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„Frontal 21“: Drehpläne führten bei „Schwer verliebt“-Aufnahmen zum Eklat

Das ZDF-Fernsehmagazin „Frontal21“ greift in seiner heutigen Sendung (Dienstag, 6. Dezember) ab 21 Uhr die RZ-Berichte zu Kuppelshows der Privatsender, Knebelverträgen und Kandidatin Sarah aus dem Hunsrück auf. Demnach kam es während der Dreharbeiten zum Eklat.

Bei der RZ hatte sich vor zwei Wochen der Kölner Alexander Hörter gemeldet, der mit der „Schwer verliebt“-Sendereihe ähnlich wie Sarah einschlägige Erfahrungen gemacht hatte. Der 32-Jährige wurde zwar für die Trash-TV-Sendung gecastet und tauchte im Sommer auch als Kandidat in Vorberichten auf, doch nun ist er vom Bildschirm verschwunden: Als sich herausstellte, was sich hinter dem Format verbirgt – angekündigt wurde ihm eine niveauvolle Single-Börse für Übergewichtige – war er froh, dass er „aussteigen“ konnte.

Der Mann befindet sich nun im Rechtsstreit mit der Produktionsfirma von Sat.1. „Frontal 21“ nahm nun Kontakt mit ihm auf; im Interview mit dem ZDF berichtet er, dass ein „Schwer verliebt“-Drehplan bei ihm zuhause wohl vergessen wurde.

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Auf Sarahs Seite

Ein Moment bei Wetten, dass…? – Mit mehr Amadeis in die Zukunft springen

Mehr Amadeis für Wetten, dass? Foto: Bernd Eßling

Mehr Amadeis für Wetten, dass? Foto: Bernd Eßling

Nein, Wetten, dass…? ist nicht mehr so wie früher. Ja, die Show hat sich selbst überlebt und könnte ohne Probleme vom Bildschirm verschwinden. Und ja, Thomas Gottschalk ist mit seinem erstarrten Moderationsstil ein Ärgernis, das aber auf eine seltsame Art unverzichtbar zu sein scheint. Man muss also nicht noch einen Abgesang auf diese Show schreiben, das ist in den letzten Monaten oft genug passiert und es werden noch ein paar Folgen bis zum Jahresende. Aber vielleicht hat die Show doch eine Zukunft. Dazu muss sie aber endlich cool werden.

Am Freitag hatte ich die Gelegenheit, bei den Vorbereitungen für die Außenwette in Mainz dabei zu sein. Dabei habe ich Amadei nur kurz kennen gelernt, aber er war mir mit seiner unkomplizierten, lockeren Art sofort sympathisch. Lässig stellte er sich den Medien, antwortete so locker und arglos, dass sich der ebenfalls anwesende Olli Dietrich irgendwann veranlasst sah zu intervenieren. Der Medienprofi nahm sich den 21-Jährigen in einem Moment kurz beiseite und gab ihm ein paar gute Ratschläge. „Nicht alles erzählen“, bremste er den Berliner ein bisschen und richtigerweise ein. Amadei kommt eben aus einer Generation, in der das Teilen auch von privaten Informationen zum Alltag gehört.

Aber es sind genau solche Typen, die „Wetten, dass“ braucht, wenn es irgendwie weiter leben will. Als Amadei am Samstag durch die Laubenheimer Reithalle fegte wie der Tasmanische Teufel durch die Bugs Bunny-Cartoons, dürfte dem durchschnittlichen ZDF-Zuschauer wahrscheinlich vor Schreck das Gebiss aus dem Mund gefallen sein. Aber bei einem, der so kühn über die Hindernisse fliegt, sich – BÄM! – von einer Wand abstößt, um einen Ochser zu überwinden, werden auch jüngere Zuschauer gebannt vor dem Fernseher (oder Livestream) gesessen haben. Amadeis Auftritt, man kann es nicht anders sagen, war einfach cool, und das ist ein Wort, dass zu „Wetten, dass“ eigentlich so gut passt wie Stil zu Sarah Connor. Aber die Sendung wird sterben, wenn sie nicht cool wird. Und dazu braucht es Wetten, die auch die Generation YouTube von den Stühlen reißt.

Leute wie Amadei sind solche Typen. „Was ich kann, habe ich auf YouTube gelernt“, sagt er. Nun werden sich andere Kids dort seine Tricks abschauen. Auf der Videoplattform zeigt gerade eine ganze Generation, was sie drauf hat. Es gab sogar mal eine Art „YouTube-Wetten, dass“: Die Show „I bet you will not“ war eine zeitlang eine der beliebtesten YouTube-Shows. Zwei Hamburger Jungs ließen sich dabei immer von anderen Kids zu einer Wette herausfordern. Diese stellten irgendein Kunststück vor, zum Beispiel zehn Saltos in einer Minute zu machen und sich bei jedem Salto das T-Shirt über den Kopf zu ziehen. Einer der beiden YouTube-Typen wettete dann, dass der Trick funktionieren würde, einer dagegen. Den Verlierer erwartete eine ans Abartige grenzende Strafe, wie ein ganzes Paket Butter essen oder so. Nun ja, man muss ja nicht jeden Quatsch aus dem Web übernehmen. Aber es gibt genug Amadeis, die coole Sachen können. Davon, ob diese Leute es auch cool fänden, bei „Wetten, dass“ zu sein, wird die Zukunft der Show mehr abhängen, als davon ob Hape Kerkeling, Anke Enkelke oder sonst wer die Sendung moderiert.

Moritz Meyer

Tagesschau-App? Jederzeit! – Eine Gegenrede zu Joachim Türk

In einem bereits intensiv diskutierten Blogbeitrag hat RZ-Chefredakteur Joachim Türk dargelegt, warum er die Klage der Verleger gegen die Tagesschau-App für das iPhone für richtig hält. Ich will die Argumente nicht wiederholen, jeder kann sie dort nachlesen. Ich will aber einfach mal so frei sein, eine andere Meinung als mein Chefredakteur zu vertreten.

Zunächst mal: Ich bin kein Jurist. Ich kenne die Rundfunkstaatsverträge nicht genau. Aber ich bin Internetnutzer, Tagesschau- (und Sportschau-)App-Nutzer. Nun, vielleicht geht die ARD mit ihrer App über das ,was irgendwann mal als gesetzlich erlaubt beschlossen wurde, hinaus. Mag sein, dass die Tagesschau-App mehr als nur Rundfunkbegleitung ist, sondern ein „presseähnliches Angebot“. Aber haben die Fernsehsender nicht schon immer textlastige Ergänzungen zu ihrem Fernsehangebot gehabt? Gegen Videotext hat jedenfalls noch nie jemand schon lange keiner mehr was, zumindest soweit ich mich erinnere.

Doch meiner Meinung nach sollte es gar nicht darum gehen. Ich finde, das Problem liegt auf einer ganz anderen Ebene. Felix Schmitt hat es in seinem Kommentar bereits angerissen: Den Nutzern ist es egal, wo und wie sie die für sie interessanten Inhalte konsumieren. Sie wollen aber die Entscheidung selbst treffen, welche Plattform sie für welche Inhalte nutzen. Den Nutzern, also den Bürgern, den Menschen, wäre es nur schwer vermittelbar, warum die Inhalte eines Angebots wie der Tagesschau von einer gerne und häufig genutzten Plattform wie dem iPhone ausgeschlossen sein sollten. Das entspricht nicht mehr den heutigen Nutzungsgewohnheiten.

Die Trennung zwischen Presse und Rundfunk ist meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß. Im Internet ist das Publizieren auf mehreren Medienkanälen eben selbstverständlich geworden und die Rhein-Zeitung tut es ja auch: Die MoJo-Videos als Printprodukt zu bezeichnen würde wohl keinem einfallen. Online erscheinen Text, Video, Film, Audiobeitrag, Podcast, Blog, usw. nebeneinander, zusammengesteckt und vereint zu einem hoffentlich vielfältigen Medienpuzzle. Warum man aber einem Medienhaus die Nutzung aller Möglichkeiten des Web verweigern soll, will sich mir nicht erschließen. Insofern denke ich die Problematik von der anderen Seite: Was, wenn die Rhein-Zeitung auf einmal anfangen möchte, TV-Kanal zu spielen? Die ersten Experimente mit Live-Streaming haben wir bereits gemacht, etwa bei der Lobo-Diskussionrunde vor etwa einem Jahr oder kürzlich bei dem Auftritt von Pierre Vogel in Koblenz. Wenn diese Entwicklung weitergeht, könnte es sein, dass die RZ auf einmal vor anscheinend willkürlich gesetzten, gesetzlichen Hürden steht. Denn der Mittelrheinverlag müsste wohl eine Sendelizenz dafür beantragen. Diese Problematik wurde im Hyperland-Blog des ZDF von Markus Hündgen schon einmal beleuchtet, und ich finde sie genauso unsinnig. Warum sollen für Online-Angebote, wo keine Frequenzenknappheit herrscht, Rundfunklizenzen vergeben werden?

Zum Schluss noch eine persönliche, Rhein-Zeitungs-gefärbte Sichtweise: Warum die Tagesschau-App (oder Webseite) für die RZ Konkurrenz sein sollte, ist mir ohnehin nicht klar: Wer regionale News aus Koblenz und Umgebung haben will, ist bei der RZ garantiert besser aufgehoben, als bei der Tagesschau. Und zwar egal, ob er die Infos lieber gedruckt, im Video oder als Online-Fotostrecke präsentiert haben möchte.

Moritz Meyer

„Stromberg“ trifft „Traumschiff“

Fast wäre man versucht, an Neujahr das „Traumschiff“ im ZDF zu schauen. Denn: Um eines der letzten Flaggschiffe des Unterhaltungsfernsehen tobt so etwas wie eine Boulevard-Seeschlacht. Man möge mir den wenig originellen, dafür aber brachialen Wortwitz verzeihen – aber es geht ja um Boulevard.

 

„Stromberg“ auf dem „Traumschiff“: An Neujahr schippert Christoph Maria Herbst (hier mit Filmtochter Paula Hartmann und Julia Stinshoff) mit der MS Deutschland gen Bora Bora. Foto: ZDF

„Stromberg“ auf dem „Traumschiff“: An Neujahr schippert Christoph Maria Herbst (hier mit Filmtochter Paula Hartmann und Julia Stinshoff) mit der MS Deutschland gen Bora Bora. Foto: ZDF

 

Die Geschichte geht so: Vor einigen Monaten wurden die beiden „Traumschiff“-Folgen gedreht, die jetzt an Weihnachten und eben Neujahr im Zweiten ausgestrahlt werden. Mit an Bord: Christoph Maria Herbst, TV-Komiker, Darsteller unter anderem des Büro-Ekels Bernd Stromberg in der ProSieben-Mockumentary-Serie „Stromberg“. Herbst ist ein begnadeter Darsteller, sein „Stromberg“ ist unheimlich facettenreich angelegt – und man hasst jede Facette von Herzen.

Nun also Herbst an Bord der MS Deutschland. Konnte das gut gehen?

Vordergründig tat es das, er spielt einen Ehemann und Vater – „Traumschiff“ eben. Die Folge wurde gedreht, produziert und nun gesendet.

Doch dann tat Christoph Maria Herbst Folgendes: Er hat ein Buch über sein „Traumschiff“-Abenteuer geschrieben. Darin bemüht er sich, sich über die Serie lustig zu machen. Er bezeichnet das Schiff und das TV-Format als „schwimmende Schwarzwaldklinik“, er übersetzt die Abkürzung „MS“ mit „Mumienschlepper“. Und er schreibt, dass die Produzentenlegende Wolfgang Rademann nach Knoblauch riecht. Er schreibt aber auch, dass dieser Rademann ein super Typ ist, ansonsten schreibt er über seine eigenen Erlebnisse, über einen verschwundenen Koffer, über Erkundungen in fremden Städten, über eine Wellness-Behandlung. Alles locker, alles leidlich frech, alles ziemlich harmlos.

Man fragt sich, warum Herbst überhaupt eingecheckt hat, wenn er das „Traumschiff“ so schlimm findet. Vielleicht, weil er mehrere Wochen in der Südsee unterwegs war und nur wenige Drehtage hatte. Das ist nun aber auch nichts Neues, es gehört ebenfalls zum Prinzip „Traumschiff“ und hat schon so manchen Promi davon überzeugt, dass es eine gute Idee ist, da mitzumachen. Die Ziele, die die MS Deutschland ansteuert oder zumindest anzusteuern vorgibt, sind in der Tat himmlisch.

Man kann Herbsts Buch „Ein Traum von einem Schiff“ (Scherz Verlag) als launige Dreingabe zur Neujahrsfolge „Bora Bora“ sehen. Oder man kann in der notorisch nachrichtenarmen Zeit zwischen den Jahren ein Thema daraus machen.

Das hat „Bild“ getan.

Als Aufmacher auf der Titelseite hieß es da vor ein paar Tagen in großen Buchstaben: „Stromberg versenkt Traumschiff“. (So falsch lag ich mit meiner „Seeschlacht“ vom Anfang also nicht).

Die Geschichte, die dieser Überschrift folgt, zitiert genüsslich aus dem Buch, holt alle schlimmen Formulierungen hervor, die „Stromberg“ für das „Traumschiff“ fand. Stromberg? Richtig – ein Kniff der Blattmacher, um Herbst zum Bösewicht zu machen, schließlich ist seine Figur „Stromberg“ ein schlimmer Tunichtgut, der gern lästert und sich im Ton vergreift.

Es dauerte nur einen Tag, da brachte „Bild“ die Antwort von Wolfgang Rademann: „Der Traumschiff-Chef schlägt zurück“. So richtig schlägt Rademann gar nicht. Dass er oft nach Knobi riecht, gibt er unumwunden zu. Die schärfste „Rückschlag-Formulierung“ lautet: „Alles in allem ist es eine Beleidigung für Passagiere und Zuschauer. Er hat in seiner ironisch-zynischen Art als „Stromberg“ gewisse Grenzen überschritten.“ Auch er spricht von Herbst also als „Stromberg“. Aber na gut – Rademann verteidigt so sein Kind. Ein höchst erfolgreiches, muss man ergänzen. Denn allem Spott zum Trotz erreicht das „Traumschiff“ noch immer Millionen von Zuschauern.

Nun meldet sich auch der Kapitän des Unterhaltungsdampfers zu Wort – schärfer als Rademann: „Die einzige Mumie an Bord war er selbst. Dieser Herr Herbst ist klein und hat entsprechende Komplexe“, sagt Siegfried Rauch (78) laut „Bild.de“. Er findet auch nicht, dass Herbst ein guter Schauspieler ist: „Ich habe mit Hollywoodstars wie Steve McQueen oder Michael Caine gespielt. Die hätten ihn spätestens nach zwei Tagen vom Set schmeißen lassen.“

So ist die Lage – am dritten Tag der Seeschlacht, zwei Tage vor der Ausstrahlung. Vielleicht meldet sich ja auch noch Chefstewardess Beatrice zu Wort. Oder sogar Harald Schmidt. Der vermeintliche Chefzyniker des deutschen Fernsehens gehört inzwischen zur festen Besetzung des „Traumschiffs“ – er spielt dort mäßig inspiriert den Kreuzfahrtdirektor.

Die ganze Geschichte ist ein Boulevard-Lehrstück. Es entsteht eine Win-Win-Win-Situation. Herbst bekommt größtmögliche Promotion für sein Buch, das „Traumschiff“ ist ebenfalls in den Schlagzeilen, und der eine oder andere Zuschauer mehr wird am Sonntag schauen, wie sich dieser „Stromberg“ denn nun an Bord schlägt. Und „Bild“ hat ein großes Fernsehthema kontrovers ins Blatt gebracht – das sorgt für Gesprächsstoff.

Deshalb ist es wahrscheinlich, dass keiner der Beteiligten wirklich etwas gegen den anderen hat. Schließlich haben alle etwas davon. Außer den Zuschauern: Die werden verwundert und vielleicht ein bisschen enttäuscht feststellen, dass gar nicht Stromberg an Bord war, sondern Christoph Maria Herbst. Und ich fürchte, das hebt das Niveau der Sendung auch nicht wirklich.

 

 

PS: Hier meine Besprechung des Buches, die am 28.12. in der RZ erschienen ist:

traumschiff

Tim Kosmetschke

Schnüffelnasen ade!

es volobloggt Philipp Daum

Foto: dpa

GEZahlt wird weiter, nur geschnüffelt wird nicht mehr. Foto: dpa

Wenige Wochen, nachdem ich meine erste eigene Wohnung bezogen hatte, klingelte es an der Tür. Der Mann draußen auf dem Mietshausflur hatte Glück, es war früher Nachmittag und ich war zu Hause. Als Student konnte ich mir eine ausgedehnte Mittagspause leisten. Ich schaute gerade fern und bemerkte gar nicht, dass ich auf dem Weg zur Wohnungstür die Fernbedienung noch immer in der Hand hielt.

Ich blickte durch den Spion, der Mann auf dem Flur sah ungefährlich aus. Ich öffnete. „Ach, Sie haben ja einen Fernseher“, sagte der fremde Besucher, grinste mich an und erklärte mir sofort, dass er von der Gebühreneinzugszentrale komme und mich jetzt als Zahler aufnehmen werde. Seitdem überweise ich, wie viele andere, alle drei Monate knapp 54 Euro an die GEZ.

2013 soll endgültig Schluss sein mit der unangemeldeten Kontrolle, oder wie es der rheinland-pfälzische Landeschef Kurt Beck (SPD) formulierte: „Die Schnüffelei an der Wohnungstür hat in Zukunft ein Ende.“ Die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich darauf, dass die GEZ-Gebühren zukünftig pro Haushalt und Betrieb erhoben werden – völlig egal, ob dort ein Fernseh- oder Radiogerät vorhanden ist. Die Länderparlamente müssen jetzt nur noch dem neuen Rundfunkänderungsstaatsvertrag zustimmen, dann tritt die Neuordnung in zwei Jahren in Kraft. Das ist allerdings nur noch Formsache, die „Pro-Haushalt-und-Betrieb-Gebühr“ wird kommen.

Im Klartext heißt das: Alle müssen zahlen. Und weil das so ist, heißt die Gebühr in Zukunft „Beitrag“. Das klingt hübscher, schließlich sollen die Bürgerinnen und Bürger ja auch einen Beitrag leisten, damit ARD und ZDF weiterhin ihrem Bildungsauftrag gerecht werden.

Und da trifft es sich gut, dass durch den flächendeckenden Beitrag plötzlich auch mehr Geld in die Kassen der öffentlich-rechtlichen Sender fließt. Mehr Geld für spätabendliche Talk-Shows, in denen sich die Politprominenz dieser Republik die Klinke in die Hand gibt und sich selbst beweihräuchert. Mehr Geld für neue Seifenopern, schließlich muss Marienhof ja irgendwie ersetzt werden.

Auch für die angesagten Kochsendungen, in denen selbstverliebte Kochtopfjongleure Labskaus nach norddeutscher Seefahrertradition zubereiten, ist genug Geld da. Und Florian Silbereisen bekommt gleich noch einen Rentenvertrag, das aufgestockte Budget lässt es ja zu. Blöd ist nur, dass bald alle GEZ-Kontrolleure auf der Straße stehen. Naja, vielleicht lass ich einen von ihnen ja wieder rein.

tVIP der Woche

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Forderte die Welt zum kollektiven Gebet für Samuel Koch auf: Justin Bieber. Foto: dpa

Teeniestar Justin Bieber (16)

erlebte den schrecklichen Unfall von „Wetten, dass..?“-Kandidat Samuel Koch am vergangenen Samstag vom Backstagebereich aus live mit. Seine getwitterte Aufforderung zum Gebet für den verunglückten 23-Jährigen wurde tausendfach im Netz weiterverbreitet.

„Ich möchte meine Fans in Deutschland wissen lassen, dass ich heute Abend nicht bei ‚Wetten, dass..?‘ auftreten werde, weil es einen Unfall gab und wir alle es nicht für richtig halten, weiterzumachen. Bitte betet für Samuel Koch und seine Familie , während wir für ihn Gesundheit und Sicherheit erhoffen.“ @justinbieber

Anna Lampert

Mit den Fantas auf der „Wetten, dass…?“-Couch

Twitter sei Dank, durften wir „Wetten, dass…?“ an diesem Wochenende einmal aus einer ganz anderen Perspektive sehen: Smudo (42) von den Fantastischen Vier zwitscherte als @lesmoureal Bilder und Kommentare aus dem Backstage-Bereich, vor dem Auftritt von der Studiodecke und von Thomas Gottschalks großer Wett-Couch.

Catering

Vor der Show gibts Backstage eine Stärkung ... Fotos: Twitter

„Wetten Dass… Catering. Rechts kommt gleich Huhn plus Curry dazu.“ @lesmoureal

Autogrammstunde

Vor der Tui-Arena in Hannover warten schon Fans der Fantastischen Vier.

„Autogrammmeute Hintereingang Wetten Dass: Überschaubar.“ @lesmoureal

Einlass

Eine Dreiviertelstunde vor der Show darf das Publikum Platz nehmen.

„Einlass“ @lesmoureal

engel

Zu ihrem neusten Hit "Danke" fliegen die Fantas als Engel von der Studiodecke auf die "Wetten, dass...?"-Bühne. Kollege Thomas D. hängt zum Abflug bereit.

„TD in Wartehaltung“ @lesmoureal

Denzel

Während der Rest der Promi-Bande auf ihren mit Fotos personalisierten Untersetzern Wasser stehen hat, bekommt Hollywoodstar Denzel Washington Rotwein auf der Wettcouch serviert.

„Ratet mal, was Denzel trinken wird“ @lesmoureal

Michelle

Thomas Gottschalk (links), Comedian Atze Schröder (rechts) und Studio-Deko Michelle Hunziker im ziemlich kurzen Kleidchen.

„Ohne Worte“ @lesmoureal

FAnta

Kurz nach Mitternacht raus aus der Tui-Arena und ab ins Bett.

„Uff. Seit 0530 wach und bei Wetten dass kurz krassen Müdigkeitsflash bekommen. Jetzt ins Hotel und zack im Bett.“ @lesmoureal

Anna Lampert