Rhein-Zeitung.de im Juli: Zehn Prozent Plus bei Jahrespässen

Im Juli haben wir auf Rhein-Zeitung.de erstmals ein Plus von zehn Prozent bei den wertvollsten Zugangspässen verzeichnet: den Jahrespässen. Mittlerweile 506 Leser zahlen in diesem Abo-Modell 5,90 Euro im Monat, um die Inhalte unserer Website zu lesen. Ein Blick auf diese und andere Zahlen im Detail.Zunächst aber wie in den Vormonaten auch die Statistiken über unsere Nutzungszahlen. Bei den Visits setzt sich der positive Trend der vergangenen vier Monate fort. Im Februar hatten wir bekanntlich eine harte Bezahlschranke eingeführt und so gut wie jeden Artikel hinter das Paygate platziert:
Entwicklung-150805

Die Visits und Zugriffe (=Page Impressions) im Überblick:

Zugriffe-150805
Und so bewegen wir uns beim Jahr-für-Jahr-Vergleich:Visits-150805

Die interessanteste Tabelle ist die folgende. In fast allen digitalen Verkaufsmodellen konnten wir im Juli zugewinnen, und das teilweise kräftig.
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  • Die Zahl der verkauften Monatspässe stieg um 5,1 Prozent, die Zahl der Jahrespässe um zehn Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Juli waren somit 610 Leser bereit, 5,90 Euro beziehungsweise 6,90 Euro für den Zugang zu Rhein-Zeitung.de zu bezahlen.
  • Während dabei die Zahl der verkauften Einzelpässe auf knapp unter 1000 geringfügig zurückgegangen ist (hier bieten wir nicht mehr Paypal als Bezahlart an), stieg die Zahl der verkauften Tagespässe kräftig um 46,7 Prozent. 1692 Verkäufe von Einzelartikeln und 24-Stunden-Zugängen bedeuten, dass wir durchschnittlich täglich 55 Zugänge freischalten.
  • Erstmals vergleichen wir außerdem gegenüber dem Stand vor einem Jahr – und freuen uns über verdoppelt und verdreifachte Zahlen bei den Registrierungen und monatlichen Zugängen sowie noch kräftigere Steigerungen bei den Tagespässen.
  • Diese Entwicklung geht nicht zulasten des E-Papers: Erstmals zählen wir eine fünfstellige Zahl an E-Paper-Nutzern. 10.005 Kunden haben das E-Paper der Rhein-Zeitung entweder zusätzlich zum Print-Abo abonniert oder ohne die Papierversion.

Im August dürfte es freilich wegen der Ferien bei diesen Zahlen etwas gemächlicher zugehen. Dafür bekommt ab September der Einzelverkauf von Texten deutschlandweit eine neue Dimension: wenn ein Dienst namens Blendle als Verkaufskiosk gemeinsam mit zahlreichen hiesigen Zeitungen und Zeitschriften startet.

Fazit: Immer mehr Leser werden damit vertraut, für Journalismus zu bezahlen – sei es, indem sie ihr bestehendes Abonnement auch digital nutzen, oder indem sie gezielt für einzelne Lesesituationen ein paar Dutzend Cent investieren.

Marcus Schwarze

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