translate.google.com/translate?u=http%3A%2F%2Fwww.berlingske.dk%2Fklima%2Fal-gore-aflyser-foredrag-under-cop15&sl=da&tl=en&hl=en&ie=UTF-8
    Die 1200 Dollar (http://www.washingtontimes.com/news/2009/dec/01/inside-the-beltway-41029681/ bezahlt er aber gerne zurück.
    Toller Bursche nicht?

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  6. W.Koch

    Stean schreibt: „Das mit “wenig Zeit” soll Mängel im Niveau entschuldigen.“
    Haben Sie sich mal überlegt, dass man sich auch dafür entscheiden kann, NICHT zu schreiben?

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  7. W.Koch

    Als Niederlander, seit zwei Jahren wohnhaft und tätig im wunderschonen Deutschland wundere ich mich tagtäglich über die durchaus einseitige Berichterstattung über die sogenannte von Menschen verursachte Klimakatastrophe (die immer aber nur ausbleibt).
    Daher meine Komplimenten für dieses Interview, obwohl ich nicht verstehe warum Sie es ein risikovolles Interview nennen. Wenn das Risiko darin liegt, dass der Bürger mal hort, dass von Konzens in der Klimawissenschaft überhaupt nicht die Rede ist das schon reines Gewinn.
    Die AGW-Hypothese ist ein „losing game“ der, wenn die Politik nicht die Bereitheit zeigt alle wissenschafliche Karten offen auf den Tisch zu legen, dennoch von den Alarmisten gewonnen werden wird. Die wirkliche Verlierer sind die Bürger und nicht nur die im Westen sondern auch in der Dritten Welt.

    Inzwischen rüsten sich vor allen Dingen die westlichen Politiker um in Kopenhagen ihre Symbolpolitiek noch weiter auf die Spitze zu treiben, während Al Gore seine Taschen voll hat und daher letzte Woche zugab, dass CO2 eine viel geringere Rolle spiele als er bisher glaubte (oder meinte, was war es eigentlich).
    Heute wurde das Schreckbild mit dem er um die ganze Welt reiste, namlich die von Menschen verursachte Schneesmelze auf dem Gipfel der Kilimanjaro zermahlen wie deutsche Steuergelder zwischen den Flügeln der vollsubventionierten Windturbinenindustrie. (http://www.nwo.nl/nwohome.nsf/pages/NWOP_7YDC49)

    W.Koch (Gastronom)

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  8. Pingback: Klimalüge: Interview mit Michael Limburg II. Nichts als die Wahrheit. | CONTRACOMA

  9. Krishna Gans

    @hahn rolf
    Schon mal dran gedacht zu fragen, warum exxon an das PIK in Potsdam zahlt, oder warum die MüRü an das PIK in Postdam zahlt, oder wer im Vorsatnd vom PIK sitzt ?
    Gibt es sachliche Argumente gegen Herrn Singer, oder geht es nur mit billigen „Vorwürfen“ mangels sachlicher Argumente ?
    Wer ist denn kein Lobbyist ? Etwa die, die Solar- oder Windenergie pushen ? Mal nachdenken vor’m in die Tasten hauen kann manchmal hilfreich sein.

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  10. Stefan

    @Krishna
    1. Das mit „wenig Zeit“ soll Mängel im Niveau entschuldigen.
    2. Ich erwarte nicht dass Ihr auf mich wartet, will vielmehr dass Ihr weitermacht. In den letzten Wochen habe ich teilweise alleine geschrieben.

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  11. Krishna Gans

    @Stefan
    Warum erzählen sie eigentlich die ganze Zeit, daß Sie keine Zeit haben , was zu erzählen ?
    Wie „wichtig“ nehmen Sie sich, daß Sie annehmen, wir würden jetzt vor Ehrfurcht erstarrt auf Ihren nächsten Beitrag warten ?

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  12. hahn rolf

    es ist schon erstaunlich, dass es immer wieder solche experten wie singer der von exxon und der tabakindustrie bezahlt wird, gelingt ihre meinung als wissenschaft zu verkaufen. ich halte es fuer extrem gefaehrlich, wenn sich die rheinzeitung nicht vorher ueber ihre diskussionspartner informiert und einem anerkannten lobbyisten auch noch die plattform fuer seinen schwachsinn bietet.

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  13. Krishna Gans

    @Tobias
    Zur Info in Bezug auf Singer und Passivrauchen.
    Ihre Darstellung ist Quatsch, er bemängelte die Qualität einer Studie, die meinte, den Zusammnhang beweisen zu können. Was wohl nicht geht. Sieht schon etwas anders aus, als Ihre Diffamierung ?
    Haben Sie zu Herrn Singer keine sachlichen Argumente, nur ad hominem ?
    Ozon-Loch und FCKW haben nach neueren Studien nur bedingt miteinander zu tun:
    Nur die Kosmische Strahlung zerlegt FCKW dermaßen, daß sie das Ozon angreifen können. Fehlen die kosmischen Strahlen, kann da oben FCKW rumfliegen, ohne das sich das irgendwie auswirkt.
    Das Sie sich auch noch über Herrn Dr. Borchert meinen lustig machen zu müssen läßt Ihre ganzen Äußerungen in einem etwa kläglichen Licht erscheinen.
    Wie oft würden Sie denn noch unterrichten, wenn Sie über 80 sind ?

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  14. Tobias

    PS: Nachdem wir nun wissen, wie die Klimawissenschaftler sich untereinander über andere ausgetauscht haben und dass sie auch mal ein böses Wort über andere verwendet haben – was steht wohl in den E-Mails der relevanten Vorstände der Öl-, Erdgas- und Kohleindustrie? Und gingen da in den letzten 15 Jahren eventuell auch E-Mails an Forscher, um einen Auftrag für Forschungsarbeiten zu vergeben?

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  15. Tobias

    Konnte ich heute morgen nur müde gähnen, als ich sah, dass Herr Singer es nun nur noch in die Rhein-Zeitung als sogenannter Experte schafft (2007 oder 2006 war er ja fast regelmäßig im Fernsehen, z.B. bei Report München), kann ich bei Ihrer „Berichterstattung“ und sonstigen Aussagen drum herum, Herr Türk, nur noch fassungslos den Kopf schütteln.

    Nehmen Sie ernsthaft einen Wissenschaftler als „erfrischender Gegenpol zu dem, was die Vereinten Nationen und ihr “Klimarat” publizieren“, der noch vor 5 oder 6 Jahren behauptet hat, dass es gar keine Erwärmung gäbe? Dann kam sein Buch, „Unstoppable Global Warming Every 1500 Years“, und schwupps, es gibt doch eine Erwärmung – nur können wir Menschen bestimmt nichts dafür.
    Vor der Erwärmung bestritt er den Zusammenhang von Ozonloch und FCKWs, immerhin eine Arbeit und Erkenntnis, die mit dem Nobelpreis geehrt wurde. Holen Sie sich mit Absicht eine zweite Meinung für neue Denkansätze bei einem Wissenschaftler, der eine Expertise mitgetragen hat, dass Passivrauchen unschädlich ist? Na dann, immer weiter so!

    Der Lehrbeauftragte des Geographischen Institutes der Uni Mainz, der Herrn Singer eingeladen hat, hat ja eine beachtliche Liste von Lehrveranstaltungen – nachzulesen im Online-Vorlesungsverzeichnis der Uni Mainz.

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  16. Stefan

    Habe leider nicht die Zeit alles im Detail zu lesen und kommentieren. Danke auf jeden Fall Alanka.

    Wie schon gesagt: Ende der Woche wahrscheinlich wieder etwas mehr.

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  17. Helgo BRAN

    Es sind, trotz der Climategate-Enthüllungen, leider nur wenige deutsche Tageszeitungen, die bislang die Notwendigkeit erkannt haben, aus der Indoktrinations- und Gleichschaltungsfront auszubrechen und daß die Bürger von möglichst jeder unbegründeten Angst und Hysterie samt resultierender Abzocke befreit werden sollten.
    Daß ein leitender Redakteur der =Rhein-Zeitung= (im Hbf. Freiburg heute vergriffen!) dies erkannte und die notwendigen Konsequenzen zog, ist äußerst verdienstvoll.
    Die im Gewande von Wissenschaft daherkommenden Behauptungen über einen bedrohlichen Klimaeinfluß des Spurengases CO2 entbehrten von Anfang an jede Untermauerung durch Beweise; es war vermutlich aber eine absichtsvoll – wohl im Jahr 1978 in Karlsruhe ersonnene – in die Welt gesetzte Phantasmagorie, die jene Wahnbereitschaft ausnutzte, die in jedem nicht in strenger Wissenschaft und gesunder Skepsis geschultem Menschen lauert.
    Glückwunsch und besten Dank an die Herren TÜRK, SINGER und BORCHERT!

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  18. Jo Meurer

    Ich kann die Klimahysteriker verstehen, denn sie leben von ihren haltlosen Theorien, womit sollen sie sonst ihr Geld verdienen?
    Der CO2-Anteil der Luft liegt bei 0,035%, natürlich hört man oft 350 PPM oder 350 000 PPB, was sich wesentlich besser vermarkten lässt.
    Der Nordpol schmilzt zwar, dafür wächst der wesentlich größere Südpol seit 60 Jahren, der ca. 92% der gesamten Eismassen der Erde bevorratet.
    Vor etwa 140 Jahren gab es bei uns im Westerwald über 15 Jahre nur normale oder milde Winter, Bauern mähten im Januar Gras und Baume und Blumen blühten im Winter.
    Ich empfehle das Buch „Freispruch für CO2“ des ZDF-Meteorologen Wolfgang Thüne

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  19. Alanka

    @ Stefan:
    Bei steigenden Temperaturen müßten wir weniger heizen – zum ‚Schaden‘ der Energieversorger. Weil sie bei steigenden Temperaturen weniger verdienen, haben sie den Emissionshandel erfunden – bei dem sie alle daran teilhaben.

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  20. Alanka

    @ Stefan:
    Ein wärmeres Klima ist besser für die Menschheit als ein kälteres. Das wissen wir aus der eigenen Geschichte: In Warmzeiten herrschte Überfluss, in Kältephasen verhungerten die Menschen – das sagt der Atmosphärenphysiker Fred Singer. Es gibt noch einen Grund, weshalb mehr Wärme für uns besser wäre – wir müßten weniger heizen und würden dafür weniger Ernergie samt CO2 verbraten. Mit dem Effekt, daß man sich dann wichtigere Dinge leisten kann. Niedrige Temperaturen nützen den Geschäften der sonst so beschimpften Energieversorgern.

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  21. Ernst-Georg bBck

    Es ist Herrn Dr. Borchert zu danken, daß er es möglich gemacht hat in Zeiten der Klimamassenneurose und Hysterie sachlich mit anderen Experten über das Thema zu diskutieren.

    Dies ist um so nötiger da die in Kopenhagen sich treffenden Politiker ungeachtet des Fälschungsskandals der Temperaturdaten (CRU) immer noch unbeirrt Milliarden für Nonsens zum Fenster hinauswerfen wollen, und das bei der Bildungskatastrophe bei uns oder der steigenden Armut.
    Diese Leute haben wie Honecker damals den Bezug zur Realität völlig verloren: „Den Klimawandel in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf“.

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  22. Krishna Gans

    @Stefan
    Herr Türk hat in seinem Bericht das positive berichtet und erwähnt.
    Gerne wir Klimaschutz mit Umweltschutz und Ressourcen-Schonung verwechselt. Klima ist 30 Jahre Wetterstatistik , die man nicht schützen kann, wie man auch keinen Einfluß auf das Wetter nehmen kann.
    Was uns als „Klimaschutz“ verkauft werden soll ist einerseits vernünftige Ressourcenschonung, zum Anderen das Gegenteil von Umwelt- und Naturschutz.
    Wer Wälder abholzt, um Palmöl – produzierende Pflanzen anzubauen, Monokulturen für Ökosprit anlegt, Mais verbrennt satt zu Polenta zu verarbeiten begeht Umweltfrevel im Namen des „Klimaschutzes“, das a) sowieso nicht geschützt werden kann und b) so erst recht nicht davon „profitieren“ kann.

    Antworten
  23. Dieter Krämer

    Es gibt keinen Beleg dafür, dass das ungiftige, für die Pflanzenernährung notwendige, Spurenelement CO 2 die Erde erwärmt. Seit Millionen Jahren ändert sich die Erdtemperatur unabhängig von der CO2-Menge. Die Mehrzahl der Wissenschaftler weltweit sieht das so.
    Angeblich CO2-reduzierende Massnahmen wie Windkraft und Fotovoltaik vergrößern die CO2-Menge noch.
    Es geht nur um Geld
    Dieter Krämer
    http://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de

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  24. Thomas

    @ Joachim Türk

    Warum wird so ein Interview nicht einmal in der Print-Ausgabe der RZ gedruckt und die entsprechenden Reaktionen in Leserbriefen veröffentlich??? sondern in einem blog „versteckt“??? Ich wäre sehr froh, wenn bei der RZ auch mal mehr konträre Meinungen, abseits des mainstreams, veröffentlicht werden.

    Antworten
  25. Stefan

    Danke den Herren Türk und Kramm für die Rückmeldung.

    Das von Herrn Kramm hab‘ ich noch nicht alles aus Zeitgründen gelesen.
    Herr Türk gefällt mir mit seinem Versuch neue Denkansätze zu „generieren“ wieder mal sehr gut.

    Mal schauen dass ich bis Ende der Woche nach etwas Nachdenken nochmals zum Thema schreiben kann.

    Antworten
  26. Joachim Türk

    @stefan:
    Ich denke auch, dass wir fossile Brennstoffe sparsamer einsetzen müssen – nicht nur, um Treibhausgase zu vermeiden und Feinstaub, sondern auch, weil diese Ressourcen endlich sind.
    Der Ansatz der EIKE-Wissenschaftler, die sich in Mainz trafen, ist zumindest erwähnenswert – ein erfrischender Gegenpol zu dem, was die Vereinten Nationen und ihr „Klimarat“ publizieren. Und ich hole mir gerne eine zweite Meinung ein – und sei es, um neue Denkansätze zu generieren.

    Antworten
  27. Stefan

    @Krishna Gans:
    „Die Zeit sollte man sich nehmen, bevor man eine vorgefaßte Meinung abgibt.“

    1. Manchmal kann man sich nicht zusätzlich Zeit nehmen – und dann ist es redlich, dass man sagt dass die Meinungsäußerung noch nicht abgeschlossen ist.

    2. vorgefasst ist meine Ansicht sicher nicht – sie greift schon Blogtext auf (mehr als manch andere inhaltsarmen Blogtexte). Würde mich freuen, wenn Sie auf meine vorgefaßte Meinung auch etwas eingehen könnten.

    3. was ist ein positives Treffen? Eigentlich wird fast jedes Treffen und jeder Gipfel positiv gewürdigt. Füllen Sie die Floskel mal mit etwas Inhalt.

    @Türk:
    Auch hier warte ich auf Antwort.

    Antworten
  28. Gerhard Kramm

    @Stefan,

    es geht nicht um das Einsparen von Oel. Sinnloses Verschwenden von Oel ist generell zu vermeiden, egal welche Rolle CO_2 in der Atmosphaere spielen mag. Das hat aber nichts mit der Klimakatastrophenhysterie zu tun. Aus den Schriften von NASA’s James Hansen geht auch eindeutig hervor, dass er im wesentlichen gegen die Kohle zielt.

    Es gibt zwei Probleme, die die Weltbevoelkerung loesen muss: (1) ihre rasante Zunahme (Verdreifachung in den vergangenen 7 Jahrzehnten), und (2) der damit verbundene Mehrbedarf an Energie bereitzustellen. Welche Formen der Energieerzeugung das sein moegen, spielt keine Rolle.

    Wie juengst bekanntgeworden, wurden e-mails und Daten des CRU gehackt (manche sind ueberzeugt, dass das von innerhalb des CRU geschah). Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind erschuetternd. Aber das kam fuer mich nicht ueberraschend, denn die Klimaforschung ist seit Jahrzehnten durch falsche physikalische Konzepte und den darauf beruhenden Ergebnissen belastet. Hier einige Beispiele, die ich in einem Kommentar zu einem NEWSWEEK-Artikel (http://blog.newsweek.com/blogs/thehumancondition/archive/2009/11/25/james-hansen-climate-change-evidence-overwhelming-hacked-emails-indicate-poor-judgement/comments.aspx ) ueber James Hansen erwaehnte (daher in englisch):

    (1) The Revelle-Suess equation widely considered as the opening shot in the anthropogenic global warming „theory“ is rather inappropriate. Revelle and Suess published it in the Swedish journal Tellus in 1957.

    (2) The planetary radiative balance equation for the earth in the absence of its atmosphere is based on inappropriate physical considerations. It was published by Moeller in 1964. This equation serves to calculate the global uniform temperature of 255 K which is used to quantify the so-called
    atmospheric greenhouse effect of 33 K. This equation was used by Hansen, for instance, in 1984.

    (3) The so-called climate feedback equation published by Schneider and Mass (1975) is inappropriate from a physical point of view (see http://arxiv.org/abs/0911.2286). This equation serves to calculate the increase of the earth’s surface temperature on the basis of the so-called net global anthropogenic radiative forcing (see the IPCC reports). This
    equation was also used by Hansen et al. (1984).

    (4) The globally averaged near-surface temperature of about 288 K has no physical meaning. The difference between this temperature and the global uniform temperature, so different like apples and pears, corresponds to 33 K mentioned before. Mann’s hockey stick „theory“ and the probable manipulation of data related to the climate-gate only serves to establish a measure of global climate change. Unfortunately, there is no global climate. This is a contradiction in terms.

    (5) The uncertainty inherent in geophysical processes prevents to perform climate projections with a sufficient degree of accuracy (see http://arxiv.org/abs/0911.2286).

    (6) Climate change is not related to a slight variation of temperature or precipitation as claimed by climate researchers like Hansen. Climate change means a spatial change of a climate zone within two independent climate periods (usually a climate period comprises 30 years). This might be the case when a region may change from a subtropical climate to a tropical climate or vice versa.

    (7) The so-called global warming potential (GWP) used in several IPCC reports has no physical meaning. This GWP is a senseless quantity.

    Last year, Hansen et al. published a paper (http://arxiv.org/abs/0804.1126) in which they stated that we must reduce anthropogenic emission to lower the atmospheric CO_2 concentration to 350 ppmV. This argument is clearly wrong. As can be found in special reports of the IPCC a emission scenario that assumes a reduction of anthropogenic CO_2 emission to the value of before 1990 by the end of this century leads still to an increase of the CO_2 concentration of 550 ppmV or so. The reason is that the atmospheric CO_2
    concentration will be lowering only if the total (natural plus anthropogenic) emission of this gas is lesser than its total uptake by vegetation and the oceans (See http://arxiv.org/abs/0711.1551). If the ice core results are correct, the total emission of CO_2 was always higher than the total uptake since the beginning of the 18th century. If the ice core results are not correct then the entire anthropogenic-radiative-forcing concept is senseless.

    Obviously, for Hansen it is more important to make politics with inappropriate physical concepts and related results, rather to be engaged in accurate climate science.

    Was bleibt also von der Hypothese der globalen Erwaermung uebrig? Nichts, rein gar nichts.

    Was Leute wie Schellnhuber und Rahmstorf in Deutschland verfolgen geht aus der Webseite von THE GREAT TRANSFORMATION hervor (http://www.greattransformation.eu/ ). Dort heisst es:

    The impact of global climate change is not limited to specific areas of our lives. With its social, cultural, economic and psychological implications, climate change represents a shift towards a new era, which concerns all levels of the global community: markets and mindsets, global cooperations and democracy.

    Schellnhuber’s PIK war einer der Mitveranstalter. Sigmar Gabriel, der fruehere Umweltminister und jetzige SPD-Vorsitzende, war einer der Sprecher.

    Vor dem Hintergrund, dass sich die globale bodennahe Lufttemperatur in den vergangenen 160 Jahren um 0.7 Kelvin erhoeht hat, die Ursache ist unbekannt (siehe auch http://people.iarc.uaf.edu/~sakasofu/climate.php ), will offenbar eine selbsternannte Elite eine oeko-faschistische (Welt)regierung etablieren. Nennt man das nicht Staatsstreich?

    MfG

    Antworten
  29. Krishna Gans

    @Stefan
    „Das Interview-Blog habe ich nicht im Detail gelesen weil ich eben keine Zeit habe“

    Die Zeit sollte man sich nehmen, bevor man eine vorgefaßte Meinung abgibt.

    Als Anwesender kann ich nur sagen, daß es ein ausgesprochen positives Treffen war – und danke für Interview und Veröffentlichung an den Autor Herrn Türk

    Antworten
  30. Thomas

    Gratulation zu diesem an der ewigen Medien-Propaganda allerorten vorbei veröffentlichten Interview mit einer sachlich lesenswerten Einleitung. Genau das ist Qualitäts-Journalismus.

    Beklemmend, dass man diese Qualität zuweilen immer mehr nur in Internet-Blogs antrifft. Ungleich schwieriger ist es doch für den geneigten Leser, auf diesem Verteilungsweg die engagierte Presse sowie Blogbetreiber gerecht zu entlohnen.

    Und ach, wenn denn dann die Neue Grippe alle in die häuslichen Wände zwingt und die echten Erktankten sowie die dazu Gerechneten während ihrer Genesungszeit das Internet blockieren, ja dann wird unser Internet-Zugang erst einmal drastisch eingeschränkt – zum Wohle der Wirtschaft und Börsen. Dann is nix mehr mit Blogs lesen…

    Dies widerum ist (auch) keine Verschwörungstheorie. Die negativen Auswirkungen von zu vielen Schweinegrippe-Kranken, die zuhause kollektiv das Internet lahm legen und geeignete Gegenmaßnahmen zum Schutz der Wirtschaft(!) wurden von der amerikanischen Regierung jüngst erörtert.

    Während man sich noch fragt, was da von wem warum beschlossen wurde, werden bereits die nächsten Fakten gesetzt. Da hilft uns nur eines: Gas geben und beginnen das Unmögliche zu denken.

    Antworten
  31. Stefan

    Das Interview-Blog habe ich nicht im Detail gelesen weil ich eben keine Zeit habe.

    Es ist aber richtig, dass
    1. einige Klimadaten gefälscht wurden und
    2. das CO2 nur zu einem Teil menschengemacht ist und wir uns mehr auf die Folgen der zu erwartenden Klimakatastrophe konzentrieren sollten.

    Schon mal dran gedacht, dass der „CO2-Kammer“ auch deshalb geschwungen wird, weil vielleicht nur deshalb die Suche nach Alternativen Schwung bekommt? In 50 Jahren gibt’s nicht mehr genug Öl und Gas für alle und für die Medizin!

    Wenn wir sagen würden: CO2-Emmissionen sparen bringt gar nix – dann wird das Geld weiter mit Öl usw. verdient statt es in Alternativen zu investieren!

    Im übrigen: warum soll weniger menschliches CO2 nicht doch etwas bewirken! Und wenn es nur 2 statt 4 Grad Erwärmung sind – und nur 100 statt 200 Jahre größere Katastrophen.

    Was Kopenhagen angeht – da sollten trotz Wirtschaftskrise schon konkrete CO2-Vereinbarungen getroffen werden und damit der Weg zu den alternativen Energien geebnet werden; das Zweite ist dabei wichtiger als das Erste, geht aber nur so.

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